FC Thulba - DJK Dampfach (Samstag, 16 Uhr)

Mit der Heimpartie gegen die DJK Dampfach (11./17) unternimmt der FC Thulba (10./18) einen neuen Versuch, seine Negativserie zu beenden. Zuletzt beim 1:2 gegen Altbessingen gelang das nicht. "Die Partie war ein Spiegelbild der letzten Begegnungen. Wir zeigen eine ansprechende Leistung, sind mit dem Gegner auf Augenhöhe; doch letztlich lassen Kleinigkeiten die Partie zugunsten des Kontrahenten entscheiden", sagt FC-Coach Victor Kleinhenz. "Wir sprechen die Fehler zwar knallhart an, doch wollen wir der Sache, sprich dem Spiel in Dampfach, mit einer gewissen Lockerheit begegnen. Dann bin ich mir sicher, dass wir den Bock umstoßen können." Die DJK Dampfach hat sich nach mäßigem Saisonstart von Trainer Steffen Rögele getrennt und verpflichtete den von Landesligist Euerbach/Kützberg freigestellten Ex-Profi Oliver Kröner. Seither liest sich die Bilanz der Dampfacher mit zwei Siegen, darunter ein 4:1 über Forst, drei Remis und einer knappen Niederlage in Münnerstadt ordentlich. Allerdings hinkt man den Erwartungen mit dem 11. Rang hinterher. "Das sie auf Dauer nicht im Tabellenkeller bleiben, ist klar. Dazu ist die Qualität der Mannschaft zu groß", sieht Kleinhenz einen starken Gegner vor der Brust. In der vergangenen Spielzeit konnten die Frankonen mit gutem Spiel und einem 3:2-Sieg alle drei Zähler aus Dampfach entführen. Ein Ergebnis, dass Thulbas Trainer diesmal auch nehmen würde.

FC Bad Kissingen - Wiesentheid (Samstag, 16 Uhr)

Vor Wochenfrist sprach Frank Halbig, Trainer des FC 06 Bad Kissingen (1./27), noch davon, dass man noch kein Spitzenteam sei und sich dieses Prädikat erst im Laufe der Zeit erarbeiten müsse. Kurz darauf lieferten die 06er bei starken Hirschfeldern eine abgezockte Vorstellung ab, die in einen souveränen 3:0 mündete. An diesem Wochenende sind die Kurstädter Gastgeber für den Tabellenzweiten TSV/DJK Wiesentheid (2./25), haben also erneut ein Spitzenspiel gegen einen Gegner, der hochgewettet ist und dies zu bestätigen scheint. "Wiesentheid ist für viele, auch für mich, der Meisterschaftsfavorit Nummer eins. Durch ihre Neuzugänge und ihre gute Jugendarbeit seit der Fusionierung sind sie heuer in allen drei Mannschaftsteilen sehr stark besetzt. Holen wir einen Punkt, bin ich zufrieden und wir bleiben vorne dabei, denn das möchten wir uns nur ungern nehmen lassen", sagt Bad Kissingens Coach. Er erwartet eine knifflige Aufgabe, hat aber Vertrauen in sein Team. Und eine starke Defensive. "Das 'zu Null' in Hirschfeld gibt unserer Defensive weiter großes Selbstvertrauen. Unsere jungen Akteure wachsen über sich hinaus und machen wenig Fehler. Auch in Hirschfeld haben wir deren Drangperiode überstanden und auch nach dem 2:0 weiter nach vorne gespielt." Ein Sonderlob hat Halbig für die beiden Eigengewächse Jan Hofmann und Cedric Bäßler sowie Routinier Daniel May parat: "Jan hat im Tor viel hinzugelernt und einen großen Schritt gemacht, während Cedric jede Position die man ihm aufträgt, mit Bravour ausfüllt. Dazu ist Daniel May ein echter Leitwolf, der unser Spiel lenkt." Gegner Wiesentheid kommt mit der Empfehlung eines 6:1-Kantersieges über Steinbach, den wenigsten Gegentoren der Liga und hat in Lukas Huscher einen treffsicheren Akteur, der bei elf Saisontoren steht.

Spfr. Steinbach - TSV Münnerstadt (Samstag, 16 Uhr)

Weiter nach oben in der Tabelle pirscht sich der TSV Münnerstadt (7./21) und möchte diesen Trend bei den Sportfreunden Steinbach (14./11) fortsetzen. Der Aufsteiger aus dem Landkreis Haßberge ist nach einem Zwischenspurt, als drei Siege in vier Partien gelangen, seit vier Spielen sieglos und wieder auf einen Abstiegsrang gerutscht. Jüngst kam man beim 1:6 in Wiesentheid böse unter die Räder und weist mit Westheim bei 40 Gegentoren die löchrigste Defensive der Liga auf. TSV-Abteilungsleiter Rainer Schmittzeh warnt dennoch: "Wir werden einen Teufel tun und sie unterschätzen. Es gibt in der Liga keine Laufkundschaft. Auch Steinbach hat einige gestandene Kicker in den eigenen Reihen." Beim jüngsten 1:0-Erfolg gegen Bergrheinfeld zeigten die "Mürschter" eine konzentrierte Vorstellung. Einzig mit dem Toreschießen haperte es. Schmittzeh: "Dennoch haben wir gegen einen tief stehenden Gegner 90 Minuten die Initiative ergriffen und kaum etwas zugelassen. So eine geschlossene Mannschaftsleistung benötigen wir auch in Steinbach. Wir freuen uns in jedem Fall auf einen neuen Gegner." Überhaupt ist der Abteilungsleiter froh über die Entwicklung seiner Mannschaft: "Wir haben im Moment eine gute Mischung in der Truppe. Junge Spieler wie Lucas Fleischmann, Lukas Katzenberger und Lukas Schmittzeh haben eine gute Entwicklung genommen. Es macht Spaß zuzuschauen." Auch Ausfälle wie Sebastian Köhler und Nico Markert, die beide für die Partie in Steinbach fraglich sind, können die "Nägelsieder" kompensieren, da der Kader wieder die notwendige Breite hat.

FC Westheim - Oberschwarzach (Sonntag, 15 Uhr)

Die Trauben hingen hoch für den FC Westheim 16./7) in Forst. Endergebnis: 0:5. FC-Spielertrainer David Böhm schaut trotzdem nach vorn: "Jetzt müssen wir sehen, dass wir eben gegen Oberschwarzach zählermäßig was auf den Tisch bringen." Jener SV-DJK Oberschwarzach (4./23), der seit seinem Durchmarsch von der A-Klasse bis in die Bezirksliga 2014 immer einen der vorderen Ränge in dieser Liga belegt hatte und mehrfach am Tor zur Landesliga rüttelte, hat sich auch in dieser Saison nach vorne gekämpft. Aus den letzten fünf Partien holte die hat sich die Truppe um das Spielertrainer-Duo Alexander Greß und Simon Müller elf Zähler, was sich in Platz vier niederschlägt. Zuletzt trennten sich die Steigerwälder von der DJK Dampfach 1:1. "Es ist für uns natürlich ein völlig unbekannter Gegner, wie wir auch für sie. Unabhängig davon wollen wir, egal wer auf dem Platz steht, geordnet auftreten und Erfolg haben", sagt Böhm. Er will die Rote Laterne des Tabellenletzten schnellstmöglich wieder an eine andere Mannschaft abgeben. Einer, der sicher dabei helfen kann, ist Mittelfeldmann Maxi Seit, der nach Urlaub in der Vorwoche diesmal wieder zur Verfügung steht.