FC Fuchsstadt - SV-DJK Unterspiesheim: Der FC Fuchsstadt (6./43) möchte auch gegen den SV-DJK Unterspiesheim (10./38) seine weiße Heimweste nach der Winterpause behalten. Da blieben die Füchse bei zwei Siegen und zwei Remis in vier Spielen unbesiegt. Fuchsstadts Coach Marius Kubo sah seine stark ersatzgeschwächte Truppe beim 2:4 in Wiesentheid immerhin aufopferungsvoll kämpfen. "Wiesentheid war ein spielstarkes Team, das gerade in der ersten Hälfte mächtig Druck machte. Durchgang zwei konnten wir ausgeglichen gestalten, doch unsere Einsatzbereitschaft wurde diesmal nicht belohnt." Gegen Unterspiesheim kehren zumindest Marc Rösler, Marcel Plehn und Tobias Stöth in den Kader zurück. Eine ausgeglichene Bilanz hat der SV-DJK Unterspiesheim nach der Winterpause vorzuweisen. Die Mannschaft des einstigen Ramsthaler Sturmführers Thomas "Bobby" Schmitt, er übernahm während der Saison zusammen mit Sebastian Nunn das Amt von Andreas Brendler, kommt auf drei Siege, drei Niederlagen und einem Remis, vermieste zuletzt allerdings dem SV Euerbach/Kützberg durch einen 2:1-Sieg die Aufstiegsambitionen. Im Hinspiel siegten die Füchse dank eines Dreierpacks von Johannes Feser mit 3:0.

FC 06 Bad Kissingen - FC 05 Schweinfurt II: Völlig auf verlorenem Posten stand der FC 06 Bad Kissingen (7./42) bei der 0:4-Niederlage in Bergrheinfeld. Nun steht dem Team von Trainer Rüdiger Klug mit der Partie gegen Spitzenreiter FC 05 Schweinfurt II (1./66) die erste von drei Herkules-Aufgaben der englischen Woche bevor. Es folgt am 1. Mai das Derby beim FC Fuchsstadt und nur drei Tage später eine weitere Auswärtspartie beim Tabellenzweiten DJK Schwebenried/Schwemmelsbach. Trotz des schweren Programms und anhaltender Personalsorgen nimmt FC-Coach Rüdiger Klug sich und sein Team in die Pflicht. "Wir müssen wieder mehr agieren und zum absoluten Leistungswillen zurückfinden. Zuletzt haben wir vielleicht zu viel auf unsere Personalsituation geschoben, doch das ist eine Lage, mit der wir einfach zurechtkommen müssen. Bei vielen anderen Vereinen ist das auch so, da darf man nicht hadern." Die von Martin Halbig trainierten "kleinen Schnüdel" sind nach der Winterpause noch ohne Niederlage und steuern schnurstracks auf die Landesliga zu. Der Ex-Mürschter Simon Snaschel traf in seinen letzten drei Begegnungen gleich siebenmal und kommt mittlerweile auf 20 Saisontore. Klug sieht die Partie auch als Chance. "Unsere Moral stimmt. Wir nehmen das Spiel als Herausforderung an und können vielleicht wieder unsere Körpersprache ein ganzes Stück verbessern." Helfen könnte Ervin Gergely, bei dem ein Test Aufschluss darüber geben soll, ob er spielen kann. Auch Christian Heilmann und Andreas Winkler stehen in der Startelf. Derweil hat Maxi Pfülb seine Karriere für beendet erklärt.

TSV Münnerstadt - TSV Forst: Gelingt dem TSV Münnerstadt (12./33) gegen den TSV Forst (16./26) ein größerer Befreiungsschlag? Unterliegt die Schönhöfer-Truppe gegen den Drittletzten der Liga ist der jüngste 3:1-Auswärtserfolg beim TSV Röthlein nur die Hälfte wert. Beim TSV Forst ging es unter der Woche turbulent zu. Auf die 0:2-Niederlage im Kellerduell gegen den TSV Großbardorf II folgte die Entlassung von Trainer Jürgen Full. Bis zum Saisonende übernehmen Kapitän Roman Glöckler und Jörg Höhn interimsweise, ehe zur neuen Saison Udo Romeis, zurzeit in Diensten des FC Gerolzhofen, auf der Kommandobrücke steht. Dass neue Besen nicht unbedingt besser kehren, zeigte sich am Donnerstagabend, als die Forster im Nachholspiel dem SV Mühlhausen/Schraudenbach mit 2:3 unterlagen, was die vierte Niederlage aus den letzten fünf Partien bedeutete. Dennoch warnt Schönhöfer. "Forst hatte immer wieder gute Ergebnisse. Sie schöpfen nun alle Möglichkeiten aus, die Klasse zu halten. Der Trainerwechsel wird einen Schub an Motivation bedeuten, was die Sache für uns nicht leichter macht", beziffert der Mürschter Coach Chancen auf 50:50. "Es wird ein brutal enges Spiel und es muss alles stimmen, um Erfolg zu haben." penk