80 Prozent der arbeitenden Bevölkerung brauchen an Arbeitstagen einen Wecker um pünktlich bei der Arbeit zu sein. Dies bedeutet, dass 80 Prozent an Arbeitstagen nicht zu Ende schlafen. Dass dies negative Folgen für Gesundheit und Leistungsfähigkeit hat, ist inzwischen klar belegt. Jedoch ziehen bisher nur wenige Entscheider aus Wirtschaft, Gesundheitswesen, Bildung und Politik Konsequenzen hieraus.

Seminare für Führungskräfte

Die Chancen aufzuzeigen, die sich aus einer Berücksichtigung der inneren Uhr von Mitarbeitern für clevere Unternehmer ergeben, sowie Ansatzpunkte für eine Umsetzung zu erarbeiten, ist das Ziel von Seminaren für Führungskräfte, die das Chrono College in Kooperation mit dem Parkhotel Cup Vitalis in Bad Kissingen künftig anbietet.
ChronobiologyBased Leadership (CBL) richtet sich spezifisch an Entscheider aus Wirtschaft, Gesundheit, Bildung und Politik. Auf wissenschaftlich fundierter Basis wird den teilnehmenden Führungskräften an zwei Tagen ein Überblick über die weitreichenden Möglichkeiten von CBL aufgezeigt. Diese beinhalten unter anderem, wie Mitarbeiter durch Kenntnis und Berücksichtigung von deren genetisch bedingter individueller innerer Uhr, tatsächlich gesünder und effektiver arbeiten und zeitgleich wertschätzender geführt können.
Unter dem Label Chrono College starten mit CBL drei Experten eine Seminarreihe, die in Zukunft sukzessive weiter ausgebaut wird. Mit dabei ist Michael Wieden, Betriebswirt, Autor, Wirtschaftsförderer der Stadt Bad Kissingen und Initiator des Projektes "ChronoCity Bad Kissingen - Pilotstadt Chronobiologie" (www.chronocity.de).
Thomas Kantermann ist Human-Chronobiologe an der Universität Groningen und forscht zu den Herausforderungen der Inneren Uhr im Alltag - Beispiele sind Schichtarbeit, Schule, Jetlag, Sommerzeitumstellung. Claudia Garrido Luque komplettiert als Autorin, Meditationslehrerin und Connecting-Coach das Trio. Das erste CBL-Seminar ist für 5. und 6. November 2015 im Hotel Cup Vitalis geplant. Weitere Informationen gibt es unter www.chronocollege.de. red