Bezirksliga Frauen

TV/DJK Hammelburg - MHV Schweinfurt 23:22 (13:8)

Am Ende haben es die Hammelburger Damen noch richtig spannend gemacht, ehe der Sieg über die Zeit gebracht wurde. Trainer Wolfgang Faust, der die Damen zum dritten Mal coachte, sah zunächst eine Heimmannschaft, die aus einer sicheren Abwehr vor der stark haltenden Torfrau Katja Körpert alles kontrollierte. Über Spielstände von 6:1 und 10:5 ging man mit einem Fünf-Tore-Vorsprung (13:8) in die Halbzeit. Auch nach dem Seitenwechsel deutete bis zum 20:10 nichts darauf hin, dass es nochmal eng werden könnte für die Gastgeber. Doch Schweinfurt stellte auf eine offensivere Deckung um. "Damit haben wir uns schwer getan, das hat unseren Spielfluss gehemmt", sah Faust den Vorsprung Tor um Tor schrumpfen. Umso größer die Erleichterung beim Schlusspfiff, dass es noch gereicht hat.

Tore für Hammelburg: Laura Jaguczak (6), Nicole Schröter, Annika Kress (je 5), Sinja Wilcke (4), Ute Leidner (2), Julia Pfeuffer (1).

Bezirksliga Männer

DJK Nüdlingen - HSC Bad Neustadt II 21:33 (10:16)

Die nach wie vor personell arg gebeutelte DJK Nüdlingen war eigentlich nie in der Lage, die Gäste ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Nur innerhalb der ersten 20 Minuten war es der Truppe um Oliver Speck geglückt, die Partie ausgeglichen zu gestalten. Zwar geriet man schnell mit 2:6 ins Hintertreffen, doch als es Julian Thomas gelang, Matthias Weth aus der 5:1-Abwehr heraus aus dem Spiel zu nehmen und Sebastian Wilm erfolgreich einige kernige Schüsse abfeuerte, schien man gegen den HSC über den 8:8-Ausgleich mithalten zu können.

Doch Peter Scheublein hatte etwas dagegen, schöpfte sein ganzes Wurfpotenzial aus. Von Minute zu Minute verloren die DJKler den Faden, zumal Julian Thomas verletzt passen musste, der ein wichtiger Faktor im Defensivkonzept der Nüdlinger war, die mit einem 10:16-Rückstand zum Pausentee gingen. In Halbzeit zwei ließen sich die DJKler wieder einmal den Schneid abkaufen. Sie waren nun trotz des starken Individualisten Sebastian Wilmnicht mehr in der Lage, dem Gegner Paroli zu bieten, zumal auch der erkrankt ins Spiel gegangene Bastian Kiesel mit seinnm Kräften am Ende war.

Tore für Nüdlingen: Sebastian Wilm (13/3), Johannes Bötsch, Jan Hofmann (je 2), Marcel Przybilla, Julian Thomas, Philipp Wilm, Bastian Kiesel ( je 1).

FC Bad Brückenau - MHV Schweinfurt 33:20 (16:9)

60 Minuten lang hatte der FC Bad Brückenau die Gäste aus Schweinfurt im Griff, zeigte in der Bad Kissinger Bayernhalle deutlich, wer Herr im Haus ist. Das Kellerkind konnte die Bad Brückenauer eigentlich nie ernsthaft in Schwierigkeiten bringen, wenngleich die phasenweise zu offensiv agierende 6:0-Abwehr des FC den Gästen ermöglichte, zu Toren zu kommen. Prompt erzielten die Schweinfurter den Gleichstand zum 9:9. Die von Brückenaus Coach Klaus Sieß genommene Auszeit bewirkte dann Wunder, denn Simon Dietrich und Co. zogen bis zum Halbzeitpfiff unwiderstehlich auf 16:9 davon und die Abwehr ließ kein Gegentor mehr zu. Die zweite Hälfte war ein einziges Schaulaufen der FCler. Peter Karl und Leopold Richter ließen im Rückraum den erkrankten Oliver Hilbert vergessen, zogen ihr Spiel durch. Nebenbei nahm sich der Coach noch Zeit zu experimentieren und wechselte die Bank durch. Einziges Manko im Spiel der Badestädter war die unzulängliche Chancenverwertung. "Wir hätten 40 Tore erzielen müssen, aber zu viele Chancen wurden liegengelassen oder verballert", bemängelte Sieß.

Tore für Bad Brückenau: Simon Dietrich (9), Leopold Richter (6), Michael Müller, Peter Karl (je 4), Tom Schumm, Alexander Bauer (je 3), Christian Karl (2), Simon Weiner, Ralf Müller (je 1).