FC Reichenbach - TSV Oberthulba: 14 Spieltage lang stand der FC Reichenbach (2./51) durchgängig an der Tabellenspitze. Nach dem 1:1 zuletzt gegen den TSV Nordheim hat es die Schützlinge von Trainer Marc Hartmann erwischt, man rutschte auf den zweiten Platz ab, hat einen Punkt Rückstand auf den neuen Primus SV Riedenberg. "Wir haben es jetzt nicht mehr selbst in der Hand, das ist natürlich ärgerlich", so Hartmann, dem der Ausfall von Spielmacher Michael Seith jedoch schwerer im Magen liegt. "Wenn bei uns wer nicht zu ersetzen ist, dann ist es Mitch. Wir wissen noch nicht, was genau kaputt ist, aber ich rechne in dieser Runde nicht mehr mit ihm." Seith hatte sich gegen Nordheim am Knie verletzt. Die Marschroute der Teutonen für das Heimspiel gegen den TSV Oberthulba (11./29) ist klar. "Bei allem Respekt für den Gegner müssen wir das Spiel gewinnen, da brauchen wir nicht drumherumreden. Auch wenn es nie angenehm ist, zu diesem Zeitpunkt gegen die Mannschaften aus dem Keller zu spielen", weiß Hartmann. Aufsteiger Oberthulba hat sich durch eine tolle Rückrunde (schon 17 Zähler) bis auf den ersten Nichtabstiegsplatz gehievt, den man bis zum Saisonende natürlich nicht mehr abgeben will. Ein Bonuspunkt gegen Reichenbach wäre da herzlichen Willkommen, zumal man beim 0:5 gegen Ramsthal voriges Wochenende unter die Räder geriet.

SV Riedenberg - FC Thulba: Ob Jäger oder Gejagter, das ist Charly Storch ziemlich egal. "Ich kann mich noch gut an unsere Meistersaison 2011/12 erinnern, da sind wir erst am letzten Spieltag an Nordheim vorbeigezogen. Ich glaube, das bleibt zwischen uns und Reichenbach spannend bis zum letzten Spieltag", sagt der Trainer des neuen Spitzenreiters SV Riedenberg (1./52). "Verdient hätten es in jedem Fall beide Mannschaften, wenn man so lange zusammen da oben steht." Respekt hat der scheidende Coach auch vor dem kommenden Gegner FC Thulba (5./41). "Thulba hat eine gute, junge Mannschaft. Die sind technisch sehr gut ausgebildet." Das bekamen die Riedenberger schon beim 3:3 im Hinspiel zu spüren, wenngleich die Frankonen um Spielertrainer André Betz zuletzt etwas nachgelassen haben. 1:2 gegen Schlusslicht Aubstadt II sowie 0:4 beim FC Strahlungen lauten die jüngsten Ergebnisse.

SV Ramsthal - FC Strahlungen: Wäre der Rückstand auf das Spitzenduo nicht so groß, die Partie zwischen dem SV Ramsthal (4./43) und dem FC Strahlungen (3./43) wäre ein echtes Spitzenspiel. So aber streiten die Kontrahenten lediglich um die ansehnlichere Platzierung. Dem Spiel selbst tut dies vielleicht gar gut, schließlich können beide Teams ohne Druck aufspielen. Zusammen mit Riedenberg sind die Ramsthaler bislang die beste Rückrundenmannschaft. Eine offene Rechnung (2:3 im Hinspiel) haben die Weindörfler außerdem zu begleichen.

TSV Rannungen - Spfr. Herbstadt: Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. In diesem Fall das aus Rannungen, denn der TSV (15./26) kommt trotz konstantem Punktesammeln nicht so recht vom Fleck. Nach wie vor belegt die Mannschaft von Carsten Weiß einen Abstiegsplatz, verpasste durch das jüngste 2:2 beim SV Eichenhausen/Saal den Sprung aus der "roten Zone". Und doch darf man beim Aufsteiger optimistisch gestimmt sein. Seit sechs Spielen hat der TSV nicht mehr verloren, holte zwei Siege und vier Remis. Wenn man so weiter macht, wird sich das irgendwann auch tabellarisch auszahlen. Im Heimspiel gegen die punktgleichen Sportfreunde aus Herbstadt (13./26) ist ein großer Schritt möglich, den die Rot-Weißen aber fast schon machen müssen. ssi