TV Altdorf II - TV/DJK Hammelburg 3:2 (25:22, 25:21, 15:25, 24:26, 15:7).

Immerhin einen Punkt auf die Habenseite retteten die Saalestädterinnen mit der Tiebreak-Niederlage in Altdorf. Weil die etatmäßigen Mittelblocker fehlten, übernahmen Tabea Lang und Katharina Kießling diese Position. Zu viele leichte Fehler und Abstimmungsschwierigkeiten sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen den ersten Satz für sich entschieden. Der zweite Satz nahm einen ähnlichen Verlauf, womit die frühe Heimfahrt fast schon gebucht war. Mit dem Rücken zur Wand stehend, wechselte Trainer Bekim Aliu nun die eigentliche Libera Paula Cimander und die Jugenspielerin Hanna Schmitt auf die Mittelblockposition, sodass Tabea Lang wieder im Außenangriff eingesetzt werden konnte. Starke Angriffe und Aufschläge sorgten für eine frühe Führung, die bis zum Ende verteidigt und ausgebaut werden konnte. In den vierten Satz starteten die Unterfranken denkbar schlecht mit einem 1:10-Rückstand. Punkt um Punkt verkürzten die Gäste, die nach einer emotionalen Trainer-Ansprache gegen Ende des Satzes tatsächlich das kleine Wende-Wunder schafften, vor allem dank der starken Aufschläge von Maxi Bindrum. Hochkonzentriert und motiviert ging es in den Entscheidungssatz, jedoch schlichen sich wieder zu viele leichte Fehler ein, womit der zweite Punkt an Altdorf ging.

TuS Frammersbach - TV/ DJK Hammelburg II 0:3 (20:25, 16:25, 24:26).

Starke Aufschläge und gute Blockarbeit waren Hammelburger Erfolgsgaranten im Auftaktsatz. In Satz zwei konnte durch die starken Angreifer in der Mitte und auf Außen ein klares Zeichen gesetzt werden, der Gegner kam nie richtig zum Spielaufbau. Entspannt und etwas zu siegessicher starteten die TV/DJK-Jungs in den nächsten Durchgang. Eigenfehler spielten den Eibelstädtern in die Karten, doch wurde der Hebel rechtzeitig wieder umgelegt.

TSV Lengfeld II - TV/ DJK Hammelburg II 2:3 (14:25, 25:16, 25:17, 18:25, 16:18).

Auf Trainer Ralf Kaiser und sein Team warteten nun die unbesiegten Lengfelder. Doch die Hammelburger Jungs zeigten sich unbeeindruckt und ließen ihrem Gegner in Satz eins keine Chance mit wuchtigen Aufschlägen, toller Blockarbeit und formidablen Angriffen. Allerdings sollten sich Motivation und Konzentration aus dem TV/DJK-Spiel verabschieden, womit die beiden nächsten Sätze sehr deutlich abgegeben wurden. Jetzt fühlten sich die Saalestädter an der Ehre gepackt. Mit starkem Willen und hohen Einsatz wurde das Spiel tatsächlich noch im Tiebreak gewonnen.

TV Bad Brückenau - TV Trennfurt 0:3 (19:25, 20:25, 17:25).

Das erste Heimspiel der Saison brachte für die Aufsteiger aus der Sinnstadt eine ernüchternde Erkenntnis: Diese Trennfurter gehören wohl zum Kreis der Titelkandidaten. Die Brückenauer Annahme und Abwehr um Libero Eugen Rabschinski präsentierte sich zwar sehr stabil und auch das Zuspiel von Matthias Schulz war sehr variabel, aber im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Zudem waren die Außenspieler Daniel Mun und Perez Metaj nicht in der besten Verfassung. Zudem fehlte es trotz der guten Stimmung in der Halle am notwendigen Selbstvertrauen. Nach nur 62 Minuten hatte sich der Favorit souverän behauptet.

TV Bad Brückenau - TV Mömlingen 3:2 (25:20, 20:25, 23:25, 25:20, 15:12).

Ungeachtet der deutlichen Niederlage im Spiel zuvor, starteten die Sinnstädter fokussiert und minimierten die Eigenfehler-Quote entscheidend. Mit variablen Aufschlägen wurden die Mömlinger unter Druck gesetzt, während im Angriff Diagonalspieler Oliver Kaul Akzente setzte. Beim Stand von 18:15 baute Daniel Mun mit starken Aufschlägen die Führung entscheidend aus. Auf Augenhöhe verlief zunächst der zweite Satz, ehe der Vortrag der Bad Brückenauer zu passiv und inkonsequent wurde. Auch ein Doppelwechsel brachte nicht die entscheidende Wende. Kurz vor dem Knockout standen die Rhöner nach dem umkämpften, aber verlorenen dritten Satz. TV-Mittelblocker Stefan Winkler brachte seine Mannschaft mit einer Aufschlagserie zwar in Führung (18:16), aber aus Sicht der Brückenauer fatale Schiedsrichter-Entscheidungen ließen die Mömlinger feiern. Trainerin Maika Herbert versuchte ihre Jungs aufzubauen, die sich fast schon aufgegeben hatten. Die Initialzündung war die herausragende Aufschlagserie von Mannschaftskapitän Rene Saam, der aus einem Rückstand eine 18:15-Führung machte. Mittelblocker Max Schalweski hatte derweil das Netz mit Block- und Angriffsaktionen unter Kontrolle. Im Tiebreak wurde den Fans ein offener Schlagabtausch geliefert. Beim Spielstand 12:12 dann aus Sicht von Trainerin Maika Herbert ein entscheidender Moment, als der Schiedsrichter einen Aufstellungsfehler beim Gegner mit einem Punktverlust geahndet hatte. Zwei Aufschlag-Winner von Stefan Winkler bescherten den Sinnstädtern den Premierensieg in der Bezirksliga. "Ich weiß, dass meine Jungs noch mehr können. Gegen stärkere Gegner muss schneller gespielt, aber auch an der Einstellung gearbeitet werden", sagte Maika Herbert.

TSV Wollbach - TV Haßfurt 3:0.

Wo am ersten Spieltag noch Unsicherheiten und Nervosität zu sehen waren, zeigten die TSVlerinnen nun von Anfang an ein in allen Elementen ruhiges Spiel. Auf die stabile Annahme folgten eine kluge Ballverteilung von Zuspielerin Vanessa Voll sowie zielgerichtete Angriffe, die den Gegner oft zur Verzweiflung brachten. So konnten sich die Wollbacherinnen schnell einen Punktevorsprung erarbeiten, der es dem TSV-Nachwuchs ermöglichte, Spielerfahrung zu sammeln. Die Kette ist bekanntlich nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Jedoch hat die Einwechslung dreier Nachwuchsspielerinnen zur Mitte des Satzes der Spielqualität keinen Abbruch getan. Die jungen Spielerinnen haben sich sehr gut integriert und meisterten ihre Aufgabe hervorragend, so dass dem deutlichen Erfolgnichts im Wege stand. Ina Wolf beendete das Match mit einem gekonnt gesetzten Ball.

TSV Wollbach - TSV Aschach 3:0.

Gegen den TSV Aschach galt es nun, die Konzentration aufrecht zu erhalten, Eigenfehler bestmöglich zu minimieren und ganz einfach das eigene Spiel zu spielen. Die Wollbacherinnen verschliefen aber die ersten Punkte und konnten erst zur Satzmitte zurück ins Spiel finden. Erst jetzt war wieder mehr Laufbereitschaft und Konzentration auf dem Feld zu sehen, gepaart mit druckvollen Angriffsschlägen, die zum Satzgewinn führten. Im zweiten Abschnitt wurden von Anfang an konzentriert ein strukturiertes Spiel aufgebaut und die taktischen Vorgaben des Trainers konsequent umgesetzt. Diagonalangreiferin Katharina Lux trug mit ihrer Spielreife und mehreren Aufschlagserien erheblich zum Erfolg der Mannschaft bei. Der nun eingewechselte TSV-Nachwuchs um Zuspielerin Pauline Arnold brachte das Spiel mit großem Engagement und taktischer Disziplin siegreich zu Ende.

TSV Aschach - TV Haßfurt 1:3.

Weil Gastgeber Aschach auch sein zweites Spiel verlor, warten die interimsmäßig von Marco Rost betreuten TSV-Frauen weiter auf ein erstes Erfolgserlebnis in der freilich noch jungen Kreisliga-Saison. Seit über einem Jahr sucht die Volleyball-Abteilung einen neuen Trainer, was die Aufgaben nicht leichter machen.