SG Wollbach - SG Aura 2:0 (0:0) - Torfolge: 1:0 Tim Lindenau (57.), 2:0 Nick Eckert (65.) - Gelb-rote Karte: Stefan Graser (Aura/60.).

Das erwartete Spitzenspiel bekamen die Zuschauer zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenzweiten zu sehen. "Trotz des kleinen holprigen Platzes in Lauter war das eine U-15-Partie auf hohem Niveau, die bis zum Schluss spannend war. Ich denke, beide Mannschaften haben gezeigt, dass sie zurecht vorne stehen", urteilte Wollbachs Betreuer Andreas Lindenau.
Die Gastgeber, bestehend aus TSV Wollbach, BSC Lauter und TSV Waldfenster, begannen stark, doch die Gäste aus Aura und Ramsthal standen in der Defensive sicher, ließen nur wenig zu. Als Ramesh Bhaskaran doch mal eine Lücke fand, setzte Phil Schönhöfer den Ball über den Auraer Kasten. Gegen Ende der ersten Halbzeit übernahmen die Gäste das Kommando, ohne sich zwingende Torchancen zu erspielen. "Unsere Viererkette mit Andreas Wolfenstetter und Niklas Wehner innen sowie Philipp Kaiser und Clemens Metz außen hat gut gearbeitet, daran änderte sich auch nichts, als ich den verletzten Clemens Metz durch Tim Ehrenberg ersetzen musste", lobte Andreas Lindenau seine Defensive, die von den beiden Sechsern Tim Lindenau und Johannes Kirchner bestens unterstützt wurde. So ging es torlos in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieben zunächst die Gäste am Drücker, doch in Sachen nennenswerte Gelegenheiten war weiterhin Fehlanzeige. So zeichnete sich ab, dass dieses Spiel nur durch ungewöhnliche Aktionen entschieden werden würde. Erst zimmerte Tim Lindenau einen Freistoß unhaltbar für Constantin Öhrlein in die Auraer Maschen, wenig später war Nick Eckert mit einem ebenso sehenswerten Geschoss aus der Drehung erfolgreich. "Das waren zwei absolute Traumtore aus rund 20 Metern, weswegen wir an diesem Tag einfach das glücklichere Team waren", freute sich Andreas Lindenau. Danach war die Partie entschieden, die Wollbacher blieben bei konsequentem Pressing und brachten den Vorsprung sicher über die Zeit.
"Trotz der bitteren Niederlage stehen wir vorerst weiterhin auf Platz eins", strich Auras Verteidiger Niklas Graser das aus seiner Sicht Erfreuliche heraus. Etwas kritischer kommentierte Spielführer Stefan Graser den Auftritt seines Teams. "Wir standen defensiv relativ gut, nach vorne ging allerdings einfach zu wenig." Andreas Lindenau war rundherum zufrieden. "Das war spielerisch und kämpferisch eine super Leistung des ganzen Teams. Auch von Aura bin ich begeistert."