TSV Grafing - TV/DJK Hammelburg (Samstag, 19 Uhr)
Samstagabend geht es für die Hammelburger Zweitliga-Jungs nach Grafing zum TSV. Dass dort etwas zu holen ist, haben die vergangenen drei Partien gegen diesen Gegner bewiesen, die allesamt gewonnen wurden. Zuletzt bei der Vorbereitung in Dachau. Dass dieses Spiel aber nur knapp mit 2:1 für die Jungs von Tado Karlovic ausging, weiß der Trainer. Und ist trotzdem guter Hoffnung: "Wir kennen den Gegner gut und wissen, wie er spielt, aber Grafing weiß im Gegenzug auch, wie wir spielen. Wir müssen ihnen eine Schippe voraus sein. Wir können uns nur auf das vorbereiten, was wir wissen, was aber eine Menge ist."
Nicht vorbereitet hat sich hingegen Aldin Džafic. Der Zuspieler zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird vermutlich die komplette Saison ausfallen. Umso mehr Verantwortung hat deshalb Bruno Simunic in Grafing, doch Karlovic vertraut auf dessen Stärken. Gleichwohl steht hinter Michael Schottdorfs Einsatz ein symbolisches Fragezeichen. Der Mittelblocker hat einen leichten Teilanriss der Schultersehne, die endgültige Diagnose steht laut Karlovic aber noch aus. Auf welchen Spieler die Hammelburger besonders achten müssen? Karlovic nennt gleich drei: "Die Grafinger haben mit Michael Zierhut, Felix Langer und Fabian Wagner ein extrem gutes Dreieck. Wenn meine Jungs auf längere Zeit gesehen dieses Dreieck aus dem Spiel nehmen können, stehen unsere Chancen gut, in Grafing zu punkten."
Doch der TV/DJK darf sich nicht nur auf seine Abwehrstrategie konzentrieren, wenn der erste Erfolg in der Liga verbucht werden soll, die Mannschaft muss auch selbst angreifen. Vertrauen kann der Trainer dabei auf seine beiden jüngsten Spieler. "Oscar Benner und Lorenz Karlitzek haben gegen Mainz ein super Spiel abgeliefert. Wenn die beiden wieder auf demselben Level agieren und wir so spielen wie im ersten Satz gegen Mainz, sollte alles möglich sein", so Karlovic.

Augsburg-Hochzoll - Hammelburg (Samstag, 19 Uhr)
Oliver Möller hingegen wird beim Drittliga-Spiel in Grafing nicht zur Verfügung stehen. Wie bereits berichtet, hat der Trainer der Damenmannschaft seine Rückkehr ins Herrenteam wegen des Ausfalls von Džafic angekündigt. Doch seine Damen haben immer Vorrang, so auch am Samstagabend mit dem Gastspiel in Augsburg. "Augsburg-Hochzoll ist eine kompakte Mannschaft, sie spielen einen sehr sicheren Volleyball und es ist schwer, sie zu knacken. Dennoch haben wir es im Rückspiel bei uns zu Hause geschafft und 3:2 gewonnen", erinnert sich Möller. Nach dem Auftaktsieg gegen Dresden sah Möller noch nicht die beste Leistung seiner Mannschaft, ist aber zuversichtlich: "Es wäre komisch, wenn nach dem ersten Saisonspiel schon alles perfekt funktionieren würde. Wir trainieren verschiedene Varianten, die gegen Dresden noch nicht so zum Zuge gekommen sind. Wenn wir uns da verbessern, können wir uns aus Schwächephasen leichter wieder ins Spiel zurückbringen."
Augsburg-Hochzoll gewann sein Auftaktspiel gegen Vorjahresmeister Nürnberg souverän mit 3:0. "Nürnberg hatte zwar Abgänge zu verzeichnen, allerdings ist dies dennoch ein Fingerzeig darauf, dass wir auf ein ordentliches Kaliber am Samstag treffen werden", so Möller. "Wir können aber flexibel agieren und wollen das mit allen taktischen Mitteln ausnutzen", ist Möller bereit, den Kampf anzunehmen.