2. Bezirksliga Ost Männer


TSV Bad Königshofen III - TV Poppenlauer 2:9 (18:28 Sätze).
Der TV Poppenlauer ist Meister der 2. Bezirksliga Ost. Mit einem überragenden und auch in dieser Höhe nicht zu erwarteten 9:2-Sieg beim Tabellenzweiten Bad Königshofen III sicherte sich der TV die vorzeitige Meisterschaft mit aktuell 34:0 Punkten. Der TV stellte bereits in den Doppeln mit 2:1 die Weichen für den Sieg. Was dann folgte, war eine einzige Demonstration der Stärke des TV. Alexander Roth schlug den in dieser Saison überragenden Josef Ort und sein Bruder Manuel gewann gegen das neue Wunderkind des Königshöfer Tischtennis, Akito Itagaki. Die nächsten drei Einzel zeigten auch die mentale Stärke der Gäste. Sowohl Dominik Kiesel als auch Ulli Haack und Guido Hochrein gewannen ihre Spiele im Entscheidungssatz. Lediglich Andre Heim hatte Mitleid mit den Gastgebern und verlor sein Spiel knapp. Den beiden Roth-Brüdern war es vorbehalten, den Sack zuzumachen und zum viel umjubelten 9:2 Sieg abzuschließen. Damit steigt der TV Poppenlauer erstmals in seiner Vereinsgeschichte drei Mal hintereinander auf und darf nächste Saison in der Landesliga aufschlagen.


3. Bezirksliga Nord Männer

TV/DJK Hammelburg - SV Ramsthal 1921 9:7 (37:34 Sätze).
In der ersten Einzelrunde gewann Jürgen Neder ohne Probleme gegen den jungen Henrik Graser und Alexander Ullrich in einem knappen Match gegen Tom Hartung. Der Zwischenstand betrug 3:2 für den SV Ramsthal. Aaron Ziegler schlug daraufhin den erfahrenen Noppenspieler Ulrich Neeb nach einer konzentrierten Leistung mit 3:1, wohingegen Manuel Kleinböhl gegen den um jeden Ball kämpfenden Marius Saar im Entscheidungssatz triumphierte. Der gut aufgelegte Jan Gawlik gewann unerwartet gegen den unkonzentrierten Marius Schlereth und Henrik Diener brachte nach der ersten Einzelrunde den Tabellenführer wieder auf 4:5 heran. In einem hochklassigen Spiel zwischen den beiden Einsern feierte Tom Hartung ein kleines Comeback und schlug Jürgen Neder. Für diese Fünf-Satz-Niederlage revanchierte sich Alexander Ullrich gegen Henrik Graser, indem er in fünf Sätzen gewann. Der gut aufgelegte Manuel Kleinböhl gewann hauchdünn gegen Aaron Ziegler - 5:7 aus Sicht der Hammelburger. Nun startete der TV/DJK die Aufholjagd. Nachdem Marius Saar und Marius Schlereth jeweils nach harten Fights gegen Ulrich Neeb und Karl-Heinz Herterich im Entscheidungssatz mit 11:9 siegten, brachte Henrik Diener die Heimmannschaft mit 8:7 in Führung. Nun sollte ein hochspannendes und emotionales Entscheidungsdoppel die Entscheidung über Sieg oder Unentschieden bringen. Dabei erwischten Neder/Kleinböhl den besseren Start und gingen mit 2:0 in Führung. Hartung/Graser stellten ihr Spiel nach Rücksprache mit den Teamkollegen um und kamen auf 2:1 heran. Im vierten Satz wehrten die beiden TV/DJKler mehrere Matchbälle ab und erreichten den Entscheidungssatz mit 16:14. In diesem gewannen sie mit 11:7. Die Freude auf Seiten der Hammelburger kannte keine Grenzen mehr. Daneben standen die Ramsthaler nach einer klasse Leistung mit leeren Händen da.

TSV Brendlorenzen II - TSV Arnshausen 3:9 (19:31 Sätze).
Im ersten Doppel kämpfte sich Philip Greubel/Felix Franz nach einem 1:2-Rückstand mit einem eindrucksvollen 11:4 im vierten Satz zurück. Doch diese Leistung konnten sie im fünften Satz nicht weiter aufrechterhalten und mussten sich mit 7:11 geschlagen geben. Danach gewannen Jochen Hein/Fabian Rottenberger und Tim Hein/Florian Kreil ohne Probleme. So führte man nach den Doppeln mit 2:1. In der ersten Einzelrunde ging es direkt spannend los in der Partie Fabian Rottenberger gegen Walter Poiger. Trotz der guten kämpferischen Leistung reichte es im Entscheidungssatz nicht und Walter Poiger freute sich über seinen hart erkämpften Sieg. Jochen Hein machte kurzen Prozess mit Klaus Repasky und brachte sein Team wieder in Führung. Tim Hein starte mit einer komfortablen Führung von 2:0. Doch so leicht ließ sich Aszyk Krzysztof nicht abfertigen. Er rettete sich in den fünften Satz, in dem Tim Hein wieder in sein Spiel zurückfand. Im letzten Satz war alles offen. Doch der Sohn von Jochen Hein hatte am Ende die besseren Spielzüge und gewann hauchdünn mit 3:2. Philip Greubel war gegen Lothar Senger gut aufgelegt und erhöhte auf 5:2. Auch Felix Franz ließ in seiner Partei nicht locker und konnte ganz knapp gegen Klaus Schreck mit 12:10 im Entscheidungssatz gewinnen. In der zweiten Einzelrunde verlor der bis dato ungeschlagene Jochen Hein überraschend sein erstes Einzel in dieser Saison gegen Walter Poiger mit 0:3.

SV Schwanfeld 1945 - TSV Arnshausen 4:9 (21:33 Sätze).
Zu Beginn der ersten Einzelrunde stand Fabian Rottenberger der Nummer Eins, Frank Räder, gegenüber. Nach einer 2:1-Führung verlor Fabian Rottenberger den Faden, sein Gegner nutzte dies und glich durch einen Sieg zum 2:2 aus. Wie gewohnt hatte der Gegenüber von Jochen Hein kein einfaches Los. Patrick Mothes fand kein Mittel gegen die Nummer Eins der Gäste und verlor klar mit 3:0. Tim Hein kam zu spät in sein Spiel und hatte keine Chance mehr, die Partei zu drehen. Im hinteren Paarkreuz wurde den Spielern alles abverlangt. Felix Franz kämpfte sich nach einem 0:2-Rückstand zurück. Nach zwei gewonnen Sätzen überrollte er seinen Gegner Fynn Werner im fünften Satz. Florian Kreil verlor unglücklich im Entscheidungssatz - 5:4. In der zweiten Einzelrunde war der TSV Arnshausen gut aufgelegt. Jochen Hein und Fabian Rottenberger gewannen beide glatt mit 3:0. Philip Greubel hatte einen schlechten Start in seinem Match gegen Detlef Römmelt. Trotzdem gab er nicht auf und wurde am Ende dafür auch belohnt - 8:4. Den Schlusspunkt setze Tim Hein mit seinem 3:1-Erfolg.


Bayernliga Mädchen

TV/DJK Hammelburg - TSV Unterlauter 6:8 (23:27 Sätze).
Nach der Vorrundenniederlage war die Hoffnung da, sich in der eigenen Grundschulhalle gegen den Tabellendritten aus Oberfranken zu revanchieren. Da beide Doppel gewonnen wurden und auch Marie Hanke gegen Julia Wille auf 3:0 erhöhte, konnte weiter gehofft werden. Ein Schlüsselspiel war das im Entscheidungssatz verlorene Spiel von Jule Höfling gegen Unterlauters Nummer Eins, Johanna Meyer. Das hintere Paarkreuz mit Lara Gabel und Annika Sell hatte zwar eine eher geringe Gewinnwahrscheinlichkeit, aber mit besserer Tagesform wäre es womöglich nicht nur bei einzelnen Satzgewinnen geblieben. Nachdem auch Marie gegen Johanna Meyer nicht glänzen konnte, stand es 3:4. Jule glich mit einem 3:0-Sieg gegen Julia Wille aus. Anschließend holten nur noch Hammelburgs Spitzenspielerinnen zwei Punkte.