"Wir haben eine sehr gute Runde gespielt", so SVM-Trainer Jürgen Heil. "Deshalb bin ich sehr optimistisch. Wenn wir unsere Leistung bringen, schaffen wir es." Gerd Raab, Coach des amtierenden Kreisklassisten aus Stangenroth, ist ebenfalls zuversichtlich. "Wir müssen es schaffen, unser Potenzial abzurufen. Die Einstellung wird entscheidend sein."

Häufig werden solche Duelle ja im Kopf entschieden. "Wir sind, auch durch großes Verletzungspech, so tief hinten reingerutscht", berichtet Raab. "Jetzt haben wir noch ein Spiel, das müssen wir gewinnen. Mit Florian Wehner, Sandro Rauch und vielleicht auch Stefan Wegemer fehlen mir erneut wichtige Spieler. Trotzdem werden wir eine schlagkräftige Mannschaft stellen. Wir wollen unsere letzten Kräfte mobilisieren. Für die Mach tilshäuser spricht, dass sie aus einer erfolgreichen Saison kommen und damit die Euphorie auf ihrer Seite haben."

Genau das soll der große Trumpf des A-Klassisten sein. "Wir haben oft genug am Aufstieg geschnuppert", so Heil, der die Partie dennoch angeht, wie jede andere auch. "Die Vorbereitung auf das Spiel ändern wir nicht. Es ist ohnehin am wichtigsten, die Nerven im Griff zu haben. Ich habe viele junge Spieler, die zum ersten Mal vor einer solchen Kulisse spielen werden." Insofern haben wiederum die TSVler einen kleinen Vorteil, spielte Stangenroth doch schon nach der Saison 2011/12 Relegation, packte damals den Aufstieg in die Kreisklasse. In beiden Lagern weiß man derweil, was auf einen zukommt. "Wir haben uns über Machtilshausen informiert", so Raab. "Aufpassen müssen wir vor allem auf Jörg und Markus Schmitt sowie die Warmuth-Brüder. Der SV hat Qualität, spielt aber viel mit langen Bällen. Da müssen wir fußballerisch gegenhalten." SV-Coach Jürgen Heil kennt den TSV von früher. "Die Mannschaft von heute ist natürlich eine andere, aber ich habe mich über sie schlau gemacht." Im Gegensatz zu Pendant Raab hat Heil alle Mann an Bord.