Die Verkehrssituation in der Von-Hutten-Straße kritisierte Franz Urschel in der Bürgerversammlung. "Viele Autos werden wild und außerhalb der markierten Fläche geparkt. Dies ist kein Zustand." Bürgermeister Wolfgang Back (CSU) nahm den Hinweis auf. Er räumte ein, dass es in Bad Bocklet sehr viel Verkehr gebe. Er hofft, dass sich durch den Bau des Netto-Marktes und die Errichtung von Parkplätzen auf dem Areal die Situation entspanne. Gleichzeitig ist er überzeugt, dass der ruhende Verkehr mehr überwacht werden sollte. Vorschläge würden geprüft.

Axel Triphan zeigte sich von der Grüngutanlage begeistert. Nicht erfreut ist er aber darüber, wie der Gemeinderat in Sachen Windkraft verfahren sei. "Ich hatte am Anfang das Gefühl, dass der Gemeinderat dafür ist." Er ist selbst gegen Kernkraft und fragte, warum man die Möglichkeit der alternativen Energieerzeugung nicht genutzt habe. Ihm kommt es so vor, als ob man sich von der Kurklinik habe erpressen lassen. Außerdem meinte er, dass man in die Biogasanlage andere Stoffe als Mais einbringen könnte, da dieser besser als Nahrungsmittel Verwendung finden könne. Gülle sei zur Erzeugung von Biogas ein geeigneter Rohstoff.

Back entgegnete, dass sich die Gemeinde nicht von der Kurklinik habe erpressen lassen. Ausführlich habe sich der Gemeinderat mit der Windkraft befasst, deren Nutzung am Standort Windheimer Berg aber mehrheitlich abgelehnt wurde. Das Einbringen von Gülle in die Biogasanlage sah Back kritisch: Seien doch beim Transport Geruchsemissionen zu befürchten. Peter Neumann meinte, dass die Betreiber ausgebremst worden seien, die mit der Errichtung von Windkraftanlagen eine gute und gangbare Vision von der zukünftigen Energieerzeugung gehabt hätten und dafür auch finanziell in Vorleistung gingen. "Es ist gut, wenn die erzeugte Energie aus der Region kommt", ergänzte er.

Moniert wurde schließlich auch, dass in der Waldstraße die Beleuchtung fast zugewachsen ist. Back meinte, dass man diese wieder freischneiden werde.