Das Osterwochenende könnte für die Fuchsstädter (11./22) ein goldenes werden, denn in ihre beiden Heimspiele gehen die Schützlinge von Martin Halbig als Favorit. Am Karsamstag (16 Uhr) trifft der FC Fuchsstadt auf den ESV Ansbach-Eyb (15./18) und am Ostermontag (15 Uhr) auf den TSV Heimbuchenthal (16./12). Das mit der Favoritenrolle ist laut Aussage des Coaches zwar immer so eine Sache, aber eine Woche nach der unglücklichen Niederlage gegen den SV Euerbach/Kützberg gilt es, gegen die beiden Kellerkinder verlorenes Terrain in der Tabelle gutzumachen. "Das war nach dem Spielverlauf eigentlich ein typisches 0:0-Spiel", hadert Halbig noch ein wenig.


Rückenwind für Ansbach

Was optimistisch aus Sicht der FC-Fans stimmt, sind die Hinspielergebnisse. "Es wird in beiden Spielen Geduld gefragt sein", vermutet Halbig, wobei die Ansbacher mit Rückenwind zum Kohlenberg anreisen. Die Mannen von Coach Jörg Müller rangen am vergangenen Spieltag die Höchberger mit 1:0 nieder und ergriffen so den notwendigen Strohhalm, um vielleicht doch noch die Abstiegsrelegation zu vermeiden.


Zweimal in Rückstand geraten

"Ansbach-Eyb ist überhaupt nicht zu unterschätzen", so Martin Halbig. "Sie verfügen mit Tim Eisenberger über einen Akteur mit Torinstinkt." Das Hinspiel gewannen die "Füchse" mit 3:2 nach zwei Toren von Dominik Halbig und einem von Harald Bayer, liefen aber zweimal einem Rückstand hinterher. Von da an ging es mit dem Aufsteiger, der stark in die Saison gestartet war, bergab. Der kleine Kader vertrug die verletzungsbedingten Personalprobleme nicht.

"Trotz allem Respekt vor dem Gegner: Wir haben für dieses Spiel drei Punkte eingeplant", räumt Halbig ohne Umschweife ein. "Was natürlich auch für die Partie 24 Stunden später gilt." Der Kontrahent aus dem Spessart scheint sich bereits mit dem Abstieg in die Bezirksliga West abfinden zu müssen. "Doch genau darin besteht die Gefahr: Denn der TSV hat nichts mehr zu verlieren, kann theoretisch noch die Abstiegsrelegation schaffen und wird daher alles auf eine Karte setzen", so Halbig, der nach dem Hinspiel von einem Kraftakt beim 2:1-Erfolg sprach.


Mehr Zuschauer als üblich

Vor mehr als 500 Zuschauern - der TSV ist erstaunlicherweise trotz des Tragens der Roten Laterne der Zuschauerkrösus der Liga (4400 Zuschauer in zehn Spielen) - wurde den Kohlenberglern in kämpferischer Hinsicht alles abverlangt. "Ich vermute mal, dass eine größere Fan-Schar als üblich anreisen wird. Die Gäste um ihren Spielertrainer Fabian Thiel, der die Abwehr höchstpersönlich organisiert, werden massiert in der Abwehr stehen und mit Kontern ihren gefährlichsten Schützen Steffen Bachmann in Szene setzen wollen." In personeller Hinsicht kann Halbig vermutlich aus dem Vollen schöpfen.