Bezirksliga Frauen

TSV Wollbach - TV Großwelzheim 3:1 - "Die Vorgabe für den Spieltag war ein Sieg. Und das haben wir geschafft." Nüchtern analysierte Wollbachs Trainer Wieslaw Karwacki den Erfolg über den Mitaufsteiger, der flott begonnen und den ersten Satz verdient gewonnen hatte. "Aber das hohe Tempo konnte Großwelzheim nicht halten. Meine Mädels haben gut aufgeschlagen, konzentriert und taktisch diszipliniert gespielt." Damit haben die Rhönerinnen die Aufstiegs-Relegation sicher und spielen am 5. April in eigener Halle um den Aufstieg in die Landesliga. Gegner sind dann ein weiterer Bezirksliga-Vizemeister und ein Relegant aus der Landesliga.

TSV Wollbach - SV Gaukönigshofen 2:3 - Ohne jeden Druck nach dem Sieg zuvor gingen die Wollbacherinnen in dieses bedeutungslose Duell. Aber auch ohne einige Stammkräfte, die bei der Kommunalwahl Dienst zu verrichten hatten. Es war ein unterhaltsames Spiel, das der Gegner im Tiebreak entscheiden sollte. "Wir haben in dieser Saison als Aufsteiger die Bezirksliga doch ganz schön aufgemischt. Die Relegation hat sich das Team verdient. Aber wenn es nicht mit dem erneuten Aufstieg klappt, war es dennoch eine tolle Runde", so Karwacki.

TV Faulbach - TV/DJK Hammelburg II 3:1 (19:25, 25:23, 26:24, 25:13) -
Ohne Trainer, aber mit viel Elan begannen die Saalestädterinnen. Die starke Annahme von Katharina Wüscher und druckvolle Angriffe von Paula Hepp waren Garanten für den Satzgewinn. Der finale Punkt entsprang einer ungewollten Fußball-Einlage von Maxi Bindrum. Vom selbstsicheren Auftreten im ersten Satz war in der Folge nichts mehr zu spüren. Unkonzentriertheiten, Aufschlagfehler und schlechte Absprachen spielten dem Gegner bei den engen Spielständen in den Sätzen zwei und drei in die Karten, ehe im vierten Abschnitt die Motivation rapide sank. Positive Aspekte: Johanna Wüscher leistete als Libera hervorragende Annahmearbeit, Selina Helfmann stellte die Bälle konstant super und die Angriffe über Paula Hepp und Maxi Bindrum waren effektiv.

TV/DJK Hammelburg II - TSV Röttingen 2:3 (13:25, 25:22, 25:27, 25:20, 11:15) - Ein tolles Spiel lieferten die Saale-Damen gegen den Meister ab. Zu groß war der Respekt zu Beginn. Aber wiederentdeckte Lockerheit führte zu einem hochklassigen Match auf Augenhöhe mit effizienter Blockarbeit von Katrin Bindrum. Die gute Annahme von Johanna Wüscher und starke Angriffe prägten die dritte Etappe, die hauchdünn an den Kontrahenten ging. Aber diesmal blieben Motivation und Siegeswille konstant hoch, sodass der Tiebreak entscheiden musste. Klasse Zuspiele von Selina Helfmann reichten nicht zum Sieg, weil Röttingen bei strittigen Schiedsrichterentscheidungen bevorzugt schien. Damit beenden die TV/DJK-Damen die Bezirksliga-Saison auf einem guten fünften Platz.

Bezirksklasse Frauen

SG/DJK Rimpar - TSVgg Hausen 3:0 (25:17, 25:22, 25:13) - Mit zwei Siegen konnte Rimpar am vorletzten Spieltag den Titelgewinn klarmachen. Entsprechend motiviert startete der Gegner, der den Hausenerinnen im ersten Satz keine Chance ließ. Mit dem zweiten Abschnitt zeigte sich Trainer Robert Seller weitaus mehr zufrieden. "Die groß gewachsenen Rimparer Spielerinnen haben wir da gut ausgeblockt. Das war guter Sport von uns mit einer starken Annahme und einer prima Aufschlag-Serie von Katharina Lutz." Obwohl Hausen lange führte, hatte der Titel-Aspirant erneut das bessere Ende für sich. "Damit endete praktisch unsere Gegenwehr", sagte Robert Seller zum vorentscheidenden 0:9-Rückstand im dritten Satz.

TSVgg Hausen - SV Gaukönigshofen II 3:0 (25:17, 25:12, 25:15) - Umso besser sollte es für die TSVgg Hausen im zweiten Match des Tages laufen. "Es ging darum, gegen diesen Kontrahenten in der Feldabwehr gut zu stehen", wusste Robert Seller. Und sah seine taktischen Vorgaben vor allem von Elisabeth Kühnlein, Annemarie Reuß, Katja Fuchs und Youngster Lisa Janocha umgesetzt, die mit guter Annahme entscheidenden Druck aufbauten. Und damit perfekte Bälle auf Katharina Lutz und Christina Fabian spielten, die ihre Angriffsspielerinnen effektiv in Szene setzten.

Bezirksklasse Männer

TV Bad Brückenau - TSV Jahn Würzburg 1:3 (16:25, 17:25, 28:26, 15:25) - Die Stärke des Meisters bekamen die Rhöner in den ersten beiden Sätzen zu spüren. Dank der Punkte von Eduard Schwab und Matthias Jost begann der Würzburger Block zu wackeln. Ab dem 20:20 war es ein regelrechter Kampf um jeden Punkt - mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Danach sollten die Kräfteverhältnisse wieder eindeutig zu Gunsten der Mainfranken ausfallen.

TV Bad Brückenau - DJK Münsterschwarzach 3:2 (32:30, 21:25, 15:25, 25:21, 15:13 ) - "Ich bin stolz auf meine Jungs, die auf dem direkten Weg den Klassenerhalt geschafft haben", freute sich TV-Trainerin Maika Siliberto nach dem Erfolg über den direkten Konkurrenten, der in die Relegation muss. Im mega-spannenden ersten Satz sorgten die Mittelangreifer Stefan Winkler und René Ahlswede für die entscheidenden Punkte. Allerdings wurden die TV-Gesichter zunehmend länger, weil Münsterschwarzach die nächsten beiden Sätze gewann. "Wir geben nicht kampflos auf", gab Maika Siliberto die Devise aus. Der erfahrene Zuspieler Matthias Fabinger hörte besonders gut zu und drehte im vierten Satz auf im Zusammenspiel mit Vitalij Stanovkin. Im dramatischen Tiebreak sorgte Mannschaftskapitän René Ahlswede nach einer Spielzeit von 117 Minuten für die Erlösung.

TSV Münnerstadt - TSV Lengfeld II 3:2 (25:21, 23:25, 20:25, 25:23, 16:14) - Den Lauerstädtern gelang nach einem intensiven Duell die Revanche für die Hinspiel-Niederlage. Wieder mit Stammlibero Daniel Korn funktionierte der Spielaufbau, während Uwe Knipping die Angreifer variabel einsetzte. Eine Aufschlagserie von "Mazz" Meder vom 16:15 zum 22:15 brachte die Vorentscheidung im ersten Satz. Danach führten die Münnerstädter bereits mit 17:12, ehe der Bruch kam. Auch zwei Auszeiten konnten den Satzverlust nicht verhindern, der in einen verlorenen dritten Durchgang mündete. Zwei frische Spieler von der Ersatzbank leiteten die nicht mehr für möglich gehaltene Wende ein. Beim 12:18-Rückstand hielten starke Aufschläge von Uwe Knipping, Sandro Petzold und Sebastian Demling die Hoffnung am Leben. Im Tiebreak wurde es trotz 14:11-Führung für die zahlreichen Zuschauer noch einmal spannend. Lengfeld glich zum 14:14 aus, hatte dann aber nichts mehr zu bestellen. "Die Mannschaft hat nach aussichtslosem Rückstand eine tolle Moral bewiesen", lobte Trainer Uwe Knipping.

TSV Münnerstadt - TSV Güntersleben 3:1 (23:25, 25:17, 25:20, 25:23) - Für einen rundum gelungenen Saisonabschluss beim TSV Münnerstadt sorgte der Sieg über den TSV Güntersleben, der ebenfalls das Hinspiel gewonnen hatte. Viele personelle Umstellungen brachten den Gast zunächst in die bessere Position. Eine Aufschlagserie von Martin Hildmann zum 18:11 sorgte im zweiten Satz für die Vorentscheidung zu Gunsten der Lauerstädter, die den ersten Abschnitt offensichtlich zum Einspielen gebraucht hatten und danach nicht mehr zu stoppen waren. Im vierten Satz durfte der 15-jährige Jan Knipping seinen ersten kompletten Satz in der Bezirksklasse bestreiten. "Nach dem kräftezehrenden Sieg gegen Lengfeld war es gut, auf alle Spieler aus dem Kader zurückgreifen zu können", bilanzierte Coach Uwe Knipping.
Jetzt wollen die Münnerstädter die nächste Pokalrunde in Münsterschwarzach (29. März) überstehen, um im Bezirkspokalfinale am 10. Mai in Großostheim ein Wörtchen um den Sieg mitzureden.