SV Ramsthal - TSV Nordheim 0:3 (0:1) - Torfolge: 0:1 Dominik Baumüller (6.), 0:2 Johannes Fischer (15.), 0:3 Martin Felsburg (89.).

Gegen die noch träumenden Ramsthaler übernahmen die Nordheimer mit Courage, Tempo und Aggressivität die Regie und gingen früh durch Dominik Baumüller in Führung, der nach einem Flankenball sträflich frei zum Torabschluss gegen Frank Popp kam. Der SV Ramsthal kam zwar besser ins Spiel, blieb bei seinen Bemühungen aber offensiv harmlos. Dann wurden den Platzherren erneut die Mängel in Sachen Zuordnung und Zweikampfverhalten zum Verhängnis. Schlitzohr Johannes Fischer wühlte sich durch und Frank Popp war zum zweiten Mal geschlagen. Danach versuchten Sascha Ott und Philipp Schmitt die Nadelstiche zu setzen, scheiterten aber an TSV-Keeper Marcel Heinrich. Im zweiten Spielabschnitt plätscherte die Begegnung vor sich hin. Erst in der 75. Minute gab es wieder eine Torchance für Sascha Ott, der nach der Flanke von Alexander Ullrich an Heinrich scheiterte. Mit dem letzten Angriff gelang Martin Felsburg das verdiente 3:0. Eine Bestnote verdiente sich in Ramsthals Reihen Neuzugang André Fuß, der in der Viererkette so manches Loch stopfte.

FC Strahlungen - TSV Rannungen 0:0 - Tore: Fehlanzeige.

Mit dem torlosen Remis beim Bezirksliga-Absteiger landete Neuling TSV Rannungen binnen weniger Tage einen weiteren Achtungserfolg, nachdem man bereits am Freitag bei den Sportfreunden Herbstadt remisiert hatte (2:2). Der FC Strahlungen präsentierte sich spielstark und mit guten Ansätzen, wirkte aber nach vergebenen Möglichkeiten durch Benedikt Bötsch und Tim Krais verunsichert. Mit Folgen für Tempo und Passgenauigkeit. Auf der Gegenseite hatte Coach Heiko Schönwälder den Seinen ein Defensivkorsett verordnet. Die Konter liefen stets über David Schad und Raphael Berninger. Aber nur Letzterer besaß die einzige echte Rannunger Chance frei vor FC-Torhüter Albrecht Back. Auf Strahlunger Seite war es Jürgen Hein, der kurz vor Spielende Nerven zeigte im Duell mit Rannungens Torsteher Florian Erhard. FC-Pressesprecher Bernhard Nöth erkannte viele Chancen bei seiner Mannschaft, sprach aber den Gästen ein Lob aus für großartige Defensivarbeit.

SV Riedenberg - VfR Stadt Bischofsheim 3:0 (3:0) - Torfolge: 1:0 James Galloway (18.), 2:0 Simon Hergenröder (27.), 3:0 Christoph Dorn (38.).

In Riedenberg war die Partie beim Kabinengang bereits entschieden. Von den Gästen, die nach dem klaren Auftaktsieg gegen die Aubstädter Reserve als offensivstark angekündigt wurden, war über neunzig Minuten kaum etwas zu sehen. Auch nach dem Riedenberger Führungstreffer durch den Kopfball von James Galloway blieben die Gäste passiv, mut- und kraftlos. Als Simon Hergenröder nach Querpass von Dominik Fröhlich auf 2:0 erhöhte, blieb eine Reaktion des Gegners erneut aus. Der Eindruck, dass gegen spielstarke Grün-Weiße Schadensbegrenzung angesagt war, wurde immer auffälliger. Die ungestört kombinierenden "Störche" ließen sich nicht lange bitten, Spielmacher Christoph Dorn besorgte vor dem Seitenwechsel den Endstand. Im zweiten Durchgang verwalteten die Platzherren die Führung, ohne den "Dreier" zu gefährden. Der Kontrahent hatte einige Alibi-Chancen, doch die Schüsse gingen entweder vorbei oder stellten Keeper Florian Dorn vor keine allzu große Probe. Dass der Sieg der Gastgeber verdient und in der Höhe in Ordnung ging, wurde nicht einmal vom Verlierer bezweifelt.

DJK Waldberg - FC Reichenbach 0:2 (0:1) - Torfolge: 0:1 Patrick Beck (26.), 0:2 Claus Kirchner (58.) - Rote Karten: Nico Krapf (Waldberg/83.), Julian Hergenröther (Reichenbach/92.) - Bes. Vorkommnis: Manuel Wehner (Waldberg) verschießt Foulelfmeter (88.).

Während in Waldberg nach der zweiten Saison-Niederlage schon die Alarmglocken läuten, feierten die Teutonen in ihrem ersten Match den ersten Sieg. "Der war verdient, weil Reichenbach die bessere Spielanlage zeigte und in der Offensive präsenter war", sagte DJK-Informant Ludwig Weisenseel. Die Gastgeber verzeichneten durch Mirko Kleinhenz, der wenig später verletzt ausschied (Oberschenkelzerrung), die erste Gelegenheit, doch dann übernahm der Gast das Kommando mit Treffern von Patrick Beck und Claus Kirchner. Zwar musste Reichenbachs Spielertrainer Marc Hartmann für den schon geschlagenen Torwart Mario Mölter auf der Torlinie retten (72.), doch selbst den von Benjamin Back verschuldeten Strafstoß wussten die Holzheimer-Schützlinge nicht zum Anschlusstreffer zu nutzen. In der turbulenten Schlussphase sah zunächst Nico Krapf die Rote Karte nach bösem Foul an Clemens Schmitt, der verletzungsbedingt ins Krankenhaus abtransportiert wurde, und in der Nachspielzeit musste auch Julian Hergenröther nach grobem Foulspiel vorzeitig unter die Dusche.

FC Thulba - SV Eichenhausen 2:1 (1:1) - Torfolge: 1:0 Florian Heim (16.), 2:0 Tobias Huppmann (37.), 2:1 Alexander Pretscher (83.).

Eine gute Leistung des FC Thulba wurde mit drei Punkten belohnt. Mit Ballstafetten wurde die Eichenhausener Abwehr beschäftigt, während Marcel Hölderle und Ralf Adelsbach gegen Alexander Pretscher und Ronny Roggatz wenig zuließen. Beim Führungstreffer der Frankonen profitierte Florian Heim von der Balleroberung von Marcel Klubertanz. Beim 2:0 landete ein Befreiungsschlag von Manuel Hänelt bei Tobias Huppmann. In Halbzeit zwei rissen überraschend die Gäste um den starken Dominik Ruck das Spiel an sich. Schwerstarbeit leisteten Christian Happ, Manuel Hänelt und Stefan Thoma gegen Alexander Pretscher und Andreas Vierheilig, konnten aber nicht verhindern, dass Pretscher der Anschlusstreffer gelang. Mit dem Schlusspfiff wäre den nie aufsteckenden Gästen fast das 2:2 gelungen, doch Andreas Vierheilig zeigte freistehend im Abschluss Nerven. Pressesprecher Alfred Kolb: "Dominik Ruck hat im zweiten Durchgang das Spiel an sich gerissen und unsere Mannschaft teilweise vor große Probleme gestellt."