Denn während die Mighty Dogs bereits seit längerem für die eine Woche später beginnende Zwischenrunde qualifiziert sind, haben die Hawks trotz eines 10:0-Erfolges gegen Bayreuth seit dem vergangenen Sonntag keine Chance mehr, unter die ersten vier Teams zu kommen. Dennoch wollen beide Teams für ihr jeweiliges Fan-Lager zum Vorrundenabschluss einen Sieg landen. "Nach der schwarzen Derby-Serie im letzten Jahr, wollen wir heuer unsere weiße Derby-Weste behalten", so ERV-Coach Stephen Heckenberger. Für dieses Unterfangen stehen ihm voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung. "Es gibt nur noch kleinere Blessuren. Möglicherweise werden wir einzelne Spieler schonen, um kein Risiko einzugehen. Wenn nötig wären aber alle Mann einsatzbereit."
Der ESC Haßfurt ist trotz der verpassten Zwischenrunde heiß auf das Derby: "Natürlich, selbstverständlich. Das ist doch gar keine Frage", sagt Trainer Lubos Thür. "Derbys haben immer ihren besonderen Reiz und dieses erst recht." Freilich wäre es ihm sowie allen anderen ESC-Verantwortlichen, Spielern und Fans lieber gewesen, wenn es für die "Falken" noch um den Einzug in die Zwischenrunde gegangen wäre.

Thür, der sich noch gerne an den 3:2-Penaltysieg im "Icedome" am 1. November 2014 erinnert, sieht die Dogs als Favorit, betont aber: "Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir alles versuchen, um uns gut aus der Affäre zu ziehen. Vielleicht können wir ja unseren Fans wieder ein Vor-Weihnachtsgeschenk bieten", glaubt der Deutsch-Tscheche "ganz fest" an die Außenseiterchance. Erst nach den Vorrunden-Spielen wird klar sein, ob die Mighty Dogs in der Zwischenrunde neben den Teams aus der eigenen Liga auf Vilshofen und Fürstenfeldbruck oder vielleicht doch auf Passau oder Dingolfing treffen werden