Mit einem emotionalen Weihnachtskonzert berührten die Mitwirkenden die Zuhörer tief im Inneren und bescherten ihnen fast zwei Stunden innere Einkehr und Entspannung.
Mit Georg Friedrich Händels Weihnachtslied "Tochter Zion" gelang der Aschacher Blaskapelle unter der Leitung von Walter Borst ein wunderbarer Einstieg. Mit der "Romance" aus Wolfgang Amadeus Mozarts "Eine kleine Nachtmusik" mit Felix Metz als Solist am Euphonium setzten die Musiker einen weiteren Akzent. Mit der zu Herzen gehenden Melodie "Highland Cathedral", komponiert von Uli Röver und Michael Korb, berührten sie die Zuhörer tief im Herzen.
Nicht weniger gefühlsbetont waren die Lieder des Gesangvereines Aschach unter der musikalischen Leitung von Robert Bauch. Mit weniger bekannten Weihnachtsliedern wie "Kommt her zur Krippe" und "Wir stehen im Stall an der Krippe" - mehrstimmig intoniert - begeisterten die 22 Sänger ihr Publikum auf Anhieb.
Beeindruckend auch der Kirchenchor der Dreifaltigkeitskirche, der von Ruth Roth geleitet wird. Mit dem Lied "Hört den Ruf der heiligen Nacht", traf der Chor punktgenau den Nerv der Zuhörer. Als Duett rundeten Walter Borst (Klarinette) und Lena Ney (E-Piano), später als Trio mit Robert Bauch (Melodica), den Musikantenreigen ab. Beeindruckende Menuette lagen auf ihrem Notenpult. Zum durchwegs positiven Gesamteindruck des festlichen Konzertes steuerte Frido Bocklet besinnliche Worte bei. Bevor die Zuhörer gemeinsam mit den Mitwirkenden zum Abschluss das bekannte Weihnachtslied "O du fröhliche" anstimmten, erbat Diakon Franz Hey noch Gottes Segen für alle Anwesenden - ein idealer Ausklang der Weihnachtsfesttage. Robert Bauch als Initiator und Organisator der Veranstaltung bewies damit ein glückliches Händchen und erfüllte den Wunsch nach innerer Ruhe und Einkehr. Der Erlös des Konzertes kommt der Renovierung der Dreifaltigkeitskirche zugute.