Kissinger Wölfe - DEC Inzell 3:1 (0:0, 2:0, 1:1).
Diese Inzeller wollen erst einmal besiegt sein. 24 Stunden zuvor hatten die Oberbayern bereits einen Achtungserfolg errungen, hatten erst nach Penaltyschießen mit 3:4 verloren beim Tabellenführer ERV Schweinfurt, der bis 20 Sekunden vor Spielende noch zurückgelegen hatte, ehe Jan Slivka die Mighty Dogs im Spiel hielt. Den entscheidenden Penalty verwandelte vor 420 Fans Marcel Bendel, womit die Mainstädter immerhin zwei der drei Punkte einsackten.

Die volle Punktzahl gab es dagegen für die Kissinger Wölfe, die vor ihren Zuschauern ebenfalls reichlich malochen mussten. "Das war mit dem Spiel gegen Passau nicht zu vergleichen, als zwei offensiv eingestellte Teams auf dem Eis standen. Inzell war gegen uns ausschließlich defensiv eingestellt, nach Kontern aber immer gefährlich. Und hatte mit Sebastian Fröhlich einen extrem guten Goalie", analysierte Wölfe-Sportchef Thomas Berndaner.

Nach einem torlosen Auftakt-Drittel hatten Alexander An drusovich und Roman Nikitin die Saalestädter in Führung geschossen, doch der Anschlusstreffer sorgte für ein spannendes Finale. Inklusive fünfminütiger Unterzahl der Wölfe nach einem Foul mit Verletzungsfolge von Viktor Ledin, der nun am Sonntag beim Spiel in Pegnitz gesperrt fehlen wird. "Kevin Kessler hat eine starke Vorstellung abgeliefert. Das war die Basis zum Sieg", lobte Berndaner auch den eigenen Rückhalt. Zum Endstand traf kurz vor Spielende erneut Andrusovich. "Kämpferisch war das absolut in Ordnung von uns. Und exakt das war gegen diesen Gegner gefragt", so Berndaner.