SV Albertshausen - ETSV Würzburg III 0:4 (0:1).
Die gute Leistung, die Albertshausens Kickerinnen in der Vorbereitung gezeigt hatten, war nach dem Saisonauftakt nur noch Makulatur. Die Landung im harten Oberliga-Alltag war umso ungemütlicher. Die stark ersatzgeschwächte Herold-Elf, acht Stammspielerinnen fehlten urlaubs-, verletzungs-, berufsbedingt zum Auftakt, spielte gegen die dritte Mannschaft des Zweitbundesligisten zu verkrampft, aber auch glücklos. Hätten Sandra Hocke und Romina Mathes ihre Torchancen genutzt, hätte man eine derart deutliche Niederlage abwenden können. Bis kurz vor dem Seitenwechsel hatte Mirjam Halbig ihr Tor sauber halten können. Mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Eva Maria Schießer, die stark in der Defensive agierte, nahm das Unheil seinen Lauf. Dem 1:0 in der 44. Minute ließen die Gäste unmittelbar nach dem Seitenwechsel das 2:0 folgen. "Spätestens danach begannen meine jungen U-17-Spielerinnen ihre Köpfe hängen zu lassen, die glücklos aber auch konzeptlos den Untergang erlebten", resümierte Trainer Elmar Herold. "Klar ist das eine schmerzhafte Niederlage, aber ich glaube an die Mannschaft, die gestärkt wieder kommen wird."

DJK Rieden - SV Langendorf 0:7 (0:1).
"Es war zunächst eine zerfahrene Partie unsererseits, in der die DJK Rieden eigentlich besser war", resümierte Langendorfs neuer Trainer Bernd Rose zur Halbzeit. In der Tat, es war eine zähe Angelegenheit, wobei Torfrau Julia Schmitt mehr zu tun hatte als erwartet. Aus dem Nichts heraus war das 1:0 durch Mirjam Reißer gefallen. Die Wende zugunsten der Langendorferinnen folgte nach der Halbzeit, als Mirjam Reißer auch das 2:0 vorlegte. Fortan spielte der SV Langendorf, angetrieben von der Doppel-Sechs mit der 17-jährigen Sarah Kinle und Melanie Schmelz, flott nach vorne und zeitweise Katz und Maus mit der DJK-Defensive. Mirjam Reißer präsentierte sich weiter als Dreh-und Angelpunkt in der Offensive, in die sich auch Sabrina Zeissner mehr und mehr einschaltete. Mirjam Reißer rundete ihren Auftritt mit den Toren zum 3:0 und 4:0 ab und hatte gegen abbauende Gastgeberinnen noch nicht genug. Erst holte sie einen Strafstoß heraus, den Sabrina Zeissner zum 5:0 vollstreckte, ehe sie einen DJK-Patzer zum 6:0 ausnutzte. Das 7:0 erzielte U-17-Spielerin Sarah Kinle.

DJK Schondra - DJK Stadelschwarzach 2:2 (0:2).
Mit einem Teilerfolg startete die DJK Schondra in ihre erste Pflichtspiel-Saison. Die Gäste legten einen Vollgasstart hin. Nach Ballgewinn ging es im Eiltempo in Richtung Schondras Strafraum. Den wuchtigen Angriffen der DJK Stadelschwarzach hatte man zunächst wenig entgegenzusetzen, wenngleich Nicole Brust und Spielertrainerin Birgitt Klaus durchaus ihre Möglichkeiten besaßen. Im zweiten Durchgang gelang es den Klaus-Schützlingen, sich in der Hälfte des Gegners einzunisten. Die Folge war der Anschlusstreffer durch Nicole Brust. Den Angriffen der "Hausdamen" hatten die Gäste nun phasenweise nichts mehr zu erwidern. Als man sich schon mit der Heimniederlage abgefunden hatte, schlug Trainerin Birgitt Klaus doch noch zu. Geschickt von Svenja Heinle in Szene gesetzt, vermochte sie mit dem Abpfiff die Kugel in Stadelschwarzachs Gehäuse unterzubringen. "Der Jubel war danach riesengroß. Es war aber ein schleppender Beginn, am Ende war das Remis nicht unverdient", sagte Pressesprecherin Sissy Martin.

FC Hammelburg - SG Thulba/Schönderling 0:9 (0:3).

"Wir haben als Neuling erreicht was wir wollten, nämlich gegenüber der 1:12-Pokalniederlage eine zweistellige Niederlage zu vermeiden", sagte FC-Abteilungsleiterin Birgit Schaupp nach der 0:9-Niederlage. Die Hammelburger wehrten sich gegen die Routiniers aus Thulba und Schönderling mit dem Mute der Verzweiflung. Mittendrin der Fels in der Brandung, Natalie Zeier, die sich mit Talien König, Judith Bahn, Pia Riedel und Torfrau Marela Gärtner den Angriffen der Gäste entgegenwarf und in Halbzeit eins nur die Tore von Isabell Koch (2) und Jana Schuhmann kassierte. FC-Trainer Oliver Zeier zeigte sich beim Pausentee mit dem Auftritt seiner Mädchen mehr als zufrieden, während auf der Gegenseite Nadine Weißenberger nur mit dem Abschluss ihrer Damen haderte. Im zweiten Durchgang konnten die FClerinnen dem Wirbel von Isabell Koch, Mona Witkovsky und Co. nicht mehr standhalten, die wie aufgedreht spielten. So sehr sich Janina Huber, Natalia Weiß und Pia Riedel auch bemühten, gegen ihre unmittelbaren Gegenspielerinnen Melissa Kalmund, Marie Müller und die schlagsichere Sarah Emmert kamen sie kaum in Richtung Lisa Schuhmanns Gehäuse. Die Tore der Gäste verteilten sich auf Isabell Koch (3), Jana Schuhmann (3), Marie Müller (2) und Mona Witkovsky.