SC Eltersdorf - TSV Großbardorf (Freitag, 19.30 Uhr)

Eine beeindruckende Serie von inzwischen sieben Spielen ohne Niederlage hat der Fußball-Bayernligist TSV Großbardorf inzwischen hingelegt. Zuletzt besiegte man die SpVgg Ansbach mit 3:1, obwohl Trainer Dominik Schönhöfer weiterhin eine lange Ausfallliste beklagen muss: "Meine Jungs leisten derzeit Außergewöhnliches. Das konnte man eigentlich nicht erwarten. Denn außer den Verletzten können auch die Studenten unter der Woche nicht zum Training kommen." Held der Ansbach-Partie war sicher Shaban Rugovaj, der alle drei Treffer der Grabfeld-Gallier erzielte. "Es ist natürlich ein super Gefühl, wenn man in einem Match gleich drei Mal jubeln kann. Aber wichtiger ist noch, dass wir die drei Punkte hier behalten haben", sagt der 20-Jährige.
"Wir haben zu Beginn der Saison einige Spiele gebraucht, um uns zu finden. Jetzt sind wir aber auf einem guten Weg, aber noch nicht in Top-Form. Es geht sicher noch besser", meint der aus dem Kosovo stammende Stürmer, der aber vor seinem letzten Erfolgserlebnis erst einmal eingenetzt hatte.

Am Freitag müssen die Grabfeld-Gallier bei ihrem Angstgegner in Eltersdorf antreten. "Flutlichtspiele am Freitag gefallen mir sehr. Wenn wir alle an unsere letzten Leistungen anknüpfen können und sogar noch eine Schippe drauflegen, können wir etwas Zählbares mit nach Hause nehmen", ist Rugovaj zurückhaltend optimistisch. Wohl wissend, dass die Bilanz der Bardorfer gegen die "Quecken", wie die Eltersdorfer genannt werden, nicht gerade gut ist. Und das ist noch positiv formuliert. Denn in den vergangenen zehn Begegnungen der beiden Teams, egal ob im Toto-Pokal, in der eingleisigen Bayernliga oder in der Bayernliga Nord, gelang den Grabfeldern kein einziger Sieg.
Auch nicht im Vorrundenspiel, als Pascal Stahl, der derzeit verletzt ist, wenigstens noch die Führung der Gäste ausgleichen konnte. "Wir haben uns gegen Eltersdorf nie leicht getan. Wir haben oft gut gespielt, aber uns niemals mit einem Sieg belohnt", erinnert sich Schönhöfer, der großen Respekt vor der Mannschaft von Bernd Eigner hat. "Der SC stellt eine erfahrene, ausgebuffte Elf mit guten Einzelspielern." Dabei hofft der TSV-Coach inständig, dass seine Jungs nicht gestresst in Eltersdorf ankommen. Denn Torwart Christian Dietz und Dominik Zehe können erst kurz vor Spielbeginn dort ankommen. "Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein." Für Rugovaj ist es wichtig, dass alle konzentriert ins Match gehen und jeder alles gibt: "Ich verspreche jedenfalls alles reinzulegen, damit wir erfolgreich sind."