Die Renovierungsarbeiten in den Zimmern der Intensivüberwachungspflege (IMC) sind ebenfalls abgeschlossen. In die interdisziplinäre Station im 1. Stockwerk hat das St. Elisabeth-Krankenhaus einen mittleren sechsstelligen Betrag an Eigenmitteln investiert.

Die Intensivtherapie-Patienten werden durch eine zusätzliche Monitorstation fortan noch besser überwacht, heißt es in einer Meldung an die Presse. Das installierte Patientendaten-Managementsystem kann die zentralen Gesundheitswerte digital erfassen und den Behandelnden die benötigen Informationen rasch zur Verfügung stellen.

Auch der Komfort auf der Station nehme zu: Eine Kühldecke in allen Zimmern wird in den heißen Sommermonaten für angenehme Temperaturen sorgen.

"In unseren modern eingerichteten Zimmern versorgen wir die Patienten mit noch höherer medizinischer Qualität", betont Klinikgeschäftsführer Daniel Amrein. "Durch den ausgebauten Überwachungsbereich und die enge räumliche Anbindung an das Herzkatheterlabor können wir für schnelle und wirksame Hilfe sorgen." Durch nun eingerichtete Einzelzimmer hat das medizinische Personal die Möglichkeit, Patienten, falls nötig, zu isolieren.

Die neu gestalteten Zimmer für Intensivtherapie-Patienten befinden sich im selben Trakt und Stockwerk wie bisher. Das Pflegepersonal musste die Patienten nur über den Flur und durch Schutztüren bringen. Monatelang liefen die Renovierungsarbeiten und die Betreuung der Intensivpatienten parallel ab, jetzt wurde die Station einfach verlagert. "Durch dieses Konzept konnten wir die hohe Behandlungsqualität für unsere Patienten stets aufrechterhalten und gleichzeitig die neu gestalteten Zimmer samt moderner Technik mit aller Sorgfalt fertigstellen", sagt Daniel Amrein.

Aufgrund der Schwere und Komplexität der Krankheitsbilder sind auf der interdisziplinären Station rund um die Uhr speziell ausgebildete ärztliche und pflegerische Mitarbeiter im Einsatz. Mithilfe spezieller medizinischer Geräte werden Organfunktionen überwacht und Organversagen für den Abschnitt der akuten Krankheitsphase überbrückt.

Dank moderner Ausstattung sind verschiedene Organersatzverfahren möglich. Damit erfüllt das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus höchste Standards der Intensivmedizin samt Laborüberwachung. Auf der neu gestalteten Station kommt nun zusätzlich ein besonderes Licht zum Einsatz, das keine Schatten wirft. Dieses ist besonders bei kleinen operativen Eingriffen hilfreich.

Großen Wert legt das Krankenhaus auf eine intensive Einbindung der Angehörigen gerade bei langwierigen Leiden der Patienten. Deshalb gibt es keine streng festgelegten Besuchszeiten. Das medizinische Personal ist stets bemüht, den Angehörigen ungestörte Besuche bei Familienmitgliedern, die auf der Intensivstation betreut werden, zu ermöglichen.

Das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen mit seinen zehn Fach- und zwei Belegabteilungen und die Helios Ortho-Clinic Hammelburg mit dem Schwerpunkt Orthopädie verfügen zusammen über 275 Betten, in denen rund 550 Mitarbeiter jährlich etwa 14 000 Patienten versorgen.