Die Wahlen beim TSV Aschach sind schnell und ohne Probleme über die Bühne gegangen. Vorsitzender ist weiterhin Stefan Metz, Vorsitzender Sport bliebt Michael Schultze. Neuer Vorsitzender (Wirtschaft) ist Harald Markard. Claudia Horn versieht weiterhin das Amt als Kassiererin, ihre Stellvertreterin ist Jennifer Klubert. Schriftführer ist und bleibt Thomas Holzheimer, sein Stellvertreter ist Julian Reith.

Außerdem ist Gerhard Bock Ehrenamtsbeauftragter, Tobias Gabel Jugendleiter. Die Beisitzer Wirtschaft sind André Weidinger, Moritz Kaiser und Carolin Gabel. Beisitzer Sport ist Andreas Sandwall. Zu Kassenprüfern wurden Anton Hahn und Manfred Neckermann bestellt. Auch die Abteilungsleiter wurden bestätigt.

In seinem Jahresrückblick berichtete Vorsitzender Metz, dass der TSV Aschach derzeit aus 558 Mitgliedern besteht, davon 312 Männer und 246 Frauen. Im Jahr 2017 habe man eine große Bereinigung der Mitgliederliste vorgenommen und die Karteileichen entfernt.

In der Zehnthalle finden gerade große Umbauarbeiten statt. Derzeit werden neue Stellwände eingezogen. Dabei soll auch ein Jugendraum geschaffen werden, da die Gemeinde beschlossen hat, in allen Ortsteilen professionelle Jugendbetreuung anzubieten.

"Wir halten die Jugendarbeit für sehr wichtig. Diese soll auch von uns unterstützt und gefördert werden", erklärte der Vorsitzende. "Es freut uns sehr, dass wir eine neue Kinderturngruppe ins Leben rufen und damit das Angebot ausbauen konnten", sagte Metz. Er lobte das Engagement der Helfer, die bei Veranstaltungen tätig sind.

Die Auslastung der Zehnthalle durch Vermietungen bezeichnete er als gut, die neue Bestuhlung, die gekauft wurde, habe sich gelohnt. Schade sei gewesen, dass die Veranstaltung am Rosenmontag sehr schlecht besucht gewesen sei. Der Verein müsse sich überlegen, ob er diese in Zukunft überhaupt noch anbieten wolle.

Metz freute sich, dass Gerhard Bock für seine Verdienste mit einem DFB-Sonderpreis bedacht worden war. Metz lobte die Vorstandschaftskollegen: "Ich bin stolz auf unseren Verein. Er steht auf solidem Fundament und ist für die Zukunft bestens gerüstet."

Auch die Abteilungsleiter des TSV ließen das vergangene Jahr Revue passieren. Sehr aktiv zeigte sich die Gymnastik- beziehungsweise Walking-Abteilung. Es gibt auch eine Mountainbikegruppe, die sich einmal in der Woche trifft und Ausflüge macht. Die Volleyballabteilung ist sehr erfolgreich. Eine Damenmannschaft sowie drei Jugendmannschaften sind gemeldet. Letztere bilden eine U13-, eine U14- und eine U18-Mannschaft.
"Aktuell trainieren 30 Volleyballerinnen in diesen Mannschaften", sagte Abteilungsleiter Norbert Etzkorn. Dazu kommen noch einmal rund 15 Hobbyvolleyballer, die an kleineren Turnieren teilnehmen. In diesem Jahr wird auch wieder das "Öschicher Vollyball Open" stattfinden.
Martin Beck berichtete über die Tischtennisabteilung. Aktuell sind drei Herren-, eine Jugend- und eine Bambini-Mannschaft am Start, in der Gesamtzahl 40 spielberechtigte Sportler. Alexander Enzmann erklärt, dass es im Bereich des Jugendfußballs eine Spielgemeinschaft mit der SG Steinach gibt.
Auch Kickboxen wird angeboten. In der Sparte sind rund 40 Schüler aktiv. Natürlich gibt es auch eine Fußball-Herrenmannschaft, die derzeit eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Bad Bocklet bildet. Enzmann dankte für die sehr gute Zusammenarbeit. Eine Alte-Herren-Mannschaft ist ebenfalls im Fußballbereich aktiv.

Wie Vorsitzender Michael Schultze sagte, sollen die Flutlichtstrahler ausgewechselt werden. Schultze bedankte sich bei der Gemeinde, beim Bauhof und bei den Mitarbeitern für die sehr gute Zusammenarbeit.

Die Versammlung diskutierte darüber, wie der Verein mit Beerdigungen umgehen soll. "Es ist wochentags schwierig, Personen für die Fahnenabordnung und für die Grabrede zu finden", merkte Metz an. Barbara Schultze plädierte dafür, gemeinsam mit den anderen Vereinen einen Fahnenständer für die Kirche anzuschaffen. "Das die Fahne dabei ist, ist sehr wichtig: Sie gehört zur Tradition des Vereins", sagte sie.

Andreas Sandwall schlug vor, dass man die Grabrede in der Kirche halten sollte. Harald Neugebauer meinte, dass eine Fahnenabordnung mit am Grab sein sollte, um den verstorbenen Mitgliedern die letzte Ehre zu erweisen. "Wir werden uns im Vorstand zusammensetzen und nach einer ordentlichen Lösung suchen", kündigte Metz an.

Bürgermeister Andreas Sandwall war stolz auf den TSV Aschach, der mit seinen zahlreichen Aktionen dafür sorgt, dass im Dorf etwas geboten werde.

Ehrungen Für 25 Jahre Mitgliedschaft bekamen Pascal Markart und Martin Beck Ehrenzeichen in Silber und Urkunden. Das Ehrenzeichen in Silber mit Gold und Urkunde gab es jeweils für Dieter Voll und Stefan Metz. Sie sind seit 40 Jahren dabei. Hans-Peter Reuß konnte für 50 Jahre Mitgliedschaft beim TSV das Ehrenzeichen in Gold mit Urkunde entgegennehmen und Hans Engelbreit, Kurt Kirchner sowie Alfons Götz für 65 Jahre das Ehrenzeichen in Gold mit Urkunde.