SG Steinach - SG Thundorf 3:3 (2:1) - Torfolge: 1:0 Niklas Koch (5.), 2:0 Jan Blasek (25.), 2:1/2:2 Stefan Guthardt (33./ 38.), 3:2 Jan Blasek (42.), 3:3 Clemens Neubert (65.).

Am Ende konnten beide Seiten mit der Punkteteilung leben, hatte man doch mit offenem Visier gekämpft und den Zuschauern eine sehr unterhaltsame Partie geboten. Die gastgebende SG (TSV Steinach, TSV Aschach, TSV Bad Bocklet) fand besser ins Spiel und ging engagiert zu Werke. "Wir hatten nach dem 1:5 im Hinspiel etwas gut zu machen", so Trainer Thomas Krause. Sein Gegenüber Andrew Wagner bemängelte, dass seine Jungs anfangs zu zaghaft agierten. "Steinach war körperlich präsenter und in der ersten Hälfte überlegen." Die frühe Führung von Niklas Koch baute Jan Blasek nach einem schnellen Konter aus stark abseitsverdächtiger Position aus. Kurz vor der Pause brachte Stefan Guthardt mit einer gelungen Einzelaktion die Gäste, deren SG aus dem TSV Thundorf, dem FC Poppenlauer und der SG Stadtlauringen/Ballingshausen besteht, zurück ins Spiel. "Ich habe den Jungs in der Pause gesagt, dass sie mehr Einsatz zeigen und den Ball mehr über Außen laufen lassen müssen", so Andrew Wagner, dessen Ansprache schnell fruchtete. Denn kurz nach dem Wechsel tankte sich Simon Neubert an der Außenlinie durch und bediente Stefan Guthardt, der gekonnt vollendete. Das Spiel wogte hin und her mit Chancen vor beiden Toren. Die erneute Führung der Einheimischen durch Jan Blasek beantwortete Clemens Neubert mit dem Ausgleich nach einem abseitsverdächtigen Konter. "Unter dem Strich war das Unentschieden leistungsgerecht", befand Andrew Wagner. Auch Thomas Krause war mit dem Resultat zufrieden, "denn meine Vorgabe, einen Punkt zu holen, wurde erfüllt". In Schutz nahmen beide Trainer den sehr jungen Schiedsrichter, der Probleme hatte, sich bei den Spielern, die fast alle größer wie er waren, Respekt zu verschaffen. "Wir sind alle froh, dass es noch Jungs gibt, die pfeifen wollen, die muss man unterstützen", waren sich Thomas Krause und Andrew Wagner einig. Allerdings hätten es beide Trainer besser gefunden, wenn der Junge erst mehr Erfahrungen bei der U 13 gesammelt hätte. "Es wäre doch schade, wenn er die Lust verliert und aufhört", ergänzt Wagner.