Lediglich an der Markthalle werde weitergearbeitet, demnächst soll eine Firma auch das Glaselement im Dach des Verkaufsgebäudes einbauen und den Kamin des Backofens verkleiden. Der Bürgermeister geht davon aus, dass Anfang Mai ein Probekochen und Ende Mai ein Probebacken möglich sein wird.
"Jetzt beginnt die Eigenleistung", könnten die Helfer nach der Klärung von Formalitäten in den Gebäuden loslegen. "Alle, die geeignet sind, ein paar Arbeitshandschuhe anzuziehen" würden gebraucht, betonte Weingart. Fachkenntnisse seien nicht erforderlich, das steuern nämlich schon diejenigen bei, die die einzelnen Gewerke betreuen: Emil Trautenbach für die Elektroarbeiten, Reinhold Moritz für den Trockenbau, Berthold Eberlein beim Fliesen und Udo Sachs beim Verputzen. Deshalb seien Helfer "vom Schlitze-Klopfen übers Dämmen bis zum Mörtel-Machen" gesucht.
Geklärt sei mittlerweile die Küchenfrage: Für "weit unter 3000 Euro" wurden gebrauchte Edelstahl-Schränke gekauft, Gemeinderat Karl-Heinz Stahl (CSU/Wählergemeinschaft) sagte, dass zusätzlich 15 000 Euro für neue Elektrogeräte anfallen. Der Vereinsring stimmte gestern Abend über den endgültigen Küchenplan ab.
Der Gemeinderat fasste auch Beschlüsse zum Dorfplatz: Nach längerer Diskussion wurde denkbar knapp mit 4:3 Stimmen festgelegt, dass die Tür zum Backhaus im Grauton der anderen Türen und Fenster bestellt wird. Das Elektromaterial liefert die örtliche Firma Brand für eine Gesamtsumme von 18 604 Euro, das Installationsmaterial Zu- und Abwasser kommt für 16 300 Euro von der Firma Bernd Keller, ebenfalls aus Sulzthal. Die Estricharbeiten wurden für 9133 Euro an die Firma Karch in Arnshausen vergeben.