Kreisklasse Rhön 1


Der SC Diebach (1./40) ist Meister der Kreisklasse 1. Mit sieben Punkten Vorsprung vor Platz Zwei und nur noch zwei Spielen ist dem SCD der Titel und der Aufstieg in die Kreisliga Rhön nicht mehr zu nehmen. Auch die drei Absteiger stehen fest: Schönderling (12./14), Kothen (11./19) und Hammelburg (10./19) müssen den Gang in die A-Klasse antreten. Doch beide Relegationsplätze um den Aufstieg und den Klassenerhalt müssen noch vergeben werden. Die beste Ausgangslage um den begehrten Platz Zwei hat der FC Westheim (2./33). Gewinnen die Waster ihre beiden Spiele gegen Oberthulba (3./32) und Reiterswiesen (7./28), ist ihnen die Relegation nicht mehr zu nehmen. Doch Oberthulba hat es selbst in der Hand. Gewinnen sie in Westheim und gegen die abgestiegenen Kothener, schließt Oberthulba die Tabelle auf Platz Zwei ab - auch wenn Schondra (4./32) ebenfalls sechs Punkte einfahren würde, denn bei Punktgleichheit zählt der direkte Vergleich. Schondra hingegen hat es zunächst mit den abstiegsbedrohten Lauterern (9./27) zu tun, und am letzten Spieltag mit Meister Diebach. Sollte Oberthulba gegen Westheim patzen und Schondra sechs Punkte holen, dürfte sich die DJK über den Relegationsplatz freuen, vorausgesetzt, Westheim gewinnt das Spiel in Reiterswiesen nicht. Der SV Morlesau/Windheim (5./30) ist am letzten Spieltag spielfrei und hat keine Chance mehr auf den zweiten Platz, da er im direkten Vergleich mit Westheim, Oberthulba und Schondra jeweils den Kürzeren ziehen würde. Wollbach (6./29) und Reiterswiesen haben zwar theoretisch die Chance auf den Relegationsplatz zum Aufstieg, spielen aber eher um den Relegationsplatz zum Abstieg mit. Die besten Karten, um diesen zu vermeiden, hat wohl der SV Obererthal (8./27). Denn dessen Restprogramm sieht mit Diebach und Hammelburg, bei denen es um nichts mehr geht, vermutlich am besten aus. Wollbach muss noch gegen Kothen und Lauter ran, Reiterswiesen gegen Morlesau und Westheim. Lauter hat wohl die schlechtesten Karten in den Duellen mit Schondra und Wollbach.


Kreisklasse Rhön 2


Bei der Meisterschaft in der Kreisklasse 2 ist noch gar nichts entschieden. Und auch um Platz Zwei nicht. Denn Burglauer (2./49) und Waldberg (3./48) spielen noch jeweils zweimal gegeneinander. Spekulieren bringt in diesem Fall also nichts. Klar ist nur, dass Reichenbach (1./55) bei einem direkten Vergleich mit Burglauer zurückstecken müsste, beim direkten Vergleich mit Waldberg aber die Nase vorne hätte. Nur diese drei Mannschaften kämpfen um die zwei vorderen Plätze, alle anderen Teams haben keine Chance auf Platz Eins oder Zwei. Abgestiegen ist derweil die SpVgg Haard (13./8). Doch wer die anderen drei Absteiger sind, das steht noch lange nicht fest. Der TSV Rothhausen/Thundorf (12./18) spielt noch gegen Burghausen/Windheim (9./23) und Steinach (6./31), der TSV Maßbach (11./20) gegen Niederlauer (7./29) und den FC Reichenbach. Die DJK Weichtungen (10./23) trifft auf Rottershausen (8./27) und Salz (4./35). Burghausen/Windheim spielt noch gegen drei Teams: Salz, Rothhausen/Thundorf und Pfändhausen (5./34) und hat damit die besten Karten, dem Abstieg zu entgehen. Spannend wird auf alle Fälle das Duell zwischen Rottershausen und Niederlauer (7./29) am letzten Spieltag. Die Tabellennachbarn könnten sich gegenseitig auf den gefürchteten Relegationsplatz schieben.


A-Klasse Rhön 1

Die SG Gräfendorf/Wartmannsroth (1./47) braucht nur noch einen Sieg gegen Elfershausen (5./29), um endgültig Meister der A-Klasse 1 zu werden. Verliert der Spitzenreiter allerdings, muss er am letzten Spieltag der Konkurrenz zuschauen, da Gräfendorf spielfrei ist. Um Platz Zwei, den Relegationsplatz, streiten sich noch der SV Römershag (2./43) und der SV Aura (3./42). Beide haben noch zwei Spiele, Römershag muss gegen Machtilshausen (9./23) und Elfershausen ran. Der SV Aura empfängt die SG Oberbach/Riedenberg II (7./27) und trifft auf den FC Untererthal II (12./8). Dieser ist bereits abgestiegen, nachdem Wollbach II zurückgezogen hatte. Überhaupt ist im Keller der A-Klasse 1 alles schon gegessen: Auch die SG Albertshausen/Garitz II (11./18) kann rechnerisch nicht mehr auf einen Nichtabstiegsplatz gelangen. Eine Relegation um den Abstieg gibt es nicht.


A-Klasse Rhön 2

Noch einmal volles Programm erwartet die Vereine in der A-Klasse 2, müssen sie doch alle noch zweimal antreten. Während der Post SV Bad Kissingen (14./8), die SG Seubrigshausen/Großwenkheim (13./11) und der VfB Burglauer II (12./18) dem Abstieg nicht mehr entgehen können, gibt es um den letzten verbleibenden Abstiegsplatz ein Gerangel. Auf diesem steht derzeit die SG Bad Bocklet/Aschach (11./27). Zum nächsten Gegner VfL SpFr Bad Neustadt II (7./31) trennen die SG nur vier Punkte, es wird also noch einmal spannend, ob Bad Neustadt mit in den Abstiegskampf gerissen wird. Der SV Ramsthal II (10./28) trifft auf Nüdlingen (4./49) und Strahlungen II (8./31). Die schlechtesten Karten hat laut Tabelle der FSV Hohenroth (9./29) im Abstiegskampf, er trifft noch auf Tabellenführer SG Oerlenbach/Ebenhausen (1./61) und auf die TSVgg Hausen (3./52). Aber die Tabelle sagt nichts über den Willen der Mannschaften aus. Wer also gut Kopfrechnen kann, ist klar im Vorteil an den letzten beiden Spieltagen. Um den Meisterschaftsplatz kämpfen der aktuelle Spitzenreiter, die SG Oerlenbach/Ebenhausen, und der FC Poppenlauer (2./59). Sollte die SG in Hohenroth gewinnen und Poppenlauer gegen die TSVgg Hausen nur Remis spielen, ist die Spielgemeinschaft Meister und in die Kreisklasse aufgestiegen. Gewinnt Poppenlauer ebenfalls, gibt es ein Fern-Duell am letzten Spieltag.


B-Klasse Rhön 1


In den B-Klassen kann keiner absteigen, da es die unterste Liga ist. Und auch der Aufsteiger und Meister der B-Klasse 1 steht schon fest: Die SG Sandberg/Waldberg II (1./49) wird den Gang in die höhere A-Klasse antreten. Einen spannenden Kampf wird es nur noch um Platz Zwei geben. Auf dem steht aktuell die SpVgg Detter-Weißenbach (2./32), die noch auf Schondra II (8./26) und die SG Viktoria Poppenroth/Lauter II (5./29) trifft. Doch die punktgleiche SG Markt Geroda/Stralsbach/Oehrberg (3./32) will Detter den Platz streitig machen, muss dafür aber ihre beiden Spiele gegen Poppenroth und die SG Hassenbach/Reith/Oberthulba II (10./10) gewinnen. Der TSV Waldfenster (4./29) hat nur noch ein Spiel gegen die SG Premich/Langenleiten (7./28) und so keine Chance mehr auf den zweiten Platz, denn der direkte Vergleich mit Detter-Weißenbach fällt zugunsten des Zweitplatzierten aus. Die SG Viktoria Poppenroth/Lauter II hat alles noch selbst in der Hand, wenn sie ihre beiden Spiele gegen Detter und Markt Geroda gewinnt.


B-Klasse Rhön 2

Der FC Thulba II (1./43) braucht nur noch einen Sieg, um Meister der B-Klasse 2 zu werden. Die Möglichkeit hatte der FC entweder beim Freitags- Nachholspiel gegen Sulzthal II (10./3) oder am letzten Spieltag bei der SG Euerdorf/Elfershausen II (9./10). Sollte Thulba beide Partien verlieren, sitzt ihm der FC Fuchsstadt II (2./38) im Nacken. Der spielt noch gegen Gräfendorf/Wartmannsroth II (3./36) und die SG Diebach/Morlesau II (5./20). Bei Punktgleichheit zwischen Thulba und Fuchsstadt hätte Thulba die Nase vorne. Gewinnt Gräfendorf II gegen Fuchsstadt II und verlieren die Füchse ihr letztes Spiel, steht Gräfendorf am Ende auf dem Relegationsplatz - vorausgesetzt, Thulba bleibt auf dem ersten Rang.


B-Klasse Rhön 3

Im Kampf um die Meisterschaft hat in der B-Klasse 3 der FC Eltingshausen (1./47) die Nase vorne. Gewinnt der FC gegen Rothhausen/Thundorf II (9./13) und erspielt sich der TV Jahn Winkels (2./44) gegen die SG Rottershausen/Rannungen II (8./22) nur ein Remis, ist Eltingshausen Meister und aufgestiegen. Wäre dies der Fall, würde Winkels definitv in der Relegation stehen, denn die SG Unter-/Oberebersbach/Steinach II (3./37) hat nur noch ein Spiel und rechnerisch nicht mehr die Möglichkeit, an die ersten zwei Plätze zu gelangen.