Um die Qualität und Weiterentwicklung von medizinischen Standards zu garantieren, müssen sich in Deutschland Krankenhäuser Prüfungen von unabhängigen Dienstleistern unterziehen, wenn Sie gewisse medizinische "Gütesiegel" führen wollen. Anhand dieser erkennt ein Patient schnell die medizinische Qualität eines Fachbereichs. Ein Solches "Siegel" stellt auch die Zertifizierung zum lokalen Trauma-Zentrum dar.

Als solches wurde das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen nun wiederholt zertifiziert und gehört somit weiterhin zum Trauma-Netzwerk Nordbayern-Würzburg. Dafür wurde die Tauglichkeit zur Behandlung von Schwerverletzten überprüft und anschließend festgestellt. Kriterien waren beispielsweise die Personalstruktur in der Zentralen Notaufnahme oder die Ausstattung des Schockraums zur Erstversorgung von Schwerverletzten.

"Bei der Begehung zeigte sich, dass im gesamten Haus ein freundliches, kollegiales Miteinander herrscht. Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst ist durchweg positiv," heiße es unter anderem im Abschlussbericht der Gutachterin, teilt die Helios-Klinik der Presse mit . Darüber hinaus seien Maßnahmen zur besseren Versorgung von Schwerverletzten festgestellt ergriffen worden. Dazu zählten regelmäßige Fortbildungen des ärztlichen- und pflegerischen Personals, die Etablierung einer separaten ärztlichen Leitung der Notaufnahme in Person von Ulf Reichenbach und eine Modernisierung der Schockraumausstattung.

Die eingelieferten Schwerverletzten sind entweder schwer gestürzt, hatten einen Verkehrsunfall, sind im Haushalt oder am Arbeitsplatz verunglückt oder wegen allgemeiner Gebrechlichkeit.

"Wir freuen uns über die Rezertifizierung, da Sie die gewissenhafte Arbeit unserer Mitarbeiter bestätigt und sehr gut darstellt, wie wir die Versorgung von Schwerverletzen in unserem Haus weiter verbessern," so Dr. Ralf Junghanns, Chefarzt Unfallchirurgie im Helios St. Elisabeth-Krankenhaus. Das neue Zertifikat ist bis August 2021 gültig. Dann steht eine erneute Rezertifizierung an.