TV/DJK Hammelburg - ASV Veitsbronn 3:0 (25:18, 25:20, 25:9).

Das Spiel in der Bayernliga Nord begann auf Augenhöhe; beide Teams zeigten gute Aktionen. Erst gegen Ende des 1. Satzes konnten sich die TV/DJK-Frauen deutlich absetzen und den Vorsprung bis zum Satzende sogar ausbauen. In den 2. Satz starteten die Hammelburgerinnen mit leichtem Rückstand. Durch gute Abwehr und Blockarbeit holten sie Punkt für Punkt auf und erarbeiteten sich wieder einen Vorsprung. Diesen konnten die Veitsbronner gegen Ende des Satzes teilweise noch aufholen. Trotzdem ging er ungefährdet an die Gastgeberinnen. auch im 3. Satz überzeugten sie wieder durch sehr effektive Aufschläge, gute Block- und Abwehrarbeit sowie variables Angriffspiel. Veitsbronn fand keine Lösung dagegen. Somit gingen Satz und Spiel klar an die Heimmannschaft.

TSV Lengfeld II - TV Bad Brückenau 3:2 (25:19; 25:23; 21:25; 22:25; 15:9).

Als Aufsteiger in die Bezirksliga wollten sich die Jungs vom TV Bad Brückenau gegen den Erstplatzierten Würzburg-Lengfeld von der besten Seite zeigen. Leider verletzte sich Neuzugang Valters Jakovlevs, der in der Mitte Verstärkung bringen sollte, beim Einspielen. Im 1. Satz kam es zu Abstimmungsschwierigkeiten; aber die Bad Brückenauer hielten bis zum 17:19 recht gut mit. Dann leisteten sie sich drei Aufschlagfehler in Folge. Die Annahme war auch noch nicht stabil. So ging der 1. Satz an Lengfeld. Im 2. Satz nahmen die Aufschlagfehler ab; die TVler setzten die gegnerische Annahme unter Druck. Obwohl es punktetechnisch besser lief, fehlte die Sicherheit im Spiel. Lengfeld gewann den Satz, diesmal knapper. Im dritten Satz steigerten sich die Brückenauer und nutzten die Leichtsinnigkeit des Gegners aus. Annahme und Abwehr rund um den Libero Eugen Rabschinski standen besser. Trainerin Herbert brachte mit dem Doppelwechsel zwischen den Zuspielern Matthias Schulz und Diagonalspieler Oliver Kaul frischen Wind. Neuzugang Perez Metaj setzte über die Außenposition Akzente. Zwei Aufschlagserien vom 16:17 auf 20:18 und von 21:21 auf 25:21 brachten den ersten Satzsieg in der Bezirksliga. Der Knoten war geplatzt; die Bad Brückenauer holten sich den 4. Satz samt erstem Punkt in der Bezirksliga. Doch die vier Sätze hatten an den Kräften genagt. Im 5. Satz war die Luft bei den ersten Punkten raus; es schlichen sich wieder Aufschlagfehler ein und die Lengfelder überließen nichts mehr den Zufall.

TSV Großheubach - TV Bad Brückenau 3:0 (25:17, 25:23, 25:17).

Gegen den TSV Großheubach wollten die Brückenauer an die gute Leistung gegen Lengfeld anknüpfen. Die herausragende Annahme und Abwehr von Libero Roman Gartung machte es den Zuspielern Matthias Schulz und beim Wechsel Alexander Stanovkin leicht, die Bälle zu verteilen. Doch es gelang kaum einem Angreifer, gegen den sehr guten Großheubacher Block durchzukommen. Mannschaftskapitän Rene Saam konnte auf der Diagonale einige Punkte verbuchen, ebenso Stefan Winkler in der Mitte. Doch dies reichte nicht. Der erste Satz ging an den TSV. Der 2. Satz gestalte sich ausgeglichen. Beim 22:22 waren es zwei fragliche Schiri-Entscheidungen, die den Satz für Großheubach entschieden. Nun war es schwierig, im 3. Satz noch die notwendige Kraft und Motivation aufzubringen, um das Spiel rumzureißen. Die TVler waren konditionell am Ende. Der dritte Satz war dann recht schnell entschieden. Trainerin Maika Herbert war "mit dem ersten Spieltag zufrieden. Ich habe sehr gute Ansätze meiner Jungs gesehen." Bei Standardangriffen müsse ihr Team in der Abwehr sicherer werden. Auch am Zusammenspiel lasse sich noch feilen.

TSV Röttingen II - TSV Münnerstadt 3:0 (25:20, 25:18, 25:19).

Zu Beginn des 1. Satzes konnte Münnerstadt zwar in Führung gehen, aber diese leider nicht halten. Auch im 2. und 3. Satz schafften es die Lauertaler nicht, ihre Stärken zu zeigen und dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Positiv dagegen war der Einstand des erst 17-jährigen Jannes Amthor in der Bezirksklasse. Mit seine Sprungkraft überzeugte er am Netz.

TV Miltenberg - TSV Münnerstadt 1:3 (19:25, 25:23, 20:25, 14:25).

Gegen den TV Miltenberg gewannen die Münnerstädter mit Leichtigkeit ihren 1. Satz. Diese Lockerheit wurde ihnen im 2. Satz zum Verhängnis, so dass sie ihn knapp verloren. Nun war der Kampfgeist der Mannschaft gefragt. Spielertrainer Uwe Knipping wechselte auf die Stellerposition zurück und brachte Ruhe ins Spiel der Lauertaler. Dank sauberer Annahmen und starker Verteidigung ermöglichte die Abwehr rund um Libero Yannick Dellert den Spielaufbau. Nun gelang es den Münnerstädtern, starke Angriffe über Außen und Diagonal aufzuziehen. So gewann der TSV noch deutlich.

SG Rottendorf/Höchberg - TSVgg Hausen 3:1 (25:22, 16:25, 25:23, 25:14).

Beim Stand von 22:22 war es ein verschlagener Aufschlag, der den Verlust des 1. Satzes einleitete. Im 2. Satz sorgten die druckvollen Aufschläge von Julia Rauch und Mila Kristandt für einen klaren Satzgewinn. In Satz 3 lief zunächst alles nach Wunsch. Die Annahme um Libera Pauline Künzl stand; Diagonalspielerin Drita Dobra war im Angriff immer wieder erfolgreich. Mittelblockerin Alina Geipel glänzte mit erfolgreicher Blockarbeit, ihre Nebenfrau Julia Rauch mit schnellen Angriffen. Neu auf der Außen/Annahmeposition zeigte sich Vivien Heidt vor allem in Annahme und Abwehr als Erfolgsgarantin. Leider belohnte sich Hausen nicht, denn wiederum leiteten zwei verschlagene Aufschläge die Niederlage ein. Unglückliche Aktionen am Anfang des 4. Satzes ließen das Selbstvertrauen des jungen Teams schwinden. Auch zwei Wechsel brachten keine Wende mehr.

TV/DJK Hammelburg II - TSVgg Hausen 3:0 (25:19, 25:22, 25:23).

Trotz der drei U16-Spielerinnen Marisa Hofmann, Sina Schmid und Alina Geipel hielt Hausen gut mit. Erst gegen Mitte des Satzes wendete sich das Blatt zu Gunsten der Hammelburgerinnen. Auch im 2. Satz sah es lange gut aus für die Häuslerinnen. Erst gegen Ende des Satzes gelang es Hammelburg, mithilfe von taktischen Aufschlägen Annahme und Angriff des Gegners auszuschalten. Die bis dahin als Außenangreiferin hervorragend agierendeVivien Heidt wurde auf ihre alte Position im Zuspiel zurückbeeordert. Immer in Führung liegend, schien es bis zum 19:17 so, dass die Umstellung die richtige Entscheidung war. Allerdings machte die Hammelburgerin Hanna Schmitt mit Sprungflatter-Aufschlägen Hausens Ambitionen zunichte. Das Fazit von Hausen-Trainer Robert Seller: "In fünf von sieben Sätzen schien alles möglich. Allerdings müssen wir noch lernen, eine Führung bis zum Satzende hin zu halten."

TSV Eibelstadt III - FC Fuchsstadt 3:0 (25:12, 25:15, 25:17); FC Fuchsstadt - TSV Iphofen 1:3 (25:19, 9:25, 17:25, 9:25).

Wie Informantin und Spielerin Susanne Metz zu den beiden Spielen gegen Eibelstadt III und Iphofen mitteilt, fielen einige Spielerinnen aus beziehungsweise waren krankheitsbedingt geschwächt. Durch schlechte Annahme und Routinefehler fanden die Fuchsstadterinnen nicht richtig ins Spiel und trafen auf eine gute Abwehrleistung beim jeweiligen Gegner. "Wir waren nicht zufrieden mit den Spielen. Wir können es besser", so Susanne Metz.

  Außerdem spielten SG Rottendorf/Höchberg - TV/DJK Hammelburg II 0:3 (12:25, 21:25, 26:28).