SV Memmelsdorf - FC Fuchsstadt (Samstag, 14 Uhr)

"Wir haben eine ganz gute Vorbereitung hinter uns", meint Martin Halbig, Trainer des FC Fuchsstadt (11./26) vor dem ersten Ligaspiel des Jahres, das die "Füchse" nach Memmelsdorf (9./26) führt. "Das ist eine heikle Aufgabe, denn der Gegner ist heimstark und verfügt über eine gute Defensive", setzt Halbig fort und die Statistik bestätigt dies. Denn während die Kohlenbergler bereits 36 Gegentreffer hinnehmen mussten, kassierten SV-Keeper Florian Dörnkacke und seine Vorderleute erst 21. Manko der Oberfranken, die so in der Tabelle eigentlich besser platziert sein müssten, ist die Offensive, 22 Tore in 19 Spielen sind nicht das Gelbe vom Ei. Da ist es nicht verwunderlich, dass mit Tobias Seifert (fünf Treffer) der erfolgreichste SV-Schütze weit abgeschlagen in der Liga-Torschützenliste rangiert.

Um die gegnerische Deckung zu knacken, hat Halbig seinen Mannen wenig überraschend konsequentes Spiel über die Flügel verschrieben, was in den Vorbereitungspartien gut funktionierte. "In Münnerstadt haben wir die meisten unserer sieben Treffer über die Flügel vorbereitet, die Automatismen haben dann auch Tage später zum 3:1-Erfolg in Sand geführt", lobt Halbig.


Spielort ist noch nicht sicher

Aufgrund der derzeitigen Witterungsbedingungen steht hinter der Austragung der Begegnung noch ein Fragezeichen. Während der Woche dachten die Memmelsdorfer Verantwortlichen über eine Verlegung zu einem benachbarten Verein nach, hoffen aber nun, dass der Rasenplatz durch den starken Wind rechtzeitig abtrocknet. Für die mitreisenden FC-Fans empfiehlt sich daher dringend, sich vor der Abreise rechtzeitig über den Spielort zu informieren. In personeller Hinsicht muss Halbig auf den bereits seit Beginn der Vorbereitungsphase verletzten Außenverteidiger Maxi Seit verzichten, kurzfristig wegen Erkrankung muss auch Simon Bolz passen. Der zuletzt grippegeschwächte Philipp Halbritter dürfte zumindest auf der Bank sitzen. "Ein Punktgewinn wäre nicht schlecht", so der FC-Trainer, dessen Blick auf die Tabelle mehr nach unten als nach oben gerichtet ist, was wohl auch für seinen Kollegen auf der Gegenseite gilt.