TUS Aschaffenburg/Damm - TV/DJK Hammelburg II 1:3 (17:25, 25:23, 19:25, 14:25) - Der Bezirksliga-Klassenerhalt war bereits in trockenen Tüchern, doch gegen die Schlusslichter aus Aschaffenburg wollten die Saalemänner, obwohl ersatzgeschwächt, ihre Bilanz aufbessern. Nach dem klaren Satzgewinn zu Beginn sackte die Konzentration ab, Annahme sowie Angriff waren plötzlich ein Fehlermagnet. Die Gastgeber schlugen zurück und glichen nach Sätzen aus. Einen solchen Ausrutscher wollte sich Hammelburg kein zweites Mal leisten. "Wir haben uns wieder auf das Wesentliche konzentriert", sagte TV/DJK-Trainer Frank Jansen. Starke Angriffe und ordentliche Blockarbeit waren der Grundstein für zwei weitere souveräne Satzerfolge.

TV/DJK Hammelburg II - TSV Eibelstadt 1:3 (21:25, 25:23, 16:25, 16:25) - Eibelstadt, vor dem Spieltag noch Erster, musste gewinnen, um die theoretische Chance auf die Meisterschaft zu wahren. Zwei Sätze lang schenkten sich beide Kontrahenten am Netz nichts, sicherten sich jeweils einen Satzerfolg, ehe sich Eibelstadts Überlegenheit durchsetzte. Immerhin 16 Spieler hatte der TSV aufbieten können und damit Vorteile im physischen Bereich. Eibelstadt nützte der Sieg freilich nichts, denn Veitshöchheim blieb makellos und machte das Rennen um die Meisterschaft - wohlgemerkt als Mitaufsteiger von Hammelburg. "Mit dem fünften Platz können wir sehr zufrieden sein, schließlich sind wir auch das jüngste Team der Liga", bilanzierte Jansen.

TV/DJK Hammelburg II - TV Aschaffenburg 3:1 (25:21, 25:17, 21:25, 26:24) - Das Saisonfinale in der Bezirksliga vor den eigenen Fans begann nach Wunsch für die TV/DJK-Damen. Das Patentrezept, gezielte Aufschläge auf Annahmeschwachpunkte der Gegner, erwies sich auch im zweiten Anlauf als probates Mittel für einen schnellen Erfolg. Effektive Angriffe und eine starke Abwehr halfen, auf 2:0 nach Sätzen zu erhöhen. Tina Pfülb hatte ein ums andere Mal die gegnerischen Schmettereinlagen mit ihrem Block zum Scheitern verurteilt. Eine Annahme-Flaute nutzte allerdings Aschaffenburg zum Gegenschlag. Ein schnelles 8:1 im vierten Durchgang ließ die Alarmglocken verstummen, doch die Konzentration der jungen Saaledamen reichte nicht aus, die Führung zu halten. Bis zum 24:24 drohte der Tie-Break. Erst im letzten Moment bewies der TV/DJK Nervenstärke und zwang die Gegner ins Abseits.

TV/DJK Hammelburg - TSV Großheubach 3:1 (25:21, 16:25, 25:17, 25:12) - Gegen die Abstiegskonkurrenz legten die Gastgeberinnen ebenfalls einen Satz vor. Doch die Gäste blieben nicht untätig und wurden durch die plötzlich auftretenden Eigenfehler des TV/DJK fast schon zum Ausgleich nach Sätzen gezwungen. Erst durch starke Aufschläge und druckvolle Angriffsaktionen schmetterten sich die Saaledamen zurück ins Match. Weil sich Paula Hepp in der Abwehr ihre Lorbeeren verdiente und Johanna Wüscher die Annahme stabilisierte, war plötzlich der Kampfgeist erwacht. Am Ende war es ein regelrechtes Schaulaufen der Hammelburger Damen, die die Saison mit einem guten fünften Platz beenden.

TG Würzburg - TSVgg Hausen 3:2 (20:25, 25:18, 25:22, 25:27, 15:13) - Hausen blieb nur eine Minimalchance auf den Klassenerhalt, doch da mussten zwei klare Siege her. Mit Hilfe einer Aufschlagserie von Katja Fuchs klappte es gleich im ersten Satz, doch in der Folge ließ die Konzentration nach. Annahme und Abwehr brachen ein und Würzburg war sofort zur Stelle. Wie so oft in dieser Saison, verschenkte die TSVgg gleich den nächsten Satz hinterher. Mit Aufschlagserien von Katharina Lutz, die auch im Angriff zusammen mit Diana Schneider punktete, kam Hausen zurück. Zuspielerin Christina Fabian hatte am Netz soweit alles im Griff. Im Tie-Break schließlich beraubte sich Hausen selbst um den Lohn. "Das Spiel ist so wie die gesamte Saison verlaufen", so TSVgg-Trainer Robert Seller. Seine Mädels spielten gut, kämpften - und standen am Ende mit leeren Händen da.

TSVgg Hausen - TV Faulbach 0:3 (13:25, 15:25, 14:25) - Damit war die Luft beim designierten Schlusslicht heraus. Die Partie gegen Faulbach plätscherte so dahin und mündete in eine klare Niederlage. Mit 8:24 Punkten verabschiedet sich Hausen aus der Bezirksliga, "wobei wir bestimmt zurückkommen werden, wenn der Kader so bleibt", ist sich Seller sicher.

TSV Lengfeld II - TSV Münnerstadt 0:3 (18:25, 19:25, 19:25) - Den Unterschied in diesem Spiel machten vor allem die Meder-Brüder Michael und Matthias, die am Netz ordentlich einheizten. Erst jeweils gegen Satzende hin gönnten sich die Gäste eine "Kreativ-Auszeit", doch den Erfolg sollte das nicht gefährden.

TSV Münnerstadt - VC Eltmann III 3:0 (25:22, 25:15, 25:10) - Mit dem Eingangssieg hatten die Mürschter ihr Ziel, den Vizemeistertitel in der Bezirksklasse, bereits erreicht. Jetzt galt es, den abstiegsbedrohten Ostheimern Schützenhilfe gegen die Tabellenkonkurrenz aus Eltmann zu leisten. Nur aufgrund einer Umstellung im Münnerstädter Team hielt Eltmann im ersten Satz bis zum 22:22 gut mit. Nach der "Einspielphase" des TSV war jedoch die Schonfrist vorbei. Ungewohnt stark präsentierte sich Thomas Bauer, der so gar keine Gnade für die Gegner fand. Münnerstadt verpasste damit wegen nur dreier Sätze die Meisterschaft und beendet punktgleich zu Meister Kleinlangheim diese Saison.

TSV Wollbach - VC Eltmann 3:0 (25:9, 25:19, 25:18) - Obwohl die Meisterschaft in der Bezirksklasse schon feststand, wollten sich Wollbachs Damen meisterlich von ihren Fans verabschieden. Die Gäste kamen erst im Laufe der Partie zum Zug, verzweifelten aber am Block der Rhönerinnen. Mit Lobs versuchten sie dies zu umgehen, doch darauf wartete bereits Libera Sabrina Urschlechter, die stetig die Bälle vor ans Netz schaffte. Alles geschah taktisch diszipliniert. "Das war Volleyball aus dem Bilderbuch", schwärmte Erfolgstrainer Wieslaw Karwacki.

TSV Wollbach - SpVgg Ermershausen 3:0 (25:20, 25:9, 25:19) - Gegen Ermershausen wurden auch die Spielerinnen ans Netz geschickt, die in der Saison weniger zum Zuge kamen. Aus dem Nachwuchssektor heimsten Stefanie Straub als Außenangreiferin sowie Vanessa Voll im Zuspiel Lorbeeren vom Trainer ein. Mit nur einer einzigen Tie-Break-Niederlage gegen Vizemeister SV Gaukönigshofen wandert Wollbach als souveräner Meister (34:2) in die Bezirksliga hoch. scd