TSV Eiselfing - TV/DJK Hammelburg (Samstag, 19 Uhr)
Für Hammelburgs Damen (11./1) geht es am Samstag ins 369 Kilometer entfernte Eiselfing (8./16). Mit dem Team aus der kleinen Gemeinde im Landkreis Rosenheim treffen die Saalestädterinnen auf den Tabellenachten, der vor allem in der Spieleröffnung glänzt und gegen den man sich im Hinspiel 0:3 hatte geschlagen geben müssen. "Wir haben beim letzten Heimspiel mal wieder nicht schlecht gespielt, waren in vielen Disziplinen sogar das bessere Team, am Ende lag es an der Annahme", sagt Hammelburgs Coach Olli Möller rückblickend, der für das Spiel im fernen Oberbayern eine ganz einfache Erfolgsformel bereithält: "Bekommst du deren gute Aufschläge in den Griff, hast du berechtigte Erfolgschancen, und wenn nicht, dann nicht."

Natürlich sind es nicht nur die druckvollen Aufschläge, warum die Gastgeberinnen in die Kategorie "unbequem" fallen. "Eiselfing lebt extrem von seiner mannschaftlichen Geschlossenheit, das Team spielt seit Jahren nahezu unverändert zusammen und zeigt einen beeindruckenden Kampfgeist."
Angreiferin Jana Baumgart, die im letzten Spiel an einer Verletzung der Patellasehne laborierte, fiel beim Heimspiel als wichtige Stütze in der Annahme aus. Ob sie in Eiselfing wieder dabei sein kann, ist eher fraglich. Grünes Licht gibt es hingegen für den Einsatz von Mittelblockerin Christin Heim, die nach genesener Knöchelverletzung vergangenen Sonntag überraschend ins Spiel eingreifen konnte.


Die Stimmung ist immer noch gut

"Auch wenn es keiner mehr hören will, bin ich immer wieder von der guten Stimmung unter den Mädels überrascht, die sich von der derzeitigen sportlichen Situation offensichtlich nicht beeindrucken lassen", sagt der Trainer, der immer noch davon überzeugt ist, dass seine Mädels "das Siegen sicherlich nicht verlernt haben".