Die Jugendabteilung um Jugendleiter Steffen Franz darf stolz auf die 7. Auflage des Sonnwend-Juniorencups zurückblicken. Zum dritten Mal wurde das Turnier über drei Tage verteilt gespielt - mit 45 Mannschaften in vier Altersklassen und 450 begeisterten Kindern. "Das Interesse trotz terminlicher Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen ist für uns der Beweis für die gute Arbeit der vergangenen Jahre", sagt Mitorganisator Jochen Pfriem. Bedauerte allerdings "die festzustellende Unzuverlässigkeit einiger Vereine, die trotz langfristiger Planung und regelmäßiger Informationen im Vorfeld am Turniertag ihre Teilnahme absagen". So musste am Freitag bis kurz vor Turnierbeginn zweimal der Spielplan und Turniermodus umgestellt werden. "Es fällt mir in der Turnierleitung immer eine Last ab, wenn alle Teams tatsächlich vor Ort sind und die ersten Partien angepfiffen laufen", so Pfriem.
Das Turnier eröffneten die U-13-Junioren am Freitagabend mit zehn Mannschaften. Im Finale, das erst im Achtmeterschießen entschieden wurde, setzte sich der Nachwuchs des TSV Großbardorf gegen die JFG Sinntal/Schondratal durch und trug sich als dritte Mannschaft in die Siegerliste der Turnierserie bei der U-13 ein.


Zu viel Respekt im Finale

Sogar zwölf Mannschaften bewarben sich bei der U-9 um den Turniersieg. Eine Überraschung gelang den Gastgebern im Halbfinale gegen Schondra. Gegen die bis dato beste Abwehrreihe des Turniers gelang den Kohlenberglern ihr bestes Turnierspiel, und mit dem 2:0 der Einzug ins Endspiel, das der FV Gemünden/Seifriedsburg für sich entschied. Hochzufrieden über die Leistung seines Teams, bestehend aus Spielern des FC Westheim und Fuchsstadt, war das Trainerteam um Alex Wiesler: "Im Finale hatten wir einfach zu viel Respekt vor den teilweise zwei Kopf größeren Gegenspielern."

Am späten Nachmittag spielten zwölf U-11-Teams ihren Turniersieger aus. Hatte in der Vorrunde noch Stefan Keller als Torschütze vom Dienst geglänzt, war es im Halbfinale Bruder Sandro, der den SV Ramsthal mit zwei Treffern gegen den SV Garitz ins Endspiel schoss. Finalgegner war der FC Rottershausen, der sich zuvor gegen die durch Rene Schäfer gut eingestellten Kissinger Jungs durchgesetzt hatte. Lediglich einmal kam Aufregung auf, als nach einem Pfostenkracher der Ramsthaler nicht eindeutig zu erkennen war, ob der Ball die Torlinie überschritten hatte. Die gut durch das Turnier leitenden Schiedsrichter entschieden auf kein Tor, und so musste der Turniersieger im Achtmeterschießen ermittelt werden. wo sich der SV Ramsthal mit 4:2 durchsetzte und damit den Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen durfte. Etwas unglücklich verlief das Turnier für eine starke SG Reith. Das Team von Rainer Werner gewann vier seiner fünf Turnierspiele und schloss das Turnier als guter Fünfter ab. "Der Turniermodus sah vor, dass nur der beste Gruppenzweite ins Halbfinale kommt - das war durch die knappe Niederlage gegen die in der Vorrunde bärenstark aufspielenden Garitzer nicht möglich", erklärte Jochen Pfriem.

Zum Turnierausklang spielten die U-7-Kicker um den Turniersieg. Endlich meinte es das Wetter gut mit den Jüngsten, die es in den vergangenen beiden Jahren zweimal mit teilweise starkem Regen erwischt hatte. Mit Titelverteidiger Burgsinn und dem FV Karlstadt bestimmten zwei Mannschaften, die schon im Vorjahr am Kohlenberg groß aufspielten, das Turnier. Toll präsentierte sich auch der jüngere U-7-Jahrgang des FC Fuchsstadt bei seinem ersten Auftritt am heimischen Kohlenberg und belegte in der Gruppenphase einen guten 2. Platz hinter Aura. Trainer René Gerner stolz: "Man konnte sehen, zu was die Youngster auch ohne die älteren Spieler in der Lage sind. Sie haben sich angestrengt, was mit einem sechsten Platz belohnt wurde."

Die Halbfinals fesselten die wieder einmal zahlreich erschienenen Zuschauer in der Kohlenberg-Arena. Während Karlstadt in der regulären Spielzeit mit 3:0 gegen die SG Aura/Wittershausen gewann, setzte sich Burgsinn gegen die starken Lokalmatadoren mit 4:3 im Achtmeterschießen durch. Dazu waren fast ähnlich viele Schützen nötig wie am Vorabend im Viertelfinale beim Sieg der deutschen Mannschaft über Italien. Ging Karlstadt im Vorjahr bei der Siegerehrung noch am Henkelpott vorbei, so war diesmal die Freude bei Spielern und Anhang riesig, mit dem 2:0 über Burgsinn erstmals den Turniersieg in Fuchsstadt eingefahren zu haben.


Positive Rückmeldungen

Wie üblich erhielten alle Teilnehmer von der Jugendleitung einen Pokal. Das Organisationsteam kann auf eine erneut gelungene Veranstaltung zurückblicken. Viele positive Rückmeldungen der Teilnehmer sind Lohn für die vielen Stunden der Vorbereitung. "Besonders erleichtert war ich, dass am Turnierwochenende nicht wie im vergangenen Jahr Temperaturen nah an der 40-Grad-Grenze herrschten. Die Entscheidung, Kinder bei diesen Bedingungen spielen zu lassen, blieb uns Gott sei Dank erspart", zeigte sich Turnierleiter Jochen Pfriem erleichtert. Und: "Neben den fleißigen Eltern, die die Bewirtung übernommen hatten, gilt ein besonderer Dank unserem Platzwart für die perfekte Vorbereitung des Sportgeländes und unseren ehrenamtlichen Schiedsrichtern."