FC Gerolzhofen - TSV Münnerstadt (Mittwoch, 18.30 Uhr)

Eine 1:3-Niederlage in Riedenberg - unter gewöhnlichen Umständen ein Grund, Frust zu schieben. Für die Münnerstädter reichte das Ergebnis jedoch, um durch den gewonnenen direkten Vergleich dem direkten Abstieg aus der Bezirksliga aus dem Wege zu gehen. Nun wartet in der ersten Relegationsrunde mit dem FC Gerolzhofen, Tabellenzweiter der Kreisliga Schweinfurt 1, eine nicht minder schwere Aufgabe für die Truppe von Klaus Keller. "Gerolzhofen hat eine sehr gute Runde gespielt. In jeder anderen Kreisliga wären sie mit ihrer Punkteausbeute als Meister direkt aufgestiegen", sagt Keller. Deren Stärken sieht der TSV-Coach insbesondere "im spielerischen Bereich". Erst am Samstag fegte der FC das Tabellenschlusslicht aus Stadelschwarzach mit 7:0 vom Platz. In der Heimtabelle liegt Gerolzhofen sogar weit vor dem souveränen Meister, der DJK Hirschfeld. Daher sei es aus Kellers Sicht wichtig, im Hinspiel auf des Gegners Platz "mindestens ein Tor" zu erzielen, um eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Samstag zu wahren.

Personell könnte die Situation eine bessere sein: "Ahmet Coprak wird uns am Mittwoch aus familiären Gründen fehlen, uns für das Rückspiel wieder zur Verfügung stehen." Hinter den Einsätzen von Niklas Markart, Philipp Müller und Michael Knysak, die in Riedenberg verletzungsbedingt aussetzen mussten, steht noch ein Fragezeichen: "Das wird sich im Abschlusstraining entscheiden", so Keller. Auch Lucas Fleischmann, in Riedenberg noch Torschütze, plagt sich mit einer Erkältung herum, sodass ein Einsatz auf der Kippe steht. Keller versucht jedoch, der Situation etwas Positives abzugewinnen: "Manchmal kann es auch lähmen, wenn alle Mann an Bord sind. So haben die Jungs, die auf dem Platz stehen, weniger zu verlieren." Dennoch sei es wichtig, mit einer breiten Brust anzutreten: "Bei allem Respekt vor dem Gegner müssen wir uns bewusst machen: Wir sind hier der Bezirksligist."