SG Oberleichtersbach - SV Aura 2:3 (1:2). Tore: 0:1, 0:2 Sebastian Zink (10., 20.), 1:2 Lukas Fröhlich (33), 1:3 Sebastian Zink (50.), 2:3 Jan Reuter (60.).
"Das war ein ausgeglichenes Spiel, aber das Glück war auf unserer Seite", fand Auras Trainer Matthias Schaub, in dessem Team der Matchwinner schnell ausgemacht war. Alle Treffer der Gäste erzielte nämlich Sebastian Zink. "Da waren feine Einzelleistungen dabei, aber auch gutes Zusammenspiel mit Jan Kaiser." Bei den Rhönern trauerte man dagegen verpassten Möglichkeiten hinterher. "Die Mannschaft hat sich wieder nicht für die gute Mannschaftsleistung belohnt. Die Hinrunde ist eher enttäuschend verlaufen aufgrund von Verletzungen. Aber man sieht deutliche Fortschritte der Mannschaft, die zum größten Teil aus Spielern besteht, die ihr erstes Jahr Großfeld spielen", sagte SG-Betreuer Julian Enders.

Dessen Team hatte vor dem Wechsel zwar verkürzt durch Lukas Fröhlich, aber eben auch weitere Chancen vergeben bei Abschlüssen von Dennis Heller, Kilian Schaab und Jan Reuter, der die Latte anvisiert hatte. "Wir hatten mehr vom Spiel und auch die besseren Gelegenheiten. Nach dem Wechsel war es ein Spiel auf ein Tor, aber ihre einzige Chance nutzten die Auraer zur Vorentscheidung", berichtete Enders. Es reichte nur noch zum zweiten SG-Treffer durch Jan Reuter, der davor nach starkem Pass von Philip Frenzel den Pfosten anvisiert und in Minute 65 erneut Pech hatte, dass sein Tor zum 3:3 aufgrund einer diskussionswürdigen Abseitsentscheidung keine Anerkennung fand. "Das Fehlen einiger Stammspieler war deutlich zu merken. Unser Ersatztorwart Fabian Heilmann hat seine Sache wieder hervorragend gemacht, wurde aber im Feld vermisst, sodass er in der zweiten Halbzeit als Feldspieler spielte und somit der Mannschaft deutlich mehr Stabilität gab und das Spiel mit nach vorne antrieb. Die Mannschaft besitzt jedenfalls viel mehr Potenzial als es der Tabellenplatz aussagt", so Julian Enders, während auf Gewinner-Seite eher verhalten gejubelt wurde. "Wir hatten uns zu viele Ballverluste und Fehlpässe erlaubt, aber Sebastian Zink hat uns die drei Punkte gerettet", so Matthias Schaub.

SG Frankenbrunn/Reith - FC Hammelburg 5:0 (1:0). Tore: 1:0 Lennard Wilde (12.), 2:0 Luca Albert (36.), 3:0 Louis Lübbe (42.), 4:0 Luca Albert (57.), 5:0 Marcello Meder (60.).
Was für die Gastgeber schleppend begann, entwickelte sich nach dem Wechsel zu einer kleinen Tor-Gala. "Da haben wir wirklich schöne Kombinationen gezeigt", lautete das Kompliment von SG-Trainer Lucas Zeitz, dessen Team in Führung gegangen war durch den satten Schuss von Lennard Wilde nach einer starken Flanke von Emma Schuhmann. Kurz zuvor hatte Hammelburgs Shiv Ghai nach dem Zuspiel von Max Iwanow SG-Keeper Julius Heilmann geprüft. "Nach ausgeglichenem Beginn sind wir immer mehr unter Druck geraten, haben unsere Konterchancen nicht genutzt und uns gegen einen kampfstarken Gegner zu viele individuelle Fehler erlaubt", bilanzierte Hammelburgs Trainer Volker Ruppel, dessen Elf durchaus Chancen besaß. Nach Flanke von Paul Pollentzke scheiterte Aimee Wagner am SG-Torwart, während Enrico Schaupp sowie Shiv Ghai nach Doppelpass mit Paul Pollentzke das Ziel knapp verfehlten.

Reichlich Präzision bewiesen dafür die Gastgeber. Luca Albert traf erst per Freistoß, leistete dann die hervorragende Vorarbeit zum Treffer von Louis Lübbe, der das Leder in den Winkel setzte, um wiederum per Freistoß aus 20 Metern auf 4:0 zu erhöhen. Nach schönem Zusammenspiel mit Sascha Kohlhepp landete der Flankenversuch von Marcello Meder zum Endstand im FC-Tor. Weitere Treffer waren möglich, weil sich insbesondere Lennard Wilde und Sascha Kohlhepp vor das gegnerische Tor spielten, der finale Pass aber zu oft nicht ankam.
"Beide Mannschaften besaßen gute Gelegenheiten. Wir haben die Torchancen kaltschnäuziger genutzt und daher verdient gewonnen", fand SG-Akteur Tizian Manger, der krankheitsbedingt zum Zuschauen verurteilt war.

Das Kompliment des SG-Trainers ging an die gesamte Mannschaft, "wobei die starke Leistung unserer Defensivspieler um Abwehrchef Niklas Vorndran die Basis dafür war, dass wir unsere Siegesserie ausbauen konnten. Dieses Niveau gilt es im neuen Jahr zu halten und sich punktuell zu steigern". Am verdienten Erfolg des Kontrahenten gab es auch für Volker Ruppel nichts zu deuteln, "auch wenn der Sieg in meinen Augen um einige Tore zu hoch ausfiel. Individuelle Fehler und zwei Standards haben uns auf die Verliererstraße gebracht. Kämpferisch war das in Ordnung, aber wir müssen noch an einigen Defiziten arbeiten und unsere Durchschlagskraft im Angriff erhöhen".