Nach einer fundierten Vorbereitung konnten 23 angehende Feuerwehrleute aus der Großgemeinde Oerlenbach und Umgebung endlich ihre Truppmannausbildung beenden und ihre Abschlussprüfung ablegen. Erfreulich ist die Tatsache, dass alle ihre Prüfung bestanden haben.

Die sogenannte Modulare Truppausbildung, kurz MTA, ist der Grundlehrgang für Einsatzkräfte der Feuerwehr, in dem das feuerwehrtechnische Grundwissen im Lösch- und Rettungswesen gelehrt wird. In 75 Stunden wurden den Anwärtern zunächst gemeinsam die praktischen und theoretischen Grundkenntnisse vermittelt und sie in verschiedenen Bereichen für ihren künftigen Einsatz bei der Feuerwehr vorbereitet. In weiteren 30 Stunden erhielten sie jeweils Schulungen in ihren Heimatwehren.

Nach dem Basismodul können die Feuerwehrdienstleistenden ihre Aufgaben bei Personenrettung, Brandbekämpfung, Löschwasserversorgung, Absicherung von Einsatzstellen, einfacher Hilfeleistung und Erster Hilfe bewältigen. Außerdem verfügen sie über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Sprechfunk, Gefahren der Einsatzstelle, Verhalten im Einsatz und Rechtsgrundlagen.

Im März gestartet

Bereits im März fingen die angehenden Feuerwehrleute mit ihrer Ausbildung an. Viel Freizeit, meist am Abend oder am Samstag, musste geopfert werden, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Kreisbrandmeister (KBM) Holger Ullrich erklärte erfreut: "In diesem Kurs haben wir 23 Teilnehmer aus den Wehren in Ebenhausen (8 Teilnehmer), Oerlenbach (7), Rottershausen (4), Arnshausen (2) und Reiterswiesen (2) zusammengenommen und auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet."

Am Samstag wurde die Abschlussprüfung bei der Wehr in Ebenhausen abgenommen, die aus einem Theorieteil und der praktischen Prüfung im Sprechfunk bestand. Für die Ebenhäuser Feuerwehr prüften beim Praxisteil die beiden Jugendfeuerwehrwarte Katja Schreiner und Lukas Hannwacker ihre Anwärter. Nach erfolgreich bestandener Prüfung durften sich alle Teilnehmer auf ein von der Gemeinde spendiertes Mittagessen freuen.