Ein langer Weg, den Andy Möck gerne geht. "Wir wollen unsere Chance nutzen. Die Einstellung in meiner Mannschaft passt. Im Training ziehen alle mit, jeder will dabei sein", sagt der Spielertrainer, der seiner Mannschaft in jedem Fall erhalten bleibt. Und der großes Vertrauen in die Fitness seiner Kicker hat. "Mein Co-Trainer Sebastian Wenzel ist eigentlich Thai-Boxer. Er motiviert die Truppe und garantiert Kondition. Wir ergänzen uns einfach super."

Möglich wurde die Relegation bekanntlich erst durch den Aufstiegsverzicht des Meisters FC Untererthal II, womit der TSV Wollbach II als "Vize" Direktaufsteiger ist und der SVP als eigentlich Dritter diese Gelegenheit bekommt. "Alle Mann an Bord" hat Möck, der sich auf ein Duell ganz besonders freut: auf das mit seinem Arbeitskollegen, dem Langenleitener Christian Wolf. "Wir haben immer mal wieder geflachst über solch ein direktes Aufeinandertreffen. Jetzt haben wir es." Ein Duo, das Tore garantiert. Pfaffenhausens Anführer hat in der abgelaufenen Saison der B-Klasse Rhön 2 20 Treffer erzielt, Christian Wolf war in der B-Klasse Rhön 1 22 mal erfolgreich, traf damit ebenso oft wie Teamkollege Christian Fritsch. Gar auf 25 Tore kommt Pfaffenhausens Florian Rauschmann.

Gespannt ist Andy Möck, mit 28 Jahren der Viertälteste, wie seine junge Garde die ungewohnt große Kulisse verarbeiten wird. "Kann sein, dass der ein oder andere nervös ist. Viele Fans können bei den Spielern aber auch das ein oder andere Prozent herauskitzeln."

"Ich kenne den SV Pfaffenhausen noch aus meinen Reichenbacher Zeiten, als ich zweimal in der Reserve gegen ihn gespielt habe", sagt derweil Langenleitens Egon Greubel. Man habe, findet der DJK-Spielertrainer, mit dem zweiten Platz schon mehr erreicht, als man sich erhofft hatte: "Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Wir gehen ohne Druck in das Spiel." Selbst mitspielen kann Greubel wegen einer Knieverletzung nicht, ansonsten sind alle Spieler einsatzfähig.