SV Albertshausen - FV Dingolshausen 1:4 (1:2).
Aufstellungsprobleme und sportliche Rückschläge gehen in diesen Tagen Hand in Hand beim SV Albertshausen. So auch gegen den FV Dingolshausen, den man in der vergangenen Saison noch mit einer 5:0-Packung auf die Heimreise geschickt hatte. Dabei hatte die Partie für die Gastgeberinnen, die unter anderem auf Sandra Hocke (Nasenbeinbruch) verzichten mussten, bestens begonnen. Die durchwegs mit U-17- Spielerinnen besetzte Defensive hielt allen Angriffen des Gegners stand, und in der 19. Minute wurde man gar für den Einsatz belohnt, traf doch Amelie Hagedorn zum überraschenden Führungstreffer. Bis zum Pausenpfiff wussten sich die Gäste allerdings zu steigern, die mit zwei Treffen die Partie drehten und kurz nach dem Seitenwechsel vorentscheidend nachlegten. Amelie Hagedorn und Martina Schmitt hatten zwar das 2:3 auf den Füßen, doch ins Tor traf nur noch der Kontrahent. SV-Trainer Elmar Herold: "Dingolshausen gewann verdient, aber um zwei Tore zu hoch."

SV Langendorf - FFC Bastheim II 3:0 (1:0).
Langendorf begann leidenschaftlich und verdiente sich das Glück, als sich die noch abgefälschte Bogenlampe von Sabrina Zeissner ins FFC-Tor senkte. Dieses Tor beflügelte die Langendorferinnen, die beim steten Vorwärtsgang durch Kati Tumpach und Mirjam Reißer zunächst eine höhere Führung verpassten. Im zweiten Durchgang wurde dies korrigiert. Auch, weil die Defensive eine starke Vorstellung bot. Zur Entscheidung trafen schließlich Marieke Schubert und Mirjam Reißer. Ein tolles Debüt feierte Marieke Schubert bei ihrem ersten Saisonspiel, während Sarah Kinle defensiv wie offensiv Großartiges leistete.

DJK Schondra - TSV Grafenrheinfeld 3:0 (3:0).

Nur wenige Minuten dauerte die Eingewöhnungsphase der DJK Schondra. Dann spielten sich die Damen um Spielertrainerin Birgitt Klaus in einen Rausch. Mit bemerkenswert kollektivem und aggressivem Pressing zwang man den Gegner zu Fehlern, die von Theresa Knüttel bestraft wurden (19./32.). Dazwischen lag das 2:0 von Juliane Weber. "Sie war heuer unser Laufwunder. Hätte man diese Kilometer bezahlen müssen, die Juliane in den 90 Minuten rauf und runter lief, der Verein wäre arm geworden." Das Lob kam von Alin Schulz-Stellmacher, die diesmal als Pressesprecherin fungierte. Sie sah in Halbzeit zwei eine immer müde werdende Schondraer Mannschaft, die aber in der Defensive vor der starken Torfrau Franziska Kleinhenz nichts mehr anbrennen ließ.

SG VfL Volkach - FC Hammelburg 4:2 (2:1)

Der FC Hammelburg konnte in Volkach nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Das sah auch Trainer Oliver Zeier so. "Das Ergebnis stimmt. Heute war der Wurm drin in unserem Spiel. Wir lassen aber nicht locker und werden bald unseren ersten Punkt einfahren." Die Gastgeberinnen zeigten die klarere Spielanlage, Hammelburg wirkte zu statisch, bekam überhaupt kein Zugriff auf das Spiel. Lediglich in der Abwehr stimmte es trotz der vier Gegentore. Besonders Talien König und Natalie Zeier standen "ihren Mann". Erfreulich die Tore zum 1:2 und 2:4 durch Natalia Weiß und Johanna Volkert, die bei besserem Timing noch das eine oder andere Tor hätten nachlegen können.

FV Schwarzenau - SG Thulba/Schönderling 1:0 (1:0).
Im FV Schwarzenau fand die SG Thulba/Schönderling ihren Meister. "Bei uns lief nichts, aber rein gar nichts zusammen. Wir hätten noch weitere 90 Minuten spielen können, zu Toren wären wir nicht gekommen", resümierte Co-Trainer Tizian Pieczonka. Geschlagen wurde Lisa Schuhmann von einem Freistoßgeschoss in den Winkel (18.). Hielt danach die Abwehr den wenigen Angriffen der Gastgeberinnen wenigstens stand, war in der Offensive mit den Stürmern wenig los. Marie Müller, Mona Witkovsky und Rebecca Emmert hatten durchaus ihre Möglichkeiten zum Ausgleich.

FC Poppenlauer - SC Hesselbach 3:1 (2:0).
Der FC Poppenlauer ist wieder da. Vor allem machte sich das Mitwirken von Michael Thoma positiv bemerkbar. Dessen frühes 1:0 war der Ausgangspunkt zu Poppenlauers Elan und Kompaktheit. Das Duo Stefan Graf und Elmar Wedel knüpfte an alte Zeiten an und war kaum zu bremsen. Die weiteren Tore zum hochverdienten 3:1-Sieg schossen René Jakubowski und Gary Huntoon. "Wir hatten mit unserer Aggressivität Mittelfeld die Weichen gestellt gegen ersatzgeschwächte Hesselbacher", resümierte Udo Gensler.