Landesliga Frauen


TV/DJK Hammelburg II - TSV Röttingen 3:1 (14:25, 25:16, 25:16, 25:15).
Ein (angehender) Champion steckt auch Nackenschläge weg. Wie Hammelburgs Volleyballerinnen, die die Tabellenführung in der Landesliga verteidigten, und das nach einem ganz schwachen ersten Satz. Der ging jedenfalls klar an die Röttinger, weil sich die DJK-Reserve allerhand Eigenfehler erlaubt hatte. Die ohne Wechselspieler angetretene Rumpftruppe hatte zu keiner Phase ihre Nervosität abstreifen können. Doch der missratene Auftakt war schnell abgehakt. Hoch konzentriert und motiviert ging es in den zweiten Satz, in dem die Aufgaben bei der Annahme und am Netz fokussierter angegangen wurden. Die hohe Arbeitsmoral wurde mit dem souveränen Etappensieg gewürdigt. Am längeren Hebel sollten die Saalemädels bis zum Matchball sitzen. Der dritte Satz war bis zum 8:8 ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe die Hammelburger Waffen sich als die besseren erweisen sollten. Taktisch gut setzte insbesondere Lisa Herrlein ihre Angriffe. Wirkungsvoll waren zudem die gezielten Lobs. Prächtige Stimmung und selbstsicheres Auftreten machten dem Gegner den Garaus. Der 6:1-Vorsprung der glorreichen Sieben um Trainerin Christine Fell sollte bereits die Vorentscheidung bedeuten.


Bezirksklasse Frauen


TSV Wollbach - TG Kitzingen 3:0.
Weil die zweite Mannschaft des SV Gaukönigshofen krankheitsbedingt abgesagt hatte, kamen beide Teams kampflos zu drei Punkten. Hernach sollten sich die Rhöner Mädels über die optimale Ausbeute freuen. Die Tabellenführung wurde mit einer souveränen und konzentrierten Leistung verteidigt. Kritikpunkte gab es allerdings auch im Spiel der TSV-Frauen. Wie ein roter Faden zogen sich nämlich Aufschlagfehler durch das Spiel. Diverse Punkte wurden so dem Gegner geschenkt, was aber nicht ins Gewicht fallen sollte dank konzentrierter Annahmen und souveräner Blocks. Vor allem Eva Warmuth glänzte mit hervorragend platzierten Bällen. Die Kitzinger hielten zwar gut dagegen, aber in den entscheidenden Phasen half den Gastgebern die überragende Stimmung in der Halle. Die Topform der Mannschaft wurde durch die lautstarke Unterstützung der Fans gepusht - Spieler und Zuschauer waren bester Laune. Mit Spielfreude und einer überaus gelungenen Mannschaftsleistung war dieser Spieltag zwar kürzer als sonst, aber eben auch ein voller Erfolg.

TSVgg Hausen - TSV Wonfurt 3:0 (25:14, 25:17, 29:27).
Der erste Satz war eine Demonstration Hausener Stärke. Gezielte Angriffe von Elli Kühnlein und Johanna Kirchner sowie starke Aufschläge von Katha Meder ließen Wonfurts Annahme kriseln. Ein Doppelblock von Vanessa Keßler und Annemarie Erhard rundete den Satz vollkommen ab. Nachdem der zweite Abschnitt ähnlich souverän gestaltet wurde, wurde es im dritten Satz dafür umso knapper. Was auch dem Verletzungspech geschuldet war, weil Mittelblockerin Vanessa Keßler umknickte und durch Anna Lutz, eigentlich Außenangreiferin, ersetzt werden musste. Dadurch ergaben sich Abstimmungsprobleme, was jedoch durch eine geschlossene Mannschaftsleistung kompensiert wurde. Die gute Blockarbeit von Johanna Kirchner und mentale Stärke machten schließlich den Unterschied.

DJK Schweinfurt - TSVgg Hausen 3:0 (25:23, 25:13, 25:17).
Trotz guter Abwehr- und Angriffsleistungen ging der Satz knapp an die Gastgeber, die danach deutlich überlegen waren. Hausens personelle Probleme, bedingt durch die Teilnahme der U-18-Spielerinnen an den zeitgleich stattfindenden Nordbayerischen Meisterschaften, waren nicht zu kompensieren. Obwohl die Mannschaft geschlossen um jeden Ball kämpfte und volles Risiko spielte, mussten die nächsten Sätze und damit das Spiel abgegeben werden. js