SG Oerlenbach/Ebenhausen - CVJM Erlangen 53:67 (20:36) - Es geht wenig zusammen für die SG-Basketballerinnen, die weiter auf den ersten Sieg in der Bayernliga warten müssen. Und zu allem Überfluss sogar ein negatives Punktekonto aufweisen, weil es vom Sportgericht einen Strafpunkt gab. Bei der Niederlage in Schwabach wurde eine zuvor nicht gemeldete Spielerin eingesetzt. Die Niederlage gegen Erlangen bahnte sich früh an, nachdem das erste Viertel deutlich mit 7:24 abgegeben wurde. "Den Abschnitt haben wir schlichtweg verschlafen aufgrund vieler Ballverluste", sagte Trainer Chris Maier, der früh kritische Worte an sein Team richtete. Mit 13:12 wurde der zweite Abschnitt gewonnen, was freilich nichts am hohen Rückstand zur Pause änderte. Die Wende blieb aus, weil sich mit Wiederanpfiff erneut die Fehler-Quote häufte.

Leichtsinnsfehler und Unkonzentriertheiten spielten den Mittelfranken immer wieder in die Karten, die mit einem 24-Punkte-Vorsprung ins finale Viertel gingen. "Dann haben wir auf eine Mannpresse umgestellt, was den Gegner regelrecht aus der Fassung brachte und zu Fehlern zwang", war der Trainer zumindest mit dem Schlussakkord zufrieden. Beste Punktesammlerin war diesmal Sonja Weppert, die unter dem Korb ebenso energisch arbeitete wie Bärbel Gunreben. Nach Verletzungspause wieder im Team waren Jana Katzenberger und Michelle Curtis, die noch nicht bei hundert Prozent, aber mit ihrer Erfahrung für das junge Team unverzichtbar sind. Einen guten Job erledigte auch Sarah Curtis im Aufbau, während Christina Seidl einige schöne Ballverluste des Gegners provozierte.

Punkte für die SG: Sonja Weper (15/1 Dreier), Bärbel Gunreben (11/2), Sara Ludwig (8), Michelle Curtis (6), Sarah Curtis (3/1), Christina Seidl (3), Jana Katzenberger (2), Simona Keßler (2), Eva Köhler (2), Julia Hemmerich (1).


SG Oerlenbach/Ebenhausen - SG Elsenfeld/Großwallstadt 62:95 (23:39) - Die Negativserie hätte reißen sollen für die Herren der SGO. Stattdessen reißen nur die Bänder. Erst das Kreuzband bei Spielertrainer Björn Weber, dann im Knöchel von Ivan Kakus. Und weil Andreas Mann und Marcel Rink unabkömmlich waren und Randy Hannwacker mit Grippe darnieder lag, stellten sich gerade einmal fünf Spieler der Gäste-Übermacht gegenüber.

Und trotzdem gibt man in Oerlenbach die Hoffnung nicht auf. "Mit Ausnahme meiner Person kommen die Spieler wieder ins Team zurück. Und dann hoffen wir auf eine Aufholjagd", sagt Björn Weber. Gut möglich, dass bereits der vorletzte Platz zum Klassenerhalt reicht. Und das ist nach erst fünf von 18 Spielen ein realistisches Ziel.

Punkte für die SG: Frank Czarnietzki (19/4 Dreier), Patrick Seufert (18/4), Florian Neiber (14), Andre Komenda (9), Kevin Fischer (2).