Eine der Vorgaben: "Bei den Abbrucharbeiten ist besondere Vorsicht im Hinblick auf die unter dem denkmalgeschützten Kurhotel verlaufende Heilquelle Maxbrunnen walten zu lassen." Laut Horst Wolf vom Finanzministerium sind Angebote bis 12. Februar möglich. Die Vergabeentscheidung "wird vom Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat und der Immobilien Freistaat Bayern in enger Abstimmung getroffen werden", teilte der Pressesprecher gestern auf Nachfrage mit.

25 Millionen für Kurhausbad

Der Abriss des Kurgastzentrums, der Kurverwaltung und des nicht denkmalgeschützten Hotelgebäudes ist auf 2,5 Millionen Euro veranschlagt und soll in diesem und dem kommenden Jahr erfolgen. Ein zweiter Bauabschnitt betrifft die Generalsanierung und Umnutzung des Kurhausbades in den Jahren 2015 und 2016. "Optional soll parallel die Sanierung des denkmalgeschützten Teils des Kurhotels erfolgen." Der Kostenrahmen für den zweiten Bauabschnitt beträgt 25 Millionen Euro. Eine weitere Option - veranschlagt auf fünf Millionen Euro - betrifft die Sanierung der Tiefgarage "in Abstimmung mit dem privaten Hotelinvestor und unter Berücksichtigung des Heilquellenschutzes".

Abhängig von Investorensuche

Als letzte Option ist schließlich der Hotel-Neubau aufgeführt, allerdings ausdrücklich "in Abhängigkeit zu der Investorensuche". Als Unterpunkte aufgeführt sind hier die Tiefgaragensanierung und die auf weitere zwei Millionen Euro veranschlagte Sanierung des Neumann-Flügels, also des denkmalgeschützten "Steigenberger"-Teils. Und wann wird der Investor gesucht? "Aktuell erarbeitet die Immobilien Freistaat Bayern eine Ausschreibung, um einen privatwirtschaftlichen Hotelinvestor auf Basis der am 12. Dezember 2013 der Öffentlichkeit vorgestellten Konzeption zu gewinnen", sagt Horst Wolf dazu. Sie werde voraussichtlich Ende März/Anfang April 2014 veröffentlicht.