SG Oerlenbach/Ebenhausen - FC Bad Brückenau 5:3 (4:2). Tore: 0:1 Felix Frank (8.), 1:1 Frank Schmitt (10.), 2:1 Joachim Hofmann (11.), 3:1 Matthias Dees (14.), 3:2 Alexander Krämer (22.), 4:2 Sandro Cazzella (29.), 4:3 Felix Frank (48.), 5:3 Frank Schmitt (89.). Torreich wurde es noch einmal im letzten Saisonspiel des Meisters in dieser für beide Seiten bedeutungslosen Begegnung. Auch wenn es der Partie damit an Spannung fehlte, wurden die Fans bestens unterhalten, insbesondere in der ersten Halbzeit. "Man hat gemerkt, dass kein Druck da war. Vor dem Wechsel hat bei uns fast alles geklappt", freute sich SG-Abteilungsleiter Alexander Schreiner. Und fügte noch an, "dass wir uns schon jetzt auf die nächste Saison freuen mit den heißen Derbys gegen die Rottershäuser, denen wir herzlich zur Meisterschaft gratulieren.

BSC Lauter - TSV Wollbach 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Felix Warmuth (15.), 0:2 Alexander Zink (53.). In einem laut Lauters Pressewart André Lang relativ ausgeglichenen Derby hatte Wollbach das bessere Ende für sich. Und das, obwohl der BSC ein kleines Plus an Möglichkeiten besaß. Doch der Tabellenzweite machte eben seine Chancen rein. So Felix Warmuth, der einen Abpraller von BSC-Torwart Felix Friedlein nutzte und einschob. Der hatte zuvor einen Schuss von Phil Schönhöfer aus sechs, sieben Metern gehalten. In der 38. Minute hatte Lauters Anu-In Bamrumnok die Chance zum Ausgleich. Er köpfte nach Flanke von Jan Friedlein drüber. Nach der Halbzeit drehte Wollbachs Alexander Zink einen Freistoß sehenswert direkt in den Winkel - die Entscheidung. Lauter kratzte durch Bamrumnok und Rüdiger Rost mehrfach am Anschlusstreffer. Doch Wollbachs Jonas Kirchner hätte auch auf 1:3 erhöhen können. Lauter spielt nun Relegation gegen den Abstieg in die A-Klasse, Wollbach um den Aufstieg in die Kreisliga.

VfR Sulzthal - SC Diebach 5:1 (3:0). Tore: 1:0 Philipp Hesselbach (3.), 2:0, 3:0, 4:0 Fabian Weber (6., 33., 49.), 4:1 Michael Mathes (54.), 5:1 Philipp Hesselbach (75.). Den undankbaren dritten Platz belegt der VfR nach seinem eigenen, aber auch dem Wollbacher Sieg. Die Sulzthaler legten los wie die Feuerwehr, wollten ihre Chance auf den Aufstiegs-Relegationsplatz nutzen. Diebach hingegen trat ohne Goalgetter Patrick Schmähling und Trainer Michael Leiber an. Und das merkte man. Nach sechs Minuten führte Sulzthal 2:0 und kurz nach der Pause 4:0, auch dank eines Hattricks von Fabian Weber. Michael Mathes gelang der Ehrentreffer für Diebach; Philipp Hesselbach stellte den Endstand her. Am Ende ärgerte sich Sulzthals Pressewart Peter Fenn. Seine Mannschaft gab zwar die richtige Antwort auf die Pleite bei der SG Oberleichtersbach vergangene Woche, schrammte aber trotz Punktgleichheit mit Wollbach am Relegationsplatz vorbei.

SG Gräfendorf/Wartmannsroth - FC Untererthal 3:3 (0:0). Tore: 0:1 Niklas Gerlach (54.), 0:2 Lukas Tartler (63.), 0:3 Henrik Diener (70.), 1:3 Philipp Hölzer (75.), 2:3 Thomas Aulbach (84.), 3:3 Linus Wilm (87.). Die Viktoria aus Untererthal musste vor der Partie noch um den direkten Klassenverbleib bangen und hätte sich im ungünstigsten aller Fälle plötzlich auf dem Relegationsplatz gegen den Abstieg wiedergefunden. Nach einer ziemlich ereignisarmen ersten Halbzeit nahm das Match im zweiten Durchgang so richtig Fahrt auf. Die Gäste schossen sich eine vermeintlich komfortable Drei-Tore-Führung heraus, wurden aber aufgrund einer fulminanten und überraschenden Schlussoffensive der Gräfendorfer doch noch in letzter Minute eingeholt. Weil der BSC Lauter auf dem heimischen Feld kein Erfolgserlebnis feiern konnte, war die Klasse für die Viktoria aber unabhängig vom eigenen Abschneiden letztlich ohnehin gesichert.

SV RW Obererthal - SV Morlesau/Windheim 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Tobias Brust (46.), 2:0 Markus Weidinger (75.). Für die Rot-Weißen vom Michaelsweg war ein Sieg gegen die bereits abgestiegenen Gäste Pflicht, um sich das gefürchtete Relegationsgespenst ganz sicher vom eigenen Hals zu halten. Die personell arg gebeutelten Gäste hatten mit ihrem erneut improvisierten Aufgebot allerdings doch noch etwas in die Waagschale zu werfen. "Wir sind von Anfang in ganz heftige Konter gelaufen, da hätten wir frühzeitig in Rückstand geraten können oder aus Sicht der Gäste sogar müssen", berichtete SV-Coach Lukas Heid. "Bei uns ist in der Offensive zunächst gar nichts zusammengelaufen. Dass wir direkt nach dem Wiederanpfiff in Führung gegangen sind, war natürlich der Brustlöser für uns. Dann lief es etwas besser, auch wenn spielerisch noch Luft nach oben war." Beeindruckt zeigte sich Brust von den Gästen, die mit einer tollen Moral den Abschied aus der Kreisklasse bestritten.

TSV Reiterswiesen - SV Aura 7:1 (3:0). Tore: 1:0 Alexander Brakk (21.), 2:0 Marlon Schwientek (29.), 3:0 Lucas Aguero Leguiza (42.), 4:0 Sven Kleinhenz (61.), 5:0 Tobias Vogel (65.), 5:1 Patrick Falkenstein (67., Foulelfmeter), 6:1 Daniel Kleinhenz (76.), 7:1 Tizian Fella (78.). Von quälenden Abstiegssorgen oder zarten Aufstiegshoffnungen waren beide Teams am letzten Spieltag komplett befreit. Insofern war die Partie in den Gößleswiesen ein lockerer Ausklang der Spielzeit mit überdeutlichen Vorteilen auf Seiten der Elf von Coach Frank Halbig, der zukünftig die Bezirksliga-Mannschaft der 06er in Bad Kissingen betreut. Auras Keeper Sebastian Schölzke war diesmal um seinen Job nicht zu beneiden, ihm flogen die Bälle im Minutentakt nur so um die Ohren. Auf der Gegenseite war TSV-Goalie Tobias Geipel nur vom Kreidepunkt aus zu überwinden, was Patrick Falkenstein einmal gelang, sodass wenigstens der Ehrentreffer für die Gäste per Foulelfmeter rechtzeitig gesichert war.

TSV Nordheim - FC Rottershausen 1:3 (0:1). Tore: 0:1 Nicolas Loibersbeck (28.), 0:2 Johannes Kanz (60.), 0:3 Fabio Erhard (78., Foulelfmeter), 1:3 Johannes Fischer (90., Foulelfmeter). Während TSV-Sprecher Sebastian Schmidt den Spielbericht am Telefon durchgab, brandete im Hintergrund großer Jubel auf. Gerade hatten die Spieler, Verantwortlichen und Fans des FC Rottershausen von der 0:1-Niederlage des VfR Stadt Bischofsheim in Salz erfahren. Da Rottershausen gleichzeitig seine Hausaufgaben machte und beim Schlusslicht in Nordheim mit 3:1 gewann, krönte sich der FC nach einer Saison mit Höhen und Tiefen am letzten Spieltag doch noch zum Meister. "Der Sieg der Rottershäuser ist verdient. Herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Kreisliga", gratulierte Schmidt fair. Obwohl die Nordheimer bereits vor dem Spiel als Absteiger festanden, verlangten sie dem FC noch einmal alles ab. Dieser zeigte sich aber nervenstark, nutzte gleich seine erste Chance zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel war das Spielgeschehen weiter ausgeglichen, ehe Johannes Kanz per Kopf nach einer Ecke auf 2:0 erhöhte. Damit war die Partie entschieden, zumal bei den Hausherren auch etwas die Kräfte nachließen. Per Strafstoß beseitigte Fabio Erhard allerletzte Restzweifel, ehe das Warten auf das Endergebnis aus Salz und dann der große Jubel begann.

DJK Weichtungen - DJK Waldberg 1:3 (1:0). Tore: 1:0 Stefan Denner (28.), 1:1, 1:2 Marcel Erhard (78., 79.), 1:3 Mirko Kleinhenz (86.). Mit Geschick und vor allem viel Glück haben die Gastgeber den direkten Klassenerhalt geschafft und der künftigen SG aus Maßbach, Poppenlauer und Weichtungen das Kreisklassen-Spielrecht gesichert. Dabei profitierten die DJKler von der Niederlage des VfB Burglauer in Unsleben (1:6), der nun Abstiegs-Relegation spielen muss. Zwar schließen beide Teams punktgleich ab; doch Weichtungen hat den direkten Vergleich für sich entschieden. In der ersten Viertelstunde passierte laut Abteilungsleiter Carsten Dietz nicht viel - bis sich Weichtungens Zehner Leon Kilian bei einem Zweikampf schwer an der Schulter verletzte. Das wirkte bei den Gastgebern nach, die schlecht standen, aber das Führungstor machten. Erst spät gelang es Waldbergs Marcel Erhard per Doppelschlag, das Spiel zu drehen. Witziger Zufall: Einst hatte Erhard bei Burglauer im Tor gestanden und wollte seinem früheren Team wohl die Relegation ersparen. Mirko Kleinhenz setzte für Waldberg noch einen drauf, auch, weil die Weichtunger mit ihren Kräften am Ende waren. Zwischendurch mussten sie noch zweimal verletzungsbedingt wechseln. Wie es parallel in Unsleben stand, wussten die Weichtunger Spieler laut Carsten Dietz übrigens bis kurz nach dem eigenen Spiel nicht.