FC Reichenbach - FC Strahlungen: Ob der Ärger beim FC Reichenbach (4./23) schon verraucht ist? Freilich lobte Trainer Marc Hartmann seine Mannen nach der anfangs geglückten Aufholjagd zuletzt gegen Nordheim mit Recht, doch in doppelter Überzahl kassierten die Teutonen tatsächlich kurz vor dem Ende noch den entscheidenden Tiefschlag zum 2:3-Endstand. Bereits die vierte Saisonniederlage musste der Vizemeister hinnehmen und hat damit in der engen Spitzengruppe erst einmal an Boden verloren. Nun steht die nächste richtungsweisende Partie an, denn der Gast heißt diesmal FC Strahlungen (6./20). So wirklich ins Rollen kommt auch die Mannschaft von Thorsten Seufert nicht. Gegen Kellerkind Rannungen reichte es jüngst nur zu einem torlosen Unentschieden. Für beide zählt eigentlich nur ein Dreier, um im Rennenzu bleiben.

SV Rödelmaier - FC Bad Brückenau: Immer noch hat es den SV Rödelmaier (1./28) nicht erwischt. Der Primus ist weiter ungeschlagen, doch zu den sieben Auftaktsiegen gesellten sich in den letzten fünf Partien satte vier Unentschieden. Der einzige Sieg seit dem 4:1 in Reichenbach Anfang September fiel mit dem 3:2 (nach 0:2) gegen die abstiegsbedrohten Wollbacher nicht gerade berauschend aus. Es wird also Zeit, dass Rödelmaier jemand schlägt. Nächster Anwärter ist Aufsteiger FC Bad Brückenau (8./15). Der machte zuletzt solide seine Punkte, hält sich der Abstiegszone konstant fern - die letzte Niederlage ist schon fast einen Monat her. Warum also nicht jetzt dem Spitzenreiter ein Schnippchen schlagen?
SV Ramsthal - FC Thulba: Beim FC Thulba (5./21) weiß man nie so recht, woran man ist. Ist er nun ein Spitzenteam oder doch nur ein Kandidat für das obere Mittelfeld? Die bisherigen Saisonergebnisse geben Rätsel auf. Zuletzt sprach einiges für die erste These. Denn die Siege in Strahlungen und gegen Eichenhausen/Saal haben die Frankonen wieder in Schlagdistanz zum Spitzenfeld gebracht - und mit erst elf Partien haben die Gelb-Schwarzen zudem ja die wenigsten aller potenziellen Spitzenteams absolviert. Ein Spiel mehr, dafür elf Punkte weniger hat der SV Ramsthal (12./10) auf dem Konto. Selbst einst ein Dauergast in oberen Tabellenregionen, wären die Weindörfler diesmal sicherlich mit einem Platz im Niemandsland zufrieden - denn mit der bisherigen Runde können sie es sicherlich nicht sein. In Sachen Siege (erst zwei) herrscht besonders Nachholbedarf.

TSV Reiterswiesen - VfR Bischofsheim: Vier Spiele wartet Aufsteiger TSV Reiterswiesen (10./12) inzwischen auf einen Sieg. Zuletzt gab es gegen Brückenau und Bad Neustadt Unentschieden. Sei's drum. Denn wenn der Neuling auch am Saisonende oberhalb der Abstiegsplätze steht, würde das ein jeder im Bad Kissinger Stadtteil gerne unterschreiben. Und doch hat man Druck. Denn um sich weiter im Mittelfeld zu halten, sind Heimsiege gegen direkte Konkurrenten Pflicht - und gegen das Schlusslicht ohnehin. Das gastiert mit dem VfR Stadt Bischofsheim (15./8) in Reiterswiesen. Und soll auch als Träger der Roten Laterne wieder abreisen. Denn nichts wäre ärgerlicher, als einen am Boden liegenden Konkurrenten zurück ins Leben zu holen.

DJK-SV Eichenhausen/Saal - TSV Rannungen: Der TSV Rannungen (9./12) hat mit erst zwölf Toren gemeinsam mit Schlusslicht Bischofsheim die schwächste Offensive der Liga. Und doch vier Punkte mehr gesammelt als die Rhöner, was reicht, um sich von der Abstiegszone einigermaßen fernzuhalten. Ohnehin haben die Rannunger einen Lauf. Von den letzten vier Spielen hat der TSV keines verloren, holte acht Punkte. Doch all dies kann relativ wenig wert sein, sollte es jetzt bei Eichenhausen (11./10) einen Rückschlag geben. Denn der SV könnte mit einem Sieg vorbeiziehen und die Rannunger sich gar auf dem Abstiegs-Relegationsplatz wiederfinden.