Bezirksliga Männer

TSV Lengfeld II - TV/DJK Hammelburg II 0:3 (29:31, 18:25, 18:25).
Aufgrund der dünnen Personaldecke hatte Hammelburgs Trainer Oliver Burtchen mit Florian und Lukas Weimer sowie Philipp Schäder gleich drei Youngster aufgeboten, die ihre Sache sehr gut machten. Trotz der Startschwierigkeiten nach der langen Weihnachtspause und trotz der Personal-Rochaden reichte es zum knappen Satzgewinn. Danach lief es wie am Schnürchen, immer wieder wurden die Schwachpunkte des Gegners aufgedeckt. Allen voran Christian Schäder gelang in diesem Spielabschnitt einfach alles - mit Köpfchen und guter Technik. Im dritten Satz das gleiche Bild: Punkt für Punkt zog die Gastmannschaft davon und setzte den Matchball in Person von Florian Weimer.

TV/DJK Hammelburg II - VfL Kleinlangheim 3:0 (25:11, 25:23, 25:23).
14 erfolgreiche Aufschläge von Felix Tolle waren die Basis für einen perfekten Hammelburger Start. Hoch konzentriert und willensstark machten die TV/DJK-Youngster bis zum Satzgewinn da weiter, wo sie begonnen hatten. Doch der Gegner kam wieder auf, steigerte sich und ging in Satz zwei sogar in Führung. Nach einer Hammelburger Auszeit lief es wieder, der Block stand jetzt sicher gegen die körperlich überlegenen VfL-Angreifer. Im dritten Satz wollte es der Gegner nochmal wissen, doch die Feldabwehr um den jungen Libero Philipp Schäder hielt dicht, während Felix Schultheiß ein ums andere Mal seine Angreifer frei spielte. Es wurde kein Volleyball zelebriert, aber gearbeitet. "Wir haben zweimal 3:0 gewonnen. Und zwar mit einer sehr jungen Mannschaft, die viel Potenzial hat. Das war eine gute Teamleistung", sagte TV/DJK-Trainer Oliver Burtchen.

Bezirksliga Frauen

TSV Wollbach - TSV Großheubach 3:1 (25:17, 25:13, 25:27, 25:16).
Nach den Rückschlägen in jüngerer Vergangenheit war der Start in die Partie eine Wohltat. "Nach unseren Niederlagen zuvor hatte der Gegner wohl mit angeschlagenen Wollbachern gerechnet. Aber wir waren endlich mal wieder komplett", sagte TSV-Trainer Wieslaw Karwacki. Vor allem die starken Aufschläge von Vera Müller und die platzierten Angriffsbälle von Lisa Hartmann und Stefanie Schäfer setzten Großheubach zu. Dass der dritte Satz trotz 24:20-Führung abgegeben wurde, sollte ein Ausrutscher bleiben. "Danach haben meine Mädels die Rangordnung wieder hergestellt mit konsequentem und konzentriertem Spiel", freute sich Karwacki über die funktionierende Abteilung Attacke.

TSV Wollbach - TV Faulbach 3:0 (25:19, 25:20, 25:17).
Der Kontrahent verfügte über mehr Qualität als der Gegner zuvor. Daher wurde es leichter für die Wollbacher Frauen. "Beim TV Faulbach war eine Struktur erkennbar, auf die ich reagieren konnte", löste Wieslaw Karwacki das vermeintliche Paradoxum auf. Was sich die Rhönerinnen vorgenommen hatten, sollte gelingen. Mit guten Serien von Kristin Markart beim Aufschlag und im Angriff. Sowie starken Aktionen von Caro Fischer und Zuspielerin Julia Heuler, die für die nötige Ruhe und Übersicht sorgte. "Mit einer prima Leistung haben wir den Negativtrend gestoppt. Das war ein Signal an die Liga. Mit uns ist wieder zu rechnen", bilanzierte Karwacki.

TV/DJK Hammelburg II - SV Straßbessenbach 2:3 (28:26, 25:21, 18:25, 23:25, 8:15).
In einem ausgeglichenen ersten Satz machten Kleinigkeiten den Unterschied. Insbesondere die gute Abwehr- und Angriffsleistung, vor allem durch Paula Hepp, brachte Hammelburg in Führung. Die wurde ausgebaut, weil im zweiten Abschnitt die Angriffe von Lena Bindrum und Katharina Wüscher die nötige Präzision und Durchschlagskraft besaßen. Auch die personellen Rochaden hatten für den positiven Lauf gesorgt. Aber nachlassende Konzentration, viele Aufschlagfehler und eine zittrige Annahme brachten Straßbessenbach ins Spiel zurück, auch wenn die Annahme mit Sabrina Lell als Libera stabiler wurde. Der vierte Satz wurde ebenfalls zur Straßbessenbacher Beute, trotz der guten Abwehr-Leistung von Johanna Wüscher. Im Tiebreak führten die Saale frauen mit 8:6, doch der Gegner kämpfte sich ins Spiel zurück, machte die entscheidenden Punkte und profitierte von einigen Entscheidungen des Würzburger Schiedsgerichts.

TV/DJK Hammelburg II - TG Würzburg 3:2 (24:26, 25:11, 25:18, 15:25, 15:9).
Die Niederlage zuvor hatten Ehrgeiz und Motivation gleichermaßen angestachelt. Viele spannende Ballwechsel bekamen die Zuschauer bis zum 23:23 zu sehen, ehe sich Fortuna auf die Seite der Mainstädter schlagen sollte. Aber die Moral der Saalestädter blieb intakt, die vor allem im Aufschlag und mit gelungenen Aktionen von Katharina Wüscher und Paula Hepp für mehr Druck sorgten. Die starke Leistung wurde mit in den dritten Satz transportiert, der ebenfalls deutlich an den TV/DJK ging. Kraftverlust und zu viele Eigenfehler kosteten den vierten Abschnitt, in dem Selina Helfmann als neue Zuspielerin eingesetzt wurde. Im anfangs ausgeglichenen Tiebreak hatten allerdings die Hammelburger den längeren Atem, vor allem dank der Aufschlagserie von Lena Bindrum.

Bezirksklasse Frauen

TV Bad Brückenau - TG Würzburg 1:3 (25:18, 12:25, 22:25, 16:25).

Ohne Trainerin Maika Siliberto, dafür mit einem Traumstart begannen die TV-Frauen, die diesmal von Matthias Fabinger gecoacht wurden. Vor allem Zuspielerin Lilia Proskurjakov setzte mit ihren gefährlichen Aufschlägen den Gegner unter Druck. Die Annahme um Libera Franziska Hahn stand und die Mittelblocker Anika Adamski und Kristina Schnellbach punkteten verlässlich. Der folgende schnelle 0:6-Rückstand durch eine fehlerhafte Annahme mündete in einen deutlichen Satzverlust. Knapp verlief das Match auf der dritten Etappe, auf der die Mainfranken das bessere Ende für sich hatten. Im vierten Satz erlebten die Rhönerinnen ein Deja-vu, weil wieder die Annahme wackelte und der TV schnell mit 0:5 zurücklag. Trotz toller Aufschläge von Vera Schwab zum Ausgleich (6:6) und kurzzeitiger Führung (10:9) wurden gegen den Tabellenführer zu viele Eigenfehler gemacht. An die gute Leistung aus dem Vorrundensieg konnte damit nicht abgeknüpft werden.

TV Bad Brückenau - TSV Wonfurt 3:1 (25:20, 25:10, 16:25, 25:21).
Nach dem nur knappen Sieg im ersten Vergleich waren die TV-Frauen gewarnt. Nach ausgeglichenem Beginn war es Franziska Hahn, die mit ihren Sprungaufschlägen für eine vorentscheidende 22:18-Führung sorgte. Der zweite Satz begann mit mehr Druck und wurde hauptsächlich von Aufschlagserien von Theresa Hahn und Nasti Mun bestimmt. Im dritten Abschnitt versiegte der Spielfluss abrupt, die Kräfte schwanden, die Fehlerquote stieg. Der Satz wurde regelrecht weggeschenkt. Anschließend wurden alle Kräfte mobilisiert, die Konzentration hochgehalten. Als Lilia Proskurjakov beim Stand von 21:21 ihre Aufschläge erfolgreich im Wonfurter Feld unterbrachte, war diese knifflige Aufgabe nach 85 Minuten erfolgreich gelöst.

TSVgg Hausen - DJK Schweinfurt 0:3 (18:25, 16:26, 18:25).
Der krankheitsbedingte Ausfall von Libera Lisa Janocha erforderte einige Umstellungen im Hausener Team. Die Abstimmung in Annahme und Abwehr litt im ersten Satz gewaltig. Und sollte im weiteren Verlauf nicht viel besser werden. "Ich hätte nicht gedacht, dass die veränderte Aufstellung so ein Chaos verursachen würde. Die Mannschaft spielte sehr konfus. Einzig Christina Fabian, Diagonalspielerin Elli Kühnlein und Mittelblockerin Christine Leurer waren in der Lage ihr Niveau zu halten", bilanzierte Hausens Trainer Robert Seller.

TSVgg Hausen - VC Eltmann 2:3 (25:21, 13:25, 25:19, 16:25, 11:15).
Mit Katha Meder als Libera funktionierte Hausens Abwehr und Annahme. Und Zuspielerin Christina Fabian konnte ihre Angreifer nun variabler einsetzen, wovon insbesondere Christine Leurer proftierte. Eine Vorentscheidung im ersten Satz brachte die Aufschlagserie von Elli Kühnlein und ein phänomenal geschlagener Longline-Angriff von Katja Fuchs. Danach verstand es Eltmann, die Aufschläge und Angriff so zu setzen, dass Libera Katha Meder nicht eingreifen konnte. Hausens Spielaufbau litt gewaltig, der Satzverlust war unvermeidbar. Danach wechselte Katha Meder wieder auf ihre Position in der Abwehr und eliminierte massenweise die Eltmänner Angriffe. Am Ende des Tages sollte es bei nur einem Punkt für Hausen bleiben. In den entscheidenden Phasen besaß Eltmann die besseren Argumente.

Kreisklasse Frauen

TSVgg Hausen II - VC Eltmann II 3:0 (25:10, 25:13, 25:9).
Eine starke Vorstellung lieferten Hausens Reservisten ab. Marie Back und Kerstin Ankenbrand setzten ihre Mittelblockerinnen Monique Junge und Ann-Katrin Servatius gut in Szene und spielten gute Pässe auf die Außenangreiferinnen Larissa Volk, Pauline Künzl und Lisa Janocha, die für die nötige Punkte sorgten. Zum Einsatz kamen auch die wieder genesenen Cara Götz und Sabine Heidt.

TSVgg Hausen II - TSV Unsleben 2:3 (17:25, 15:25, 25:17, 25:21, 12:15).
Im Spitzenspiel der bis dato unbesiegten Teams gab zunächst der TSV Unsleben den Ton an mit zwei gewonnenen Sätzen. Aber mit geänderter Aufstellung gelang Hausen das Comeback. Erst im Tiebreak musste sich die TSVgg geschlagen geben. "Großer Respekt an meine Mannschaft, die wesentlich jünger ist als der Gegner. Besonders stark war das Abwehr- und Annahmeverhalten der erst zwölfjährigen Vivien Heidt sowie von Lisa Janocha, Pauline Künzl und Steffi Böhm", sagte Hausens Trainer Robert Seller.