TV Haßfurt II - TV/DJK Hammelburg III 0:3 (21:25, 24:26, 25:27).
Mit zwei Siegen gegen unmittelbare Konkurrenten im hinteren Tabellendrittel gab die Hammelburger Dritte in Haßfurt die Rote Laterne ab und verbesserte sich auf Platz sieben. Im ersten Spiel des Tages setzte sich Haßfurt II, der Vorletzte der Tabelle, mit 3:1 gegen Münsterschwarzach durch und verteidigte damit seine Position. Im zweiten Spiel trafen die Hammelburger auf die Gastgeber aus Haßfurt. Verstärkt durch Sebastian Becker, einen ehemaligen Spieler des Bezirksliga-Teams, entschieden die Jungs von der Saale das Match mit 3:0 für sich. "Allerdings war das das Spiel deutlich enger als ein 3:0 vermuten lässt", räumte Trainer Matthias Weimer ein. In der hart umkämpften Partie - sowohl der zweite als auch der dritte Satz wurden erst in der Verlängerung entschieden - sah der Hammelburger Trainer in den Angaben das große Plus seiner Mannschaft. "Da wurden nur wenige verschlagen. Vor allem Lukas Full sorgte mit konstant gut geschlagenen Flatteraufschlägen für kleine Serien, die uns auch ein um das andere Mal wieder ins Spiel zurückbrachten", betonte Matthias Weimer.

TV/DJK Hammelburg - DJK Münsterschwarzach 3:1 (25:20, 26:24, 16:25, 25:16).
Das dritte Spiel des Tages mussten die Jungs aus der Saalestadt gegen die Münsterschwarzacher bestreiten. "Da Sebastian Becker nach dem ersten Satz die Heimfahrt antreten musste, um rechtzeitig beim Spiel der Ersten Herren seiner Tätigkeit als DJ nachkommen zu können, waren die Jungs wieder auf sich alleine gestellt", sah Matthias Weimer eine kleines Handicap nach dem ersten Satzgewinn. Doch seine Jungs hielten sich wacker und verbuchten , wenn auch ganz knapp, auch den zweiten Durchgang auf der Habenseite. Den Dämpfer durch den Verlust des dritten Satzes steckten die Hammelburger gut weg und präsentierten sich im vierten Durchgang wieder deutlich stabiler. Mit einem klaren Neun-Punkte-Vorsprung wurde der Sieg eingetütet. "Der Lohn des Wochenendes waren sechs Punkte auf der Habenseite und eine Verbesserung um zwei Plätze auf Tabellenplatz sieben", freute sich Trainer Matthias Weimer.

TSV Röttingen - TV Bad Brückenau 3:0 (26:24, 25:13, 25:17).
Wenig zu erben hatten dagegen die Brückenauer Männer in Röttingen. Erneut mussten sie auf Stammspieler Stefan Winkler verzichten, konnten sich aber über Neuzugang Roman Gartung, der die Liberoposition übernahm, freuen. Das von Ersatztrainer Alexander Mun gecoachte Team startete gut in den ersten Satz. Zuspieler Matthias Schulz sorgte mit einer Aufschlagserie für ein 7:1, das Daniel Mun später sogar auf 17:9 ausbaute. Die Zeichen standen also klar auf Sieg, doch Röttingen kämpfte sich zurück. Die Brückenauer Annahme wackelte zunehmend und der Satz ging noch an die Gastgeber. Durch die Satzniederlage nach einer so hohen Führung wurde das Brückenauer Selbstvertrauen merklich angekratzt, Röttingen dominierte in den folgenden Sätzen klar. Lichtblick auf TV-Seite war der neue Libero Roman Gartung, der zeigte, dass er für die Mannschaft eine Bereicherung ist. "Das lässt für die kommenden Spiele hoffen, dass die Annahme und Abwehr endlich stabiler wird", so Trainerin Maika Herbert.

TV Bad Brückenau - DJK Schweinfurt 0:3 (18:25, 17:25, 15:25).
In der zweiten Begegnung trafen die Brückenauer auf die DJK Schweinfurt. Der erste Satz lief bis zum Punktestand 8:9 recht ausgeglichen, aber als die Schweinfurter mit 15:10 in Führung gingen, kamen die Jungs von der Sinn wieder aus dem Konzept und ließen die DJK die Führung weiter ausbauen. Das Zuspiel der Brückenauer war nicht variabel und machte es für den Schweinfurter Block einfach, den Gegner unter Druck zu setzen. Nach dem Verlust des ersten Satzes zeichnete sich keine Wende ab. "Beim Spielstand von 8:10, war es erneut der gleiche Aufschlagspieler von Schweinfurt, der die Annahme unserer Mannschaft in die Knie zwang", analysierte Maika Herbert das folgende 9:17. Aus dem Loch kam Brückenau auch diesmal nicht raus. "Im dritten Satz war die Luft dann komplett raus. Es war kaum ein Spielaufbau möglich und man hatte sich selbst aufgegeben", ärgerte sich die Brückenauer Trainerin über mangelnde Gegenwehr.

TV Bad Brückenau - TSV Ostheim 0:3 (17:25, 20:25, 18:25).
Für die ersatzgeschwächten Damen des TV Bad Brückenau standen die Sterne nicht günstig. Ohne die erfahrenen Mittelblocker Anika Adamski und Mannschaftskapitän Theresa Hahn musste Trainerin Maika Herbert die Aufstellung komplett umstellen. Für Freude im TV-Lager sorgte Neuzugang Milena Denk, die gleich ihre Chance als Zuspielerin bekam. "Im ersten Satz kam leider schon wieder das Pech dazu, da sich beim 0:4 auch noch Ersatzmittelblockerin Kerstin Weber verletzte", bedauerte Maika Herbert, die ihr Team nun völlig aus dem Konzept geraten sah. "Immerhin gaben die Mädels nicht auf und im zweiten Satz lief es schon besser", sah die Trainerin, dass Vera Schwab mit ihren druckvollen Aufschlägen ihre Mannschaft sogar von 4:5 auf 9:5 in Führung brachte. Der Aufwind war nur von kurzer Dauer, da die Annahme schwächelte und somit ein Spielaufbau schwierig war. Am Ende fehlte das notwendige Selbstvertrauen. Im dritten Satz fast die gleiche Situation, nur dass Ersatzmannschaftskapitän Tanja Heil mit einer Aufschlagserie für eine Führung von 9:2 sorgte. Aber auch diese Führung hielt nicht lange. "In dieser Konstellation haben die Mädels noch nie zusammengespielt und ein vorheriges Training war aus verschiedenen Gründen auch nicht möglich", nahm Maika Herbert die Niederlage sportlich.

TV Bad Brückenau - TSV Lengfeld 0:3 (11:25, 9:25, 9:25).
Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Lengfeld konnte Trainerin Maika Herbert aus privaten Gründen ihre Mädels nicht coachen. Anastasia Mun übernahm die Vertretung. "Habt Spaß gegen den Tabellenführer, ihr habt nichts zu verlieren", hatte Maika Herbert zuvor die Marschroute festgelegt. "Es war klar, dass die Mädels in der Konstellation gegen die athletischen Lengfelderinnen chancenlos sein werden", schätzte Maika Herbert die Kräfteverhältnisse realistisch ein. Immerhin zeigte die Mannschaft Kampfgeist. Die Lengfelderinnen waren - wie vermutet - den Brückenauerinnen um mindestens eine Spielklasse überlegen. "Die neue Zuspielerin Milena Denk hat sich jedoch sehr bemüht und versucht, die Mannschaft immer wieder zu motivieren", lobte Maika Herbert. ts