Begünstigter dieses Benefizkonzertes ist der Verein "musifit Trimburg", eine Tochterorganisation des Vereins "Freunde der Trimburg", dessen stellvertretender Vorsitzender Micha Strauß sich für die Spende bedankte. Auch heuer sollen Grundschüler aus Unterfranken für die sommerliche "Klassenreise zur Musik" eingeladen werden und nach Vorbereitung in der Musikakademie auf der Trimburg wieder ein Musical von Rolf Zuckowski aufführen. Ziel dieser Aktionen ist die Kombination von Musik, Fitnessbewegung und gesunder Ernährung für die Kinder. "Auch die Beteiligung der Kindergartentage hat sich mittlerweile verdoppelt", weist "musifit"-Vorsitzender und Leiter der Bayerischen Musikakademie, Kuno Holzheimer, auf den Erfolg hin.

Unüberhörbar war auch der Spaß an der Musik, den die 18 Musikstudenten jetzt in ihrem Jazzkonzert ausstrahlten. Unter den Instrumentenregistern der sechs Holzbläser, vier Posaunen, fünf Trompeten, einem Bass und zwei Schlagzeugen, zu denen sich auch noch zwei Pianisten gesellten, traten ab und zu etliche Solisten hervor, die den recht gut gefüllten Saal mit ihren Improvisationen überzeugten. Der Zwischenapplaus war diesen Solis stets sicher. Auf den Notenpulten lagen mehrere Stücke von Bob Florence, Rainer Tempel und die Africa-Suite von Thorsten Wollmann.


Musik für jung und alt



Nicht nur die Füße der begeisterten Jazzmusiker, sondern auch jene in den Publikumsreihen wippten im Takte mit. Es waren viele ältere Semester unter den Zuhörern, die sich wie Alfred Schmitt an ihre Jugendtage beim Zuhören erinnerten: "Es geht mir sofort in Blut. Früher in meiner Jugendzeit war diese Art bei meinen Eltern und Großeltern nicht gut gelitten". Doch die Nachkriegsjugend habe habe damals den Jazz geliebt. Und dies hat offensichtlich bis heute noch angehalten. Eine Zugabe war nach dem frenetischen Schlussapplaus zum Konzertende noch fällig. hgs