TSV Großbardorf - Vikt. Aschaffenburg (Samstag, 16 Uhr)
Nach dem Tabellenzweiten Neumarkt und dem Tabellenführer Eichstätt, die die Grabfeld-Gallier im heimischen Stadion mit 1:0 und 3:0 besiegten, gibt nun die hoch gehandelte Viktoria aus Aschaffenburg ihre Visitenkarte in Großbardorf ab. Beide Teams haben jeweils 28 Punkte erspielt und befinden sich in Lauerposition auf den Plätzen vier (Aschaffenburg) und fünf (Großbardorf).


Trainerwechsel mit Wirkung

TSV-Trainer Dominik Schönhöfer hat eine hohe Meinung von den Aschaffenburgern. "Nach dem Abstieg aus der Regionalliga ist die Truppe weitgehend zusammen geblieben. In der Mannschaft stehen zahlreiche Regionalliga- und sogar Drittligaspieler. Das allein zeigt schon die Qualität des Kaders. Sie hatten zu Beginn der Saison einige Schwierigkeiten, haben sich dann aber an die Liga gewöhnt und nach dem Trainerwechsel mehrere Siege gefeiert. Sie sind individuell sicher am besten besetzt und in der Offensive nur schwer zu bremsen." Nach dem Trainerwechsel von Jürgen Baier zu Jochen Seitz gewann Aschaffenburg vier Spiele am Stück. Erst in den letzten beiden Spielen (1:2 in Bamberg, 1:1 gegen Sand) stotterte der Offensivmotor des Teams vom Untermain etwas. "Da gelang es ihnen nicht, ihr Offensivpotenzial durchzubringen."

Schönhöfer hätte nach eigener Aussage lieber gesehen, wenn die Viktoria gegen Sand gewonnen hätte. "Nach diesen beiden Partien ohne Sieg werden sie sicher voll konzentriert zu Werke gehen. Das macht unsere Aufgabe auf keinen Fall einfacher." Gegen die Fortsetzung der Serie hätte auch Christian Dietz, Torhüter der Bardorfer, nichts einzuwenden. "Unsere Serie soll weitergehen. Dafür werden ich und alle meine Mitspieler alles geben", verspricht er, der vor der Runde eigentlich dritter Schlussmann hinter Marcel Wehr und Simon Voll war und deshalb meist in der Kreisligamannschaft das Gehäuse hütete. Das war insofern positiv, als er dort Spielpraxis sammeln konnte. Durch die Verletzungen von Wehr und Voll kam er aber zum Zug und machte seine Sache ausgezeichnet. In fünf Partien musste er erst einmal hinter sich greifen. "Dieser Gegentreffer war aber zu verschmerzen. Denn wir gaben das Match in Haibach trotzdem mit 2:1 gewonnen."

Dietz, auf den einige Arbeit angesichts der Offensivkraft der Gäste zukommen könnte, zeigt sich optimistisch und traut sich und seiner Mannschaft durchaus etwas zu. "Wir wollen unseren treuen Fans etwas bieten und sind auf einen Dreier aus. Wir werden wie immer auf Sieg spielen." Personell muss Schönhöfer die zuletzt so sichere Viererkette etwas umbauen, da Maximilian Zang aus privaten Gründen nicht zur Verfügung steht.