TG Höchberg - FC Fuchsstadt 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Johannes Feser (17.), 1:1 Alexander Priesnitz (92.).
Wie von ihrem Coach Martin Halbig erhofft, kehrten die "Füchse" mit einem Punkt aus Höchberg zurück. "Was zum einen erfreulich, zum anderen aber auch ärgerlich war", so der Trainer nach dieser intensiv geführten Partie, "die wir dem Spielverlauf nach eigentlich hätten gewinnen müssen".
Auf dem Kunstrasenplatz entwickelte sich wie erwartet ein Duell mit vielen Zweikämpfen, wobei die Gastgeber mit langen Schlägen und vornehmlich Diagonalpässen in den FC-Strafraum zum Erfolg kommen wollten; eine Taktik, die dem Pressing der Kohlenbergler schon in der gegnerischen Hälfte geschuldet war. Aber der Erfolg blieb den Schützlingen von Thomas Kaiser versagt, weil die FC-Deckungsreihe die Außenspieler der Platzherren eng beschattete und die Innenverteidigung mit Lukas Lieb und Michael Emmer die Lufthoheit besaß. Den Rest erledigte die "Doppelsechs" mit den Routiniers Tobias Stöth und Simon Häcker. In der Offensive setzten die Gäste immer wieder Nadelstiche, was nach einer Viertelstunde belohnt wurde, als die Kugel nach dem abgeblockten Schuss von Simon Bolz vor die Füße von Johannes Feser fiel. Mit der Führung im Rücken, übernahmen die FCler das Kommando, verlegten mit schnellen Kombinationen das Geschehen in die gegnerische Hälfte und erarbeiteten sich so auch tolle Gelegenheiten. "Vor der Pause hätten wir mehr als einen Treffer erzielen können und müssen", berichtete ihr Trainer, aber das Glück war seinen Mannen nicht gerade hold angesichts der Lattentreffer von Simon Häcker und Andy Graup. "Wenn da das 0:2 oder gar das 0:3 fällt, wäre das Spiel wahrscheinlich gelaufen gewesen", so Halbig.


Giftig verteidigt

War es aber nicht, was die "Kracken" nach dem Seitenwechsel und einer Kabinenansprache ihres Coaches zu engagierterem Vorgehen veranlasste. Dabei wurde die Offensivreihe mit den Einwechslungen von Jeffrey Karl und Alexander Priesnitz verstärkt, die zwar den Druck auf das Eyrich-Tor erhöhten, aber nie so richtig am Anschlusstreffer schnupperten. "Wir waren da extrem giftig , standen weiter in der Defensive gut und verstärkten diese zehn Minuten vor dem Abpfiff mit der Einwechslung von Christoph Schießer noch einmal", so Halbig. Dem Tabellenvierten lief nun die Zeit davon. Die Höchberger agierten vorwiegend mit der Brechstange und schafften in der Nachspielzeit den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. "Da haben wir uns im Prinzip die einzige Unaufmerksamkeit im ganzen Spiel geleistet", wurmte es Halbig. Nach Rückpass von Jeffrey Karl an die Strafraumgrenze, setzte Alexander Priesnitz das Leder in die Maschen. "Insgesamt war unsere Vorstellung okay", so der FC-Coach abschließend, "wir müssen die Leistung am nächsten Sonntag aber wiederholen, wenn wir mit dem SV Euerbach/Kützberg auf ein weiteres Spitzenteam der Liga treffen."
Fuchsstadt: Eyrich - Schmitt, Lieb, Emmer, Bayer - Bolz, T. Stöth, Häcker, Halbig (88. Halbritter) - Graup (80. Schießer), Feser.

DJK Dampfach - FC Thulba 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Patrick Winter (55.), 2:0 Stefan Greb (78.).
Die Frankonen warten im Jahr 2018 weiter auf den ersten Punktgewinn. Eine Woche nach der Derby-Niederlage gegen die Riedenberger zogen sie auch in den Haßbergen den Kürzeren. "Das war insofern unnötig, weil wir in der ersten Halbzeit spielbestimmend waren, uns einige gute Gelegenheiten erarbeiteten, die aber ungenutzt blieben", informierte Spielertrainer Victor Kleinhenz. Dieser musste zwar wieder auf einige Stammspieler der Vorrunde verzichten, was sich aber in der ersten Halbzeit nicht negativ auswirkte, denn auf dem erstaunlich gut bespielbaren Untergrund dominierten die Gelb-Schwarzen. Bloß mit der Chancenverwertung haperte es. Die erste Gelegenheit vergab Tobias Huppmann, der an einer Hereingabe von Markus Kaufmann vorbeirutschte. Wenig später nickte Joachim Muth die Kugel nach einer von Julian Wüscher hereingegebenen Ecke am langen Eck vorbei, ehe Maximilian Heinrich aus günstiger Position das DJK-Gehäuse verfehlte. "Irgendwie lag unser Führungstreffer in der Luft", so Kleinhenz, das torlose Remis beim Gang in die Kabine schmeichelte den Wetz-Schützlingen. Diese wurden im zweiten Durchgang etwas angriffslustiger und belohnten sich zehn Minuten nach der Pause mit der Führung.
Nach Flanke von Ralf Riedlmeier stieg DJK-Mittelstürmer Patrick Winter hoch und gab mit einem Kopfball Keeper Felix Müller das Nachsehen. "Der Gegentreffer hatte eine schockierende Wirkung", berichtete Kleinhenz mit leichter Ernüchterung. "Wir verloren die Spielkontrolle, konnten nicht mehr richtig zusetzen und vor allem keinen großartigen Druck ausüben, der uns vielleicht noch zum Ausgleichstreffer verholfen hätte." Es schlichen sich zunehmend Fehler im Spielaufbau ein - mit Folgen. In der Vorwärtsbewegung verloren die Gelb-Schwarzen den Ball auf Höhe der Mittellinie und wurden klassisch ausgekontert. Der Treffer durch DJK-Spielführer Stefan Greb ließ bei den Gästen die Köpfe hängen. "Wir haben derzeit nicht das Glück, das wir in einigen Spielen der erfolgreichen Vorrunde hatten", räumte der FC-Coach unumwunden ein, "wir werden aber auf jeden Fall das nächste Spiel hochmotiviert angehen". Da empfangen die Thulbaer zum Derby den FC 06, Motivation auf beiden Seiten ist da garantiert.
Thulba: Müller - Happ, Muth, Nistor, Heinrich - Wüscher, Fl. Heim, Kleinhenz, Hein - Kaufmann (71. Reuß), Huppmann.


Außerdem spielten

FC Geesdorf - TSV/DJK Wiesentheid 2:1 (2:0). Tore: 1:0 Simon Weiglein (3.), 2:0 Mohamed Remaithi (43.), 2:1 Christian Enzbrenner (78.).