Leider, sagte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Jürgen Schmitt, sei es "in einer Zeit, wo eine gewisse Ellbogen-Mentalität herrsche, keine Selbstverständlichkeit, dass Frauen und Männer ehrenamtlich in der Kirche und für die Pfarrgemeinde Verantwortung übernehmen". Umso erfreulicher sei es, dass in der Pfarrei Stangenroth eine andere Einstellung herrsche. "Tue Gutes und rede nicht darüber", sei die Einstellung der vier ausgeschiedenen Mitglieder.

Lukas Mahlmeister hatte dem Gremium sechs Jahre - von 2007 bis 2013 - als Mitglied angehört. Trotz seiner beruflichen Tätigkeit hat er sich bei verschiedenen Anlässen eingebracht. Auch beim Einsammeln des Läut- und Kirchgelds war Mahlmeister sehr zuverlässig.

Um Außenanlagen gekümmert

Raimund Wehner, Mitglied von 2001 bis 2013, "hat sich mit viel Einsatz, Engagement und Leistung in den letzten zwölf Jahren in verschiedenen Funktionen" zum Wohle der Pfarrei eingesetzt, sagte Schmitt. Er stand immer wieder als Helfer bereit. Des Weiteren kümmerte er sich um die Außenanlage von Kirche und Pfarrhaus. Auch der Winterdienst an Kirche und Pfarrhaus übernahm er.

Ulrike Herold, ebenfalls Mitglied von 2001 bis 2013, "hat mit ihrer gewissenhaften, umsichtigen und fürsorglichen Art sehr zur Bereicherung des kirchlichen Gemeindelebens beigetragen", ist Schmitt überzeugt. Sie war Verbindungsperson und Delegierte zum Pfarrgemeinderat. In vielen Sitzungen hat sie Entscheidungen zu Projekten des kirchlichen Lebens mit herbeigeführt. Auch hat sie sich für das Frühstück nach dem Rorate-Gottesdienst eingebracht sowie für die Verpflegung nach der Kirchenreinigung. Mit Dagmar Kessler hatte sie 2003 die "Dankeschönfeier" für Ehrenamtliche der Pfarrei gegründet. In der zweiten Amtsperiode übernahm sie das Amt des Schriftführers. Ab 2010 kümmerte sie sich zudem um das Reinigen der Kirchenwäsche sowie das Vorbeten des Sterberosenkranzes und das Vorbeten vor einer Beerdigung auf dem Weg von der Kirche zum Friedhof. Bei der stattfindenden Kreuzbergwallfahrt war sie als Vorbeterin aktiv. Einige ehrenamtliche Aufgaben wird sie weiterhin ausführen.

Werner Wahler, Mitglied und Kirchenpfleger von 2001 bis 2013, hat über viele Jahre seine Kraft in den Dienst der Kirchengemeinde gestellt. Ein wichtiger Teil seiner Aufgaben als Kirchenpfleger bestand darin, das Tagesgeschäft zu regeln. Die Erstellung des Haushaltsplanes und der Kirchenrechnung sowie der Unterhalt der Liegenschaften waren ebenfalls wichtige Aufgaben. In seine Amtszeit ist 2005 die Renovierung der Orgel sowie von 2010 bis 2012 die Erweiterung der Kindertagesstätte gefallen.

Schmitt wies darauf hin, dass im März 2014 auch die Pfarrgemeinderäte im Bistum Würzburg gewählt werden. Zum neuen Kirchenpfleger wurde Mario Wehner gewählt, die Kirchenrechnung wird von Christina Kessler erstellt, Schriftführer ist Matthias Kessler. Weiteres berufenes Mitglied ist Thomas Kessler.