SC Eltersdorf - TSV Großbardorf 0:0. Tore: Fehlanzeige.
Einmal mehr reichte es für den TSV Großbardorf gegen den SC Eltersdorf nicht zu einem Sieg. Bei den Quecken aus dem Erlangener Stadtteil kam der Tabellenführer über ein 0:0 nicht hinaus. Es waren zwei verlorene Punkte. Die Mannschaft von Trainer Dominik Schönhöfer wusste spielerisch zu gefallen, stand aber mit dem Toreschießen auf Kriegsfuß. Möglichkeiten gab's jedenfalls genug.
Platzherren-Keeper Rainer Hausner schien das Spielgerät immer wieder magisch anzuziehen. Deshalb zeigte sich Schönhöfer hinterher leicht enttäuscht. "Wir haben uns etliche Chancen erspielt, aber es nicht geschafft, das entscheidende Tor zu erzielen."
Mit der Vorstellung insgesamt war er zufrieden. "Mein Team hat eine gute Leistung abgeliefert und mich positiv überrascht. So stark hatte ich es nicht unbedingt erwartet." Die beste Möglichkeit vereitelte der Eltersdorfer Schlussmann, als er einen Kopfball von Simon Snaschel mit einer Glanzparade über die Latte lenkte (15.).
Noch einmal war es Snaschel, der die Führung auf dem Fuß hatte. Nach einem gewonnenen Laufduell gegen Thomas Dotterweich blieb er erneut zweiter Sieger gegen Hausner (39.). Nur einmal musste der Gast die Luft anhalten: In höchster Not nahm Marcel Wehr einen verunglückten Rückpass von Manuel Orf mit der Hand auf. Sonst hätte er kurz vor dem eigenen Tor in ein Kopfballduell gegen einen größeren SC-Spieler gehen müssen. Aber Tobias Herzner schoss den indirekten Freistoß aus zehn Metern in die Wolken (43.).
Mit Wiederbeginn hatte der Gastgeber 15 Minuten Oberwasser, ohne die starke TSV-Abwehr ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Nach einer Stunde übernahmen die Gäste wieder weitgehend das Kommando mit der Riesenchance: Nach einem Leicht-Zuspiel stand wiederum Snaschel allein vor dem Torhüter, brachte das Leder aber nicht an diesem vorbei (64.). Da Leicht nach einer schönen Kombination genau den Keeper der Platzherren anvisierte (65.), Snaschels Kopfball nach Zehe-Flanke genau in Hausners Händen landete (77.) und auch Leichts Schuss aus 14 Metern in Hausner seinen Meister fand (80.), blieb es beim torlosen Unentschieden.
Zufrieden war Schönhöfer auch mit Winter-Neuzugang Benjamin Freund, der sein erstes Bayernligaspiel im TSV-Dress absolvierte. "Er hat toll gespielt und seine Aufgabe mehr als erfüllt." Auch der so Gelobte war mit seinem Debüt zufrieden: "Im Vorfeld war ich positiv angespannt. Ich glaube, ich habe meine Leistung gebracht." Trotzdem sei noch Steigerungspotenzial vorhanden