FC Fuchsstadt - DJK Schwebenried/Schwemmelsbach 3:5 n.E. (1:0, 1:1). Tore: 1:0 Dominik Halbig (40.), 1:1 Manuel Weißenberger (50., Handelfmeter).
Die Fehlschüsse von Nikolai Wolf und Lukas Lieb vom Elfmeterpunkt waren gleichbedeutend mit dem Scheitern von Fuchsstadt im Totopokal. Die Treffer von Simon Bolz und Philipp Halbritter waren letztlich zu wenig. "Eigentlich wollten wir weiterkommen, aber wir haben es verpasst, das 2:0 zu machen", bilanzierte FC-Coach Martin Halbig. Die Platzbedingungen sprachen von Anfang an für ein gutes Fußballspiel: Durch den Regen, der kurz nach Spielbeginn aufgehört hatte, war der Platz nass und rutschig. Doch sowohl Fuchsstadt als auch Schwebenried agierten in diesem Derby zu Beginn vorsichtig, keiner wollte den ersten Fehler begehen. In der höhepunktarmen Partie kam Schwebenried zu einer ersten sehenswerten Flanke durch Pascal Stürmer, Simon Michel rutschte allerdings vor dem Tor am Ball vorbei (5.). Manuel Weißenberger schoss ebenfalls nur vorbei (12.). Danach passierte lange Zeit nicht viel. Kurz vor der Halbzeitpause erzielte Dominik Halbig das erste Tor des Abends durch einen Volleyschuss aus 23 Metern ins kurze Eck (40.). Daraufhin musste Fuchsstadt das erste Mal wechseln: Für Simon Häcker kam Nikolai Wolf ins Spiel (43.). Die letzte Chance bot sich Johannes Feser kurz vor Ende der ersten Halbzeit: Nach einem Steilpass von Philipp Pfeuffer stand Feser alleine vor dem Tor - doch der Keeper konnte den Schuss parieren.


Unglückliches Handspiel

Nach dem Seitenwechsel tat sich eine Chance für Philipp Halbritter auf, der allerdings den Ball nicht richtig traf (47.). Kurz darauf musste Schiedsrichter Steffen Ehwald (FC Geldersheim) allerdings auf der anderen Seite auf den Elfmeterpunkt zeigen: Pfeuffer leistete sich ein unglückliches Handspiel bei einem hohen Ball. Den fälligen Strafstoß verwandelte Manuel Weißenberger gegen seinen früheren Mannschaftskameraden Frank Fella souverän. Die 320 Zuschauer sahen daraufhin ein Spiel, das immer nickliger wurde und sich von Freistoß zu Freistoß dahin zog. "Wir wollten aus der Defensive herausspielen, trotzdem verlief das Spiel für uns enttäuschend, da wir nach vorne zu wenig Torgefahr ausstrahlten", so Gästetrainer Mario Schindler.
Fuchsstadt: Fella, Seit, Halbritter, Lieb, Plehn, Halbig, Pfeuffer (65. Tretter), Häcker (43. Wolf), Bolz, Feser, Reuß (85. Bayer)
Schwebenried: Hartmann, Heinlein, M. Weißenberger, Cäsar, J. Michel, Deibl, Rumpel, Friedrich (71. Full), S. Weißenberger (84. Herchet), Stürmer, S. Michel (70. Brauner)

FC Eibelstadt - TSV Großbardorf 0:7 (0:4). Tore: 0:1 André Rieß (26.), 0:2 Maximilian Zang (36., Foulelfmeter), 0:3 Björn Schönwiesner (41.,), 0:4 Dominik Zehe (45.), 0:5 Shaban Rugovaj (60.), 0:6 Björn Schönwiesner (62.), 0:7 Shaban Rugovaj (86.).
Wenig Federlesens machten die Großbardorfer mit dem Würzburger Kreisligisten. Dass die Grabfelder dieses Pokalspiel nicht auf die leichte Schulter nahmen, war allein an der Aufstellung abzulesen. Fast die volle Kapelle hatte TSV-Coach Dominik Schönhöfer aufgeboten, aber auch Simon Voll zwischen den Pfosten für Stammkeeper Marcel Wehr. Der Bayernligist führte zur Pause bereits mit 4:0 gegen chancenlose Gastgeber, die auch nach Wiederanpfiff gänzlich auf verlorenem Posten standen. Erst nachdem das halbe Dutzend voll war, ließen es die Gallier etwas ruhiger angehen - bis erneut Rugovaj zum Endstand traf. pia/js/sbp