Kreisklasse Rhön 1


Der VfR Sulzthal (1./55) machte am vergangenen Wochenende die Meisterschaft perfekt und darf sich auf anspruchsvolle Aufgaben in der Kreisliga freuen. Beim Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Wartmannsroth (14./9) stehen daher eher die Feierlichkeiten nach Spielende im Vordergrund. Auch der zweitplatzierte FC aus Untererthal (2./47) weiß, wohin die Reise geht. Die Jungs von Michael Hammer müssen in die Aufstiegsrelegation. Spannend wird es nur noch am Tabellenende, wo schwere Aufgaben auf die abstiegsbedrohten Vereine warten. Der FSV Schönderling (10./28) muss beim FC Westheim (5./38) ran, die Hammelburger (11./26) treffen auf den Nachbarn aus Obererthal (8./34), während der TSV Oberthulba (13./25) nach Schondra (3./41) reisen muss. Nach seinem Sieg in Untererthal ist der SV Aura (12./26) guter Dinge vor dem Duell gegen den TSV Reiterswiesen (9./32).


Kreisklasse Rhön 2


Andere Klasse, gleiche Vorzeichen. Der FC Eibstadt (1./57) hat den Titel bereits im Sack und trifft am Pfingstmontag auf Schlusslicht und Absteiger Sulzfeld (14./15). Die Spielgemeinschaft aus Windshausen und Brendlorenzen (2./49) darf in die Relegation und bekommt es am vorletzten Spieltag mit der DJK-SV Eichenhausen (4./38) zutun. Am Tabellenende ist die Kuh aber noch nicht vom Eis. Für den FC Poppenlauer (13./21) kommt womöglich jede Hilfe zu spät. Fünf Punkte hat die Elf von Frank Bonfig Rückstand auf den Relegationsplatz. Der direkte Abstieg könnte nach dem Duell mit dem TSV Maßbach (8./32) feststehen. Spannung pur verspricht dagegen das Match zwischen dem TSV Rothhausen/Thundorf (10./ 29) und der DJK Weichtungen (11./ 28). Sollte Weichtungen gegen den TSV gewinnen und gleichzeitig die SpVgg Haard (12./ 26) nicht in Pfändhausen (3./ 39) punkten, dann wären aufgrund des direkten Vergleichs zwischen Rothhausen/Thundorf und Haard sowohl der TSV als auch die DJK gerettet. Ob diese Rechenspielchen allerdings aufgehen wird sich am Montag ab 18.30 Uhr zeigen.


A-Klasse Rhön 1


Ein Punkt fehlt dem SV Morlesau/Windheim (1./51) zum Titelgewinn. Allerdings wartet mit der zweiten Mannschaft des SV Ramsthal (10./ 27) ein eher unangenehmer Gegner auf die Elf von Stefan Brustmann. Die Grüß-Weißen kämpfen nämlich noch um den Klassenerhalt und könnten wie am vergangenen Spieltag gegen Römershag (12./ 24) auf Spieler der ersten Mannschaft zurückgreifen. Das Topspiel in Sachen Aufstiegs-Relegation steigt zwischen Obereschenbach (5./43) und Machtilshausen (4./44). Der SV Gräfendorf (3./45) muss gegen die SG Albertshausen/Garitz II (9./ 29) ran, während es der FC Elfershausen (2./45) mit dem abstiegsbedrohten SV Pfaffenhausen (11./26) zu tun bekommt. Für den SV Römershag (12./24) steht das Derby mit der SG Oberleichtersbach/Modlos (7./34) auf dem Programm. Eine weitere Entscheidung in Sachen Abstieg könnte bereits am Montag fallen. Sollte die Zweite aus Fuchsstadt (13./ 22) beim TSV Stangenroth (6./ 35) nicht gewinnen, stünde nach der SG Poppenroth (14./ 16) der nächste Absteiger aus der A-Klasse Rhön 1 fest.


A-Klasse Rhön 2


Auch hier ähneln sich die beiden Klassen. Spitzenreiter SV Niederlauer (1./53) kann mit einem Sieg gegen die Spielgemeinschaft Bad Bocklet/Aschach (7./30) die Meisterschaft feiern. Dagegen ist die Lage der TSVgg Hausen (2./49) etwas komplizierter. Die Kissinger haben zwar drei Punkte Vorsprung auf den FSV Hohenroth (3./46), allerdings ist der direkte Vergleich nach Hin- und Rückspiel zwischen beiden Mannschaften unentschieden. Falls es also zu einer Punktgleichheit beider Vereine kommen sollte, entscheidet das Torverhältnis über die abschließenden Platzierungen. In dieser Statistik führt der aktuell Zweitplatzierte. Allerdings beträgt der Vorsprung nur vier Treffer vor dem Dritten. Die TSVgg darf sich daher gegen die Reserve aus Münnerstadt (5./42) keinen Ausrutscher mehr erlauben. Hohenroth will sein Soll gegen die abstiegsbedrohte Reserve-Mannschaft vom FC 1906 Bad Kissingen (10./27) erfüllen. A propos Abstiegskampf, für ausreichend Nervenkitzel wird auch hier gesorgt. Drei Endspiele sind an diesem Spieltag angesetzt. Sandberg/Waldberg II (12./26) trifft auf Strahlungen II (8./29), Seubrigshausen/Großwenkheim (9./28) empfängt Burglauer II (13./24) und Arnshausen (11./27) muss zur bereits abgestiegenen Spielgemeinschaft Unter- und Oberebersbach/Steinach II (14./14). Prognosen sind bei diesen Spielen kaum möglich.


B-Klasse Rhön 1


Der Reserve des TSV Wollbach (1./50) fehlt nur noch ein Punkt zur Meisterschaft und Aufstieg in die A-Klasse. Gegen Premich (9./19) soll sich das ändern. Wer Vizemeister wird und damit in die Aufstiegsrelegation darf, ist offen. Die Spielgemeinschaft aus Stralsbach (2./47) muss an diesem Spieltag zuschauen, wenn der TSV Volkers (3./44) die SpVgg aus Detter-Weißenbach (5./37) empfängt. Der direkte Vergleich spricht für Volkers, bei einem Sieg tauschen die SG und der TSV die Plätze. Somit hätten es die Stralsbacher am letzten Spieltag nicht mehr in der eigenen Hand.

B-Klasse Rhön 2


Mit vier Punkten Vorsprung auf den ärgsten Verfolger hat die Reserve aus Untererthal (1./55) gute Chancen, den Titel am vorletzten Spieltag einzufahren. Die Rechnung ist denkbar einfach. Siegt der FC daheim gegen die SG Diebach II/Morlesau II (6./28), ist das Ziel erreicht. Der FC Eltingshausen (2./51) muss unter allen Umständen in Winkels (4./43) siegen und auf weitere Schützenhilfe hoffen, ansonsten wartet der mühsame Weg über die Relegation.


B-Klasse Rhön 3


Meister Post SV Bad Kissingen (1./54) trifft nach zwei spielfreien Wochen auf Schlusslicht Niederlauer II (11./12), während sich der etwas unübersichtliche Dreikampf dahinter dem Ende nähert. Die Reserve der TSV Rannungen (2./37) hat bereits Verzicht im Falle einer möglichen Relegation angekündigt. Der TSV Maßbach II (4./37) muss am Montag im Derby bei der Reserve aus Poppenlauer (6./27) antreten, während Pfändhausen II (3./37) bei der SpVgg Haard II (10./12) zu Gast ist. Der direkte Vergleich zwischen Maßbach und Pfändhausen geht klar an Pfändhausen. Jeweils mit 7:4 wurde die Maßbacher Reserve vom Platz gefegt. Die Rechnung geht aber nur auf, wenn man sich im Saisonendspurt keinen Patzer mehr erlaubt.