FC 06 Bad Kissingen - SV Riedenberg (Samstag, 14 Uhr)
Eine positive Woche hat der FC 06 Bad Kissingen (13./12) hinter sich gebracht. Dem ersehnten Dreier im Abstiegsduell beim TSV Rannungen (1:0) ließen die 06er einen 3:0-Erfolg im Pokal in Burgwallbach folgen, der den Einzug ins Finale gegen den A-Klassisten SV Aura bedeutet. Entsprechend angetan war Neu-Coach Mario Wirth von seinen Jungs: "Im Pokal haben wir es sehr gut runtergespielt und auch zuvor der Erfolg in Rannungen war verdient. Wir haben viel Einsatz gezeigt und sind endlich dafür belohnt worden." Der kommende Gegner ist der SV Riedenberg (6./24), der bisher eine sehr ansehnliche Saison spielt. Riedenberg gewann zuletzt mit 2:0 gegen Dampfach in einem recht kuriosen Spiel, wie Trainer Marius Kubo befand: "Es ist ein wenig verkehrte Welt bei uns. Zuvor spielen wir in Münnerstadt stark und gehen leer aus, jetzt haben wir nicht wirklich gut gekickt und holen einen Dreier. Fakt ist, dass wir uns in Bad Kissingen steigern müssen, denn die haben sich scheinbar gefangen." Kubo trifft im Bad Kissinger Sportpark auf seine alten Fuchsstädter Kollegen Florian Thurn und Patrick Stöth und freut sich auf Mario Wirth. "Wir kennen uns ja schon lange aus Großbardorfer Zeiten. Ich freue mich für ihn, dass es gut für ihn läuft, aber wir wollen dort schon punkten", meint Kubo mit einem Augenzwinkern. Wohl definitiv ausfallen werden Andrej Puscas und Florian Rottenberger.

FC Thulba - TSV Forst (Samstag, 14 Uhr)
Jetzt grüßt er sogar von der Tabellenspitze, der ungemein kecke Aufsteiger FC Thulba (1./31). Mit dem 3:1-Auswärtserfolg beim TSV Knetzgau holten die Mannen von Spielertrainer Victor Kleinhenz die nächsten Punkte. Jetzt kommt der TSV Forst (10./17), der für viele einer der Favoriten auf Platz Eins war. Doch nach gutem Start stagnierte die Leistung der Truppe von Spielertrainer Florian Hetzel. Zuletzt feierten die Forster allerdings wieder einen Sieg gegen Strahlungen. "Insgesamt sind sie ein bisschen hinter den Erwartungen zurück, aber sie haben unglaublich viel individuelle Qualität. Dennoch haben wir die eine oder andere Schwachstelle ausgemacht, die wir nutzen wollen", hat sich Kleinhenz seinen Matchplan zurechtgelegt und möchte mit dem Gegner noch eine Rechnung aus 2015 begleichen. Da klopften die Frankonen nämlich schon mal ans Tor zur Bezirksliga, mussten sich in der Relegation aber eben jenen Forstern geschlagen geben, die dann aufstiegen. 3:0 unterlag man im Heimspiel, da nutzte auch der 1:0-Auswärtserfolg im zweiten Spiel nichts mehr.

DJK Dampfach - TSV Münnerstadt (Sonntag, 14 Uhr)
Mit der Partie bei der DJK Dampfach (12./14) möchte der TSV Münnerstadt (5./24) die Chance nutzen, seine Auswärtsbilanz aufzupolieren. Doch unterschätzen will Trainer Thomas Dietz den Gegner nicht: "Das ist ein gefährlicher, kampfstarker Gegner, der auch über hohe individuelle Qualität verfügt. Sie hatten sich im bisherigen Saisonverlauf mehr erhofft und wollen uns zu Hause schlagen." Das will die Dietz-Elf natürlich verhindern und kann dabei mit breiter Brust agieren. "Wir haben jetzt 24 Punkte und alle Möglichkeiten. Natürlich wollen wir in Dampfach Zählbares, um weiter nach vorne sehen zu können." Janik Markert kehrt nach überstandener Grippe in den Kader zurück und auch so sieht der TSV-Übungsleiter sein Team gerüstet: "Zwar hat der ein oder andere ein paar Wehwehchen, aber das ist dieser Phase normal und wir werden trotzdem einen guten Kader stellen."

FC Geesdorf - TSV Rannungen (Sonntag, 14 Uhr)
Die 1:7-Niederlage des FC Geesdorf (2./28) beim Derby in Oberschwarzach/Wiebelsberg kommt für den TSV Rannungen (16./7) möglicherweise zu keinem günstigen Zeitpunkt. Denn die Truppe von Trainer Klaus Seufert gastiert beim Tabellenzweiten, der die Partie gegen das Schlusslicht nun umso fokussierter angehen dürfte. Trotz der miesen sportlichen Lage mit neun Niederlagen aus zehn Partien und gerade einmal sechs erzielter Saisontreffer ist die Stimmung im Rannunger Lager keineswegs schlecht. "Wir legen eine Jetzt-erst-recht-Einstellung an den Tag und versuchen im Training an jeder Stellschraube zu drehen, um uns zu verbessern und positivere Ergebnisse zu erzielen", sieht Seufert keinen Zerfall seines Teams, eher ein Zusammenrücken. In Geesdorf sind die Rollen klar verteilt. Die Mannschaft von Spielertrainer Hassan Alremeithi will keine weiteren Federn lassen, um Thulba auf den Fersen zu bleiben.